Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

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foto: vkd
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Freitag, 3. Februar 2023

TRAUERSCHLEIER

Ich lasse diese Straße hinter mir, die verdursteten Platanen. Tote
spenden keine Schatten. Ein letzter Blick auf den Kot, er erinnert,
erinnert mich an ungewürdigte Freiluftkonzerte nomadischer Vögel,
ihre Hymnen an makellosen Tagen. Aus und vorbei. Nichts davon
blieb. Scheibenlose, verdreckte Blechkisten verstauben stoisch in
zweiter und dritter und vierter Reihe, lautlos-trotzige Straßenkinder.
 
Ich lasse diese Straße hinter mir, die Monologe der zähen Actiontrinker,
die ihre Verlorenheit in die Nacht blöken; die Gesten der Ecstasy-Engel,
die schwülstig ihre Arme einem namenlosen Gott entgegenrecken; die
gebrochene Syntax veganer Propheten, die taumeln, die trotten, die
stupide ihr Glaubensbekenntnis in die Nacht singen; die sexverrückten
Entwurzelten, die stoisch ihre Suche nach dem erlösenden Fick abzappeln.
 
Ich lasse diese Straße hinter mir, die gesenkten Köpfe, die sich nicht einmal
aufrichten, wenn das letzte verbliebene Rettungsfahrzeug sie mit Dreck übersät;
die leeren Augen verlorener Seelen, der Heimatlosen, der ohne Zukunft,
der Gebrochenen, der Irrsinnigen, die sich über den Schmutz erhöhen, die
Erleuchteten, welche vor den wenigen intakten Straßenlaternen niederknien,
um die Zeichen, die sie darin erkennen, mit triumphierendem Blick anzubeten.

Ich lasse diese Straße hinter mir, die Hitze einer Nacht, die nicht endet; die
Lichtverschmutzung, die Dschinns und Dämonen entschleiert, Szenerien
eines Wahns, der grauenhaft sich dehnt, der jede Hoffnung raubt, jede
Hoffnung auf den erlösenden Regen; hoffnungslos die Tränen, hoffnungslos
der Zorn. – Die Engel machten sich längst aus dem Staub; ihr hellstes Strahlen,
das warst Du, und entschwandest im Hades, dorthin, wo Tränen verdunsten.

Ich lasse diese Straße hinter mir, denn einst warst du ihr lichtester Engel,
Sonnenengel, Regenengel; dein Lachen verstummte, dein Licht verblasste,
deine Süße verbitterte. Was, frage ich, bleibt mir, in dieser Straße ohne
Dich? Ein Ort der Erinnerungen, bedeckt von Schmerz, ein Ort der
Trauer, die der Regenzeit harrt, die nicht kommt, ein Ort Heimatlosigkeit,
die nie vergeht. So singe ich mein Lied, ein Bajazzo ohne Selbstmitleid!

Heute bin ich: die Straße der verdursteten Platanen, der Monolog der
Actiontrinker, die Geste des Ecstasy-Engels, die sich nach Gott ausstreckt,
der vegane Prophet, der stupide Glaubensbekenntnisse singt, der sexverrückte
Entwurzelte auf der Suche nach dem erlösenden Fick, der Gebrochene, der
Irrsinnige, der Erleuchtete, das Straßenkind, das trotzig seine Verzweiflung
herausschreit, in endloser Trauer, voller Schmerz, ohne morgen wie die Welt.

Image by Stefan Keller from Pixabay 

Donnerstag, 30. Dezember 2021

IM GRUNDE

Was wir zu verstehen
glauben, sind Trugbilder.

Die Schatten der Seele,
geliebter Freund, formen
die WahrNehmung. So
hinterlassen sie Blut, Leid
und Tränen auf des Lebens
kalkweißen Wänden.

Das Licht der Seele,
geliebte Freundin, erhellt
selbst die Schatten.
Es findet Liebe und
den Vorschein von Ewigkeit
im Grunde des Herzens.

foto: vkd

 

Sonntag, 12. Juli 2020

IKARUS

Diotima weinte still in ihrem Häuschen,
verborgen im Wald, gebettet in Schatten,
im Streulicht der Wolken, im Gesang
Der Vögel ... und in meinen Armen.

Unverhüllt flüsterte sie ihre Bilder
Von Zukunft unter all den Himmeln,
hauchte sie in mein Ohr, leiser als die
Blätter rauschten in sternklarer Nacht.

Ich legte die Finger auf ihre Lippen,
Ihre Schönheit machte mich stumm.
So sangen wir der Liebe Lieder
Still und stumm einen Sommer lang.

Als meine Flügel zu schmelzen drohten
In ihrem Licht, erschrak ich heftig.
Die Regentropfen auf dem Fensterglas
erzählten viele Geschichten von gestern.

Vernebelten mein Herz, den Blick, und
Diotimas Wald. Da legte ich meine Rüstung
an, gürtete das Schwert, begab mich auf
Meinen Fluchtweg. Laut weine ich den Herbst.

Ebrahim Ehrari, Ikarus, 1999, Aqua Tinta, 70x50cm

Donnerstag, 21. Mai 2020

SONNENTANZ

Nicht steckenbleiben in einer Komödie,
auf der Bühne des Geschehens, wo
das falsche Wort ein Fallbeil auslöst.

Mein Blick bleibt nach oben gerichtet,
du siehst, ich sehe dich nicht. Bin das
Beil, das fällt. Sei vorsichtig mit Äxten!

Ein rätselhafter Abend, der nicht
vergeht, nicht zur Ruhe findet.
Ich versuche, mich neu zu verlieben,

laufe nach draußen, umarme die
steinerne Frauengestalt aus dem
Gartencenter. Am Eingang warten

meine Koffer, mit ihnen die
Hoffnung auf die Nacht, bereit,
alle Schatten zu verschlingen.

Die Kardinalsgestalt Deiner
Monologe hallen vom Balkon.
Am Ende erschöpft, liegst du da

nackt, kühl und starr, bedeckt
mit unsichtbarer Brandschutzfolie.
Die Tränen in deinem Gesicht suchen

meine Lippen. Im schwarzen Schleier
der Trauer schwebst du durch das
Zeitfenster, dem Schatten des

Blutmondes entgegen, nicht ohne
dich dreimal umzudrehen. Ich liege
da, suche im Himmel unseren Stern.

Ein Feuervogel gleitet majestätisch auf
mich zu, schreitet mit heißen Füßen
den Körper ab. In meinem Traum

blitzt es auf, ich blinzle in den Morgen.
Lippen eines Engels haben mich hell
geküsst, Liebe erwacht im Sonnentanz.

foto: vkd

Sonntag, 19. April 2020

WILDE WIRRE REISE

Mondlicht erhellt tanzende Schatten
ein fernes Tier heult seine Sehnsucht
Furcht verströmt die Nachtigall

vor dem Vorhang des grauenden
Tages berühren wir unsere Male
Tränen erwachen pulsieren

in blutigen Stigmata in jedem
Blick in dem wir entinnern
den wir richten auf einen

veränderten Zwischenraum
die Anmut deiner Augen glüht
auf im Karussell der Leidenschaft

dein bloßer Rücken verruft
ein letztes Echo dessen was
ich in dir sah wie fragil wir

sind angesichts Herzblut
überströmter Monumente 
ewig gestriger Erzählungen

dass ich ausgerechnete dich
nach all dem heute erkenne
im Staub der wilden Stadt

weckt das Tier einer Sehnsucht
die Eisscholle meines Herzens
driftet ziellos Härte schmilzt

dahin bleib ganz still ich halte
dich in meinen Armen wenn
die wilde wirre Reise endet

foto: vkd

Mittwoch, 1. Mai 2019

LIEBESERKLÄRUNG AUF SEE

Mich träumte, ich tanzte mit dir an einem Strand,
an dem das Licht sich niemals verdunkelte, der
Wind niemals vergaß, Haut und Haar zu liebkosen.

Als ich erwachte, erkannte ich dich, Traumgeborene,
im Schatten deines Strahlens. Deine Schamtränen in
meinem Gesicht, küssten sich unsere Blicke, endlos, wild.

Bereit und willig nahmen wir uns bei den Händen, kletterten
auf das Schiff der Verheißung, das verlockend verborgen dort
im Nebel lag, wie die Reise vor uns. Wir blickten nicht zurück.

Du suchtest in meiner Hand nach Zukunft und verströmtest
deine Gegenwart in meiner Umarmung. Wir verlachten die Nacht,
bis die Sonne sich zeigte und des Gestern Schwere durchbrach.

Ausgelassen schrie ich, schrie, so laut wie ich konnte, weit
über das Meer hinaus: „Ich liebe dich, und all unsere
ungeborenen Kinder! Ich will dich auf der Brücke küssen,

unter Deck jede Sünde mit dir teilen, meine Sehnsucht bis
auf den letzten Tropfen in Umarmungen verströmen,
dich halten, auf allen Wegen tragen, bis es dunkel wird!

Mit dir zusammen will ich der Liebe Loblieder singen, in
Wäldern, unter dem Firmament, andächtig niederknien,
mit dir Tarantella tanzen, bis unser Lachen atemlos verebbt!“

foto: vkd

Samstag, 1. Dezember 2018

LIEBESGESCHICHTE

Ich raste, preisgegeben im urbanen Mahlstrom,
fand dich, endlich. Die Sterne, auf die wir sahen,
entstammten antipodischen Universen. Du suchtest
den Mann und ich die Frau. Tanzen wollten wir.

Im gleißendem Licht aufsteigender Träume
berauscht, trafen wir uns, schmerzvoll zärtlich,
gierig, wild, tauschten wir das, was als Liebe
wir erdachten: Lächeln, Ohren, Küsse, Körper.

Der Wunderlampe ungestillter Sehnsüchte entwich
der Djinn. Erfüllte Begehren, doch Dämon bleibt
Dämon. Im Licht der Träume stiegen Schatten
empor, leckten höhnisch Lippen der Vergangenheit.

Anfänglich tanzten wir Tango, dann Tarantella.
geblendet in fanatischer Suche nach Wahrheit,
kämpften wir an unserer Heimatfront, verbaselten
die Tage, ignorierten das Licht in den Augen, das

Aus den Herzen aufschien, bis es verblasste.
Gefangene in uns selbst, in kriegerischer Pose,
schliefen wir ein in unseren Rüstungen. Hatten
wir doch so viel zu tun, waren wir doch Besessene.

Besessen von heiligen Bedeutungen, von heiligen
Urteilen, von heiligen Meinungen, von heiligen
Erinnerungen. Ob wir auch fast ertranken im Sturm
der Eitelkeiten, ob wir klammerten oder fremde Wege

Suchten, stetig rief es aus des Egos Kräften: Ichichich.
kein Wir vermochten wir so auf die Welt zu bringen.
Irgendwann knieten wir, knieten endlich, knieten an
der Quelle unsäglichen Schmerzes, verloren, heimatlos.

Geblendete waren wir, geblendet vom Unheil der
Welten in uns, und um uns herum, sprachlos, mit
eiskalter Haut. Angespült ans Ufer, in einem seligen
Augenblick tränenleerer Stille, erkannten wir uns.

So erblickte ich Wahrheit: Plötzlich fand ich sie, jene
Unschuld des Herzens, die in dir pochte. Die tief
mich berührte, jene Unschuld, hinter all dem Schmerz
und Leid, hinter all den Dämonen des Vergangenen.

So ist es jene Unschuld des Herzens, die aufscheint in
jedem Blick, in jeder Umarmung, jedem Lächeln deiner
Augen. So ist es jene Unschuld des Herzens, die neu in mir
erwacht. Jetzt tanzen wir, den Tanz der unschuldigen Herzen.

foto: vkd

Samstag, 28. April 2018

FRÜHLINGSTRAUM

Wir wippten, höher und höher, Abrakadabrafrau, die Vögel
des Zufalls umschwirrten uns, sangen ihre Lieder, des Tags
und in der Nacht. Dass Du das heimliche Sammelalbum
meiner Phantasien bedientest, du mit deinem Zauberlächeln,

das irritierte mich nicht. Doch heute, rückblickend, erinnere
ich: Mich träumte das Ende bereits, als alles begann, in jenem
Zauberfrühling, mit all dem Licht, zeigte ein Traum mir alle
Schatten, meine und deine. Fassungslos verstand ich nichts.

Traute meinen Träumen nicht. Denn alles erstrahlte, erstrahlte
in blendendem Licht, jedes Lächeln von dir, Sonnenaufgang
eines Tages, der nie enden wollte. Besessen verloren wir uns,
wippten höher und höher, verloren uns in fremden Träumen.

Dann stiegen wir ab, geblendet von Nähe, der unerträglichen
Hitze und irrem Sehnen. Wir kramten all die alten Kühlakkus
hervor, Geschichten, die zu trumpschen Mauern wuchsen.
Schaffe, schaffe, Stein für Stein, bauten wir beharrlich weiter.

Amors eiserner Pfeil zerbrach, schmerzhaft überzog ein eisiger
Hauch das Strömen zwischen uns, das Lächeln, unsere Haut.
Inwärts schrie Wahrheit. Außen wehte es kalt. Ein jeder Schritt
trat, hart und glatt. Ein Frühlingstraum versteinerte in Einsamkeit.

foto: vkd


Sonntag, 11. März 2018

ELEGIE EINES AUGENBLICKS

Wie gern wüsste ich, was mein Herz bewegt, wenn es liebt,
ergriffen von Bildern, Strömen, Regungen, die, Schmetterlingen
Gleich, dahinflattern in wundersamer Ich-Vergessenheit.
Traumkristalle, Spiegelungen, Schneeflocken, Regentropfen,
die vergehen, auf glühender Haut im Sonnenlicht. So schmilzt alles,
endet angesichts der Helligkeit des einzigen, gelebten Augenblicks.
Des vollkommenen, des ewigen Augenblick, jenseits jedes Gedankens.
Schau mit mir in diese Augen, in die Augen des heiligen,
des wolkenlosen, des schrecklichen, des gleißenden Augenblicks,
der Engelsaura im Hintergrund der Finsternis.

Sei mit mir, tanz mit mir, liebe mit mir, diesen einen seligen Moment,
in dem unsere Herzen aus Schatten treten, hinein in jenes strahlende Licht
des Unvergänglichen, das, niemals erreichbar, jenseits allen Wissens
Uns tanzen lässt, rauschhaft, ekstatisch, gedankenverloren, den Tanz der Gnade,
den unverhüllten, den nackten Tanz, fernab aller Geschichten von Gestern und Morgen.

Wenn des Nebels Weisheit alles Menschliche gnädig verhüllt,
alle Farben, Kontraste, Unterschiede verblassen, segnen wir uns,
erwachen zu Engeln des einen Augenblicks. Ach, wie sehne ich mich
Nach grauen Nebeln! Wo die Blicke nur wenige Meter reichen,
keine Häuser und Hexen brennen, wo feuchtes Grau in Frieden verhüllt,
was auch immer aufzuflammen vermag!!

Doch was wäre dies Leben ohne Feuer, ohne das Feuer der Liebe,
die alles in uns erhellt? Ohne die Engel, die Kinder des Göttlichen in uns,
die, halb wahnsinnig, nur darauf warten, gerufen zu werden, zu erwachen?

Es bliebe nur der Weg der Ruhelosen, die ihr Leben damit verbringen,
in kalten Maschinen um die Welt zu hetzen, auf der Suche nach Antworten,
die ihre Väter nicht gaben? Blieben wir Schlafende, die erst angesichts
des Todes ihre Augen öffnen? Erst, wenn die Nebel sinken,
die Sonne jedes Grau erhellt, erkennen wir sie, die schrecklichen Engel,
die stets über dem Boden der Wahrheit schweben, dort lauern, erkannt zu werden,
als Schattenwelt, als heimliche Mächte, Mächte des Gestrigen,
die höhnisch triumphieren, ihre Nägel in das Kreuz der Gegenwart treiben,
fanatische, vergessene und verlorene Kinder, die ebenso wie verzweifelt
wie vergeblich nach Liebe schrien, bevor sie in Hass und Lieblosigkeit einst verstummten.

Lass sie fallen, lass sie alle fallen, die Gedanken, die Interpretationen, die
Analysen, die unausgesprochen und die ausgesprochenen, die Utopien,
die Sorgen, die Pläne, die Gedanken von Gestern, die Gedanken von Morgen,
die Stakkatos des Hasses und der Spiegelsucht, die Gewissheiten und Urteile,
denn sie alle wiederholen doch nur, was deine Ahnen gefühlt, erlitten haben.
Komm heim, dorthin, wo alles begann, wo alles beginnt, in diesem heiligen,
wolkenlosen, schrecklichen, gleißenden Augenblick, wo jede Gewissheit
in die Leere greift, heim ins Land der erwachten Liebe!

foto: vkd

Freitag, 1. Dezember 2017

DIE LIEDER DES ORPHEUS II: DIE WEGE DER LIEBE - neue Version

PROLOG

Die Wege der Liebe, sie führen durch Licht und Schatten,
durch magische Landschaften, durch wirre Wetter.

In endlosen Ebenen, bei Sonne und Sturm, weisen
sie den Weg: über die Gipfel der Sehnsucht, durch die
Tiefen der Angst, dorthin, wo wilde Wasser schäumen.

Gnadenlos, sirenengleich, zerren sie, zerren in jenen
Mahlstrom, in das Dunkel des Unbewussten. Eine ganze
Welt, gerade noch erstrahlt in seligem Licht, verblasst.

Verdunkelt im Zorn der Eitelkeit, im Meer der Tränen.
die Wege der Liebe, sie schenken Glanzlichter, Märchen,
Freude, Gipfel erwachsender Lust. Enthüllen Abgründe,

die in Reichweite lauern wie gierige Giftschlangen.
verborgen im Schleier, den klaren Blick verhüllt,
bis dir Schuppen der Wahrheit von den Augen fallen:




BERGWANDERUNG

Deshalb: Beginne mit den kleinen Bergen.
Sie lehren dich alles. Jeder Berg fordert:

Gutes Schuhwerk, angemessene Kleidung,
beides gut besorgt und gepflegt, sonst
Fordert diese Reise schnell ihren Tribut.

Wähle mit Sorgfalt. Wenn du dich zu warm
anziehst, magst du zwar glauben, gut geschützt
zu sein vor allen Wettern, doch du wirst unbeweglich

und versteifst. Deine Wärme bleibt in dir, statt
nach Außen zu strahlen. Dann wirst du innen
brennen, aber außen keine Wärme schenken.

Wählst du aber deine Kleidung zu leicht, oder
gehst du gar ohne Kleidung, dann mag das zwar
für einen Garten Eden einstmals das rechte Outfit

gewesen sein, aber aus dem sind wir längst:
Vertriebene. Bedenke, wenn dir Leichtigkeit
im Sinn steht, dann wirst du nicht weit kommen

und schon in der ersten Nacht, wenn die Sonne nicht
mehr scheint, nur noch fortrennen, dich hoffnungslos
verirren oder verzweifelt anderen Pilgern anschließen.

Wenn du fragst nach der idealen Route, dann lautet die
Antwort: Sie existiert nicht, es gibt nur deinen eigenen
Weg. Die leise Stimme deines Herzens weist ihn.

Haushalte mit deinen Kräften. Ein erfahrener
Wanderer beginnt nicht mit dem höchsten Gipfel.
Wachsen Berge höher, achte gut auf deine Schritte.

Sei niemals achtlos. Stets brauchst du festen Tritt.
wisse um den richtigen Pfad, baue auf die Stimme
deines Herzens und nicht auf Claqueure und Sherpas.

Sei achtsam, der Weg führt vorbei an den tückischen
Schluchten alter Erfahrungen, verdrängten Schmerzes,
eitlen Besserwissens, all diesen aufgeblasenen Dämonen,

die dir Rüstung und Panzer versprechen, dich jedoch
gnadenlos hinabziehen in die Tiefe. Dein Gang
beginnt zu zagen, deine Beine zu zittern, halt ein!

Sprich mit dem Geliebten, sprich mit ihm über
deine Dämonen, deine Ängste und Zweifel.
Lausche andächtig den seinen. Seid zwei, nicht ein.

Plane kürzer, verlängere die Pausen, sing mit dem
Geliebten, tanz mit ihm, macht Liebe, nehmt euch
bei der Hand, baut einen Biwak, haltet euch ganz fest.

Auch Staub und Nebel verfliegen. Mag es einen Tag dauern
oder länger: Verstumme niemals, erstarre nicht, sonst wird
jeder für sich allein erfrieren in der Kälte des Schweigens.

Sprich mit den Einheimischen, mit den Vögeln, mit den
Bergziegen, sie kennen die Landschaft, sie lehren euch vieles,
wenn ihr still zuhört. Aber geht nicht zurück, es gibt keinen

bequemeren Weg. Sei achtsam in jedem Schritt, sei entspannt,
atme gut, lache, singe, tanze, liebe. Erfreue dein Herz an der
Schönheit der Geliebten, der Schönheit der Landschaft.

Vertraue dir selbst und vertraue deinem Geliebten.
Sei ganz und gar da, lausche der Stimme in dir,
dein Herz spricht leise, lass es singen, singe mit

deinem Geliebten. Trägt es doch die Weisheit und das
Wissen aller Herzen in sich, die jemals gegangen sind.
Benutze die Augen aller Herzen, die jemals lebten.

Wähle dein Ziel gut aus. Bedenke, dass die leichteren Gipfel
nur Übung sind für die schwierigen. Der Tag wird kommen, an
dem die Gnade augenblicklicher Glückseligkeit in dir lächelt.

Jeder Gipfel schenkt dir einen einzigartigen Ausblick, einen
Ausblick über die Welt, über die vollkommene Schönheit, die
Liebe, die die Schöpfung ist. Dann fühlst dich den Himmeln so nah.

Dann magst dich wie der Himmel selbst fühlen. Denn
all das sind die Wege der Liebe. Sie sind nicht nur wie
das Leben, sie sind die Wege zum Leben selbst.

foto: vkd

Mittwoch, 20. September 2017

ODYSSEE

Da ist ein Ort, an dem die Augenblicke
des Lebens sich höhnisch versammeln,
wo sie flüstern oder stille Lieder singen.

Hier sitze ich, starre stur auf die Lektionen,
von Schmerz und Angst, von schnellen,
bitteren Urteilen. Die Fäden zwischen

den Herzen zerbarsten in mächtigem Sturm.
Wie oft schenkte ich Glauben den Lektionen
des Lebens: den Schatten, den Zäunen, der

strengen Enge! Wo manches Licht erstarb
in der Dunkelheit des Vergangenen.
Jeder Bahnhof erinnert mich. Züge, sie

fuhren in alle Welt, fern von Heimat.
So stehe ich dort, auf leerem Bahnsteig,
kein Mensch, kein Lächeln weit und breit.

Es pochen Erinnerungen und locken:
Fluten, Tiefen, uferlos, ohne Boden,
nächtliche Tänze unter fiebrigem Mond.

Hier singe ich, Lieder, Liebeslieder für jede
der Frauen, die in meinen Armen ich hielt.
Der Sirenengesang der Sehnsucht fesselte

an jene schwarze Masten des Vergangenen.
Doch halt: Ich atme, ich lebe, ich liebe!
So durchschlage ich den gordischen

Knoten: Es ist das Herz, das niemals
schweigt, niemals verstummt: Es singt.
Hier, jetzt. Singt es sein schönstes Lied.

Foto: vkd

Freitag, 1. September 2017

HIER & DA

Da draußen:
Kein Gestern. Kein Morgen.
Wieder platzt die Show,
die Software voller Bugs,
und dann noch die Sonne, die
aufgeht, als sei nicht geschehen..

Da unten:
Ich tanze auf Trümmern.
Zerstampfe die Endlichkeit.
Im Schatten des Dunkels,
im Nebel der Worte, der
Zahlen, leeren Bedeutungen.

Hier drinnen:
Tief brennt ein Licht, bleibt.
Dies Licht in meinem Herzen,
erhellt jede Zelle, zittert –
kein Buchstabe, keine Zahl,
kein Algorithmus bleibt heil.

Hier und da:
Es ist das Licht, wenn
Herzen Sich erkennen,
und einen Augenblick
die Rose meiner Liebe
deine Ewigkeit berührt.

Foto: vkd

Sonntag, 27. August 2017

IN DIESER UMARMUNG

In dieser Umarmung zittert der Irrwitz.
Die Dämonen der Hingabe und die
Hingabe der Dämonen tanzen Leben,
tönen hell im Dunkel heimlicher Fluten.

In dieser Umarmung flüstern wir laut.
Flüstern von den Narben getriebener
Herzen, den gebrochenen Flügeln,
die unverwandt den Himmel suchen.

In dieser Umarmung erkennen wir uns.
Wenden den Blick nicht ab, sehen die
Scham, die Lehrermeisterin der Schatten,
den Schmerz, das Feuer, die verborgene Asche.

In dieser Umarmung lächeln wir still.
Zwischen Atemzügen, als seien es die letzten.
Schaumgeborene und Odysseus, ankern,
Einen Augenblick nur auf der Irrfahrt der Liebe.

In dieser Umarmung erzählen wir uns
von dem, was bleibt, wenn alles verloren
erscheint, wenn der letzte Nebel der Eitelkeit
im tiefsten Blick von Wahrheit versinkt.

In dieser Umarmung greifen wir nach
den Sternen, nach dem Sommer mitten im
Winter. Sind ganz und gar selig, schwarzer
Sommersturm und weiße Stille des Waldes.

Foto: pixabay

Montag, 31. Juli 2017

HERZENSBLICK

Zwischen Atemzügen rasen die Tage,
Seifenblasenwolken, wild und wirr,
wehen dahin, betören, zerplatzen.
Der klare Gedanke versinkt im Nebel.

Das Gestern erhebt sich: ein mächtiger
Djinn wirft schwere Schatten, verdunkelt
das Jetzt. Des Narren Seele beweint das,
was war, und das, was nicht war.

Bilder von Gestern löschen kein Feuer,
sie entfachen es. Selig ein Herzensblick,
der bewegt. Er heilt. Sein Licht weist
manchen Weg, auch den mit dir.

foto: vkd

Mittwoch, 25. Januar 2017

LÄCHELN

In des Herzens Einklang
lächelt jeder Augenblick.
Auf ewiger Himmelsschaukel
schwingen wir, hin und her,
zwischen Licht und Schatten.

Liebkosen uns unter der Sonne,
unter Sternen. Sterbliche sind wir.
Berühren das Helle, das Dunkle
In den Landschaften der Seele
lädt ein Lächeln zum Tanz.

Foto: pixabay





Sonntag, 22. Januar 2017

BESTIMMUNG

Die Tage mit dir
Vergingen, in Licht
Und in Schatten. Wie
Oft kreisten wir, unruhig,
Um gepackte Koffer?

Hinter den Spiegeln,
Im Zwiegespräch der
Herzen, wuchsen Wurzeln,
still und unbemerkt, tief
In die Erde des Seins.

Ist die Frucht gereift,
in Licht und Schatten,
fällt sie, fällt zur Erde.
Dort ist sie ganz, was
Sie ist, in ihrem Kern:

Wesenheit, beseelt.
Hingegeben an Ihre
Bestimmung strahlt sie.
In jenem Augenblick
Erwacht die Liebe.

Foto: pixabay



Mittwoch, 23. November 2016

HERBSTLIED

In der Neige des Herbstes
stehen sie noch in Flammen,
die Wälder. Die Erde leuchtet,
und der Himmel ergraut.

Die Schatten der Wanderer
wachsen flugs auf dem Pfad
der Suchenden. Stets emsig
rasten wir am See. - Stille.

Im Spiegel des Wassers
erkenne ich die letzte Blüte,
die der Sommer gelassen hat.
Es ist dein Gesicht, du Schöne.

Dein Lächeln, die Gesten hinter
Worten, jene sprachlose Süße
vereint, vereint sie alle: Feuer
und Wasser, Himmel und Erde.

Foto: vkd

Freitag, 11. November 2016

WELLEN

Wie alles, vergehen sie, die blauen Nächte,
die Nächte der Küsse, die Nächte der Tänze,
die Honignächte. In denen wir, winzige Blasen,

Gehüllt in rote Membrane, wieder und wieder,
von der Erde zum Himmel aufsteigen. Aufsteigen
in die Glut der Sonnen, in die Kälte des Kosmos.

Hier und heute sind wir, sind wir ganz, sind wir
Liebende. Betten uns auf Himmelsmoos. Umarmen
uns endlos im Schatten des verblassenden Mondes.

1000 Küsse später erfrischt der kühle Morgentau
die müden Lippen. Das leise Zittern deiner Haut
verinnt in sanften Wellen am Ufer meines Leibes.

Sie machen mich still, selig und dankbar, die Wellen.
Gottes Geschenk, das sind sie, das bist du. So viele
Mysterien, Geliebte, beglücken den Augenblick mit dir!

Foto: vkd

Donnerstag, 1. September 2016

BESESSEN

Es gibt Zeiten, da bist du kleines Mädchen,
und Zeiten, da bist du ganz Frau. Es gibt
Zeiten, da bist du Schatten, Zeiten, da bist du
Licht, das in allem aufscheint, alles beglänzt.

Manche Gebärde, so anmutig wie der Tanz
deiner Hände, verzaubert mein Wolfsherz.
Doch eine einzige Geste enthüllt die ganze
Wahrheit, die zwischen uns ihre Fäden webt:

Wenn du dein Haar zu einem Knoten
formst, Geliebte, deinen Aphroditenhals
entblätterst, schenkst du ihm und mir
Licht. Die verlorenen, die widerspenstigen

Haare in deinem Nacken erden diesen Anblick
ins Greifbare. Besessen bin ich, du Schöne,
von diesem Anblick. Enthüllt er nicht dem
dem Blick des Liebenden die ganze Schöpfung?

Wenn Gott solche Schönheit erschuf, ist
dann alles andere nicht ebenso schön, was er
geschaffen hat? So wird jeder Augenblick
begnadet, im Anblick dieser Schönheit zu sein.


Freitag, 29. Juli 2016

IM GRAS

Aufmerksam lauschen
wir unseren Worten,
ihrem Echo in der Weite
der Ebene, wo wir,

Liebende, uns begegnen
in jenen Augenblicken,
wenn Herzen erwachen
in zeitloser Landschaft.

Die Nacht schuf Gott
für die Liebenden, mit
all den fernen Sternen.
Den Tag für die Liebe

und ihre Wunden. Im
Schatten des Ölbaums
lieben wir und lauschen
dem Rauschen der Nacht.

Gehen rückwärts zu
mysteriösen Orten
kindlicher Wünsche,
mit federleichtem Schritt.

Nackt tanzen wir, im
Märchenglanz eines neuen
Tages: im Morgentau, im
Gras, jenseits jeder Zeit.


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Gipfel Glanz Gott Kuss Küssen Liebende Schritte Sprache Trauer Tropfen Träne Universen Worten Wut Zauber Abgründe Augenblicks Beben Berge Duft Ferne Glitzern Kind Luft Mann Mund Musik Nächte Reigen Sein Tagen Vorhang Wunder Zellen Abschied Bild Blitz Eros Geschichte Gesichter Gestalt Gnade Gras Hitze Horizont Misstrauen Mondlicht Morgensonne Schiff Schrei Sonnenlicht Spuren Staub Stürmen Weite Wälder Abend Abenteuer Dunkelheit Erwachen Flammen Gischt Gottes Grund Haar Hoffnung Kinder Kopf Liebste Ohren Pore Tier Waffen Wegen Wort Wurzeln Zeichen Zukunft Abgrund Blumen Brücke Ekstase Erkennen Flucht Fäden Geschenk Geschichten Glas Land Mahlstrom Nachtigall Rhythmus Schlaf Schmetterling Steine Strömen Tür Unendlichkeit Wogen Adler Asche Atemzug Auge Blicken Brust Decke Eis Flut Flügel Flüstern Geheimnis Geruch Götter Herzschlag Himmeln Hingabe Honig Honigpalast Kälte Leidenschaften Liebeslieder Mauern Quelle Salz Scham Schuld Sonnen Sternenstaub Stimmen Tod Tänze Ufer Unschuld Verstand Wand deutsche Lyrik Andacht Anfang Atem Atemlosigkeit Berg Brücken Bühne Diotima Dornen Du Erklärungen Fingern Flügeln Frauen Geheimnisse Glückseligkeit Gold Hafen Ikarus Kerzenlicht Kometen Kontinent Kreis Krieg Liebe Poesie Menschen Namen Narben Orpheus Rauschen Rosen Ruhe Räume Schleier Schöpfung Sehnen Sinne Sonnenaufgang Tage Urteilen Vergangenheit Verlangen Vorschein Wesen Wirklichkeit Wolke Wäldern Wärme Ahnen Altar Anblick Antwort Atemzüge Augenblicken Aura Blatt Diamanten Djinn Donner Erfahrungen Firmament Fluten Garten Gedicht Gestalten Gipfeln Grenzenlosigkeit Gräbern Helden Hymnen Ich Klang Kraft Kurs Lava Lichter Liebenden Liebesschwüre Lustschreie Macht Meere Netz Nächten Obsessionen Ohr Ozeane Panik Papier Pfad Pflanzen Prinzessin Rücken Schoß Schrecken Schweißtropfen Schwert See Seite Stamm Strand Straße Straßen Strom Tango Tau Uhr Welten Wildbach Zauberlicht Zittern Zufalls Zärtlichkeit Abbild Abendsonne Advent Atems Auto Baby Bauch Baumgrenze Becken Beifall Bewegung Bitternis Boot Bäume Derwisch Dolch Dunkle Dünen Ehrfurcht Einklang Elfentanz Facetten Felder Feuerwerk Flug Flüsse Fremde Funken Galaxie Gebet Gefangene Gesang Geschlechter Gewalt Gewissheit Gewitter Gnome Großstadtverkehr Göttin Häfen Höhlen Jagd Jahren Jahrestag Karussell Katzen Kerzen Kettensträflinge Kinderreigen Knospe Kristallen Königin Labyrinth Lebens Leere Leinwand Lider Liebe Gedichte Liebeserklärung Lärm Magie Mal Masken Meilen Melodie Monde Moos Morgenlicht Morgentau Märchenstunde Nacken Narr Neige Oberfläche Paradies Perlenschnur Rahsegel Raunen Rätsel Schattenwelt Schaumgeborene Schein Scheinwerfer Scherben Schlange Schlüssel Schmelzen Schwüre Seligkeit Sinn Spiegelbild Sprachlosigkeit Stakkato Staunen Stein Steinen Sternenkind Stimme Stirn Stolz Tagträume Takt Tal Tarantella Teppich Tiere Titanic Tor Treibsand Täler Töne Verzweiflung Vision Vogel Vulkan Wanderer Wein Weisheit Wetter Winde Wirbelwind Wolf Wunde Wölfe Wüste Zweig Abschieds Adern Ahnung Ahornbaum Allee 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Mittagssonne Moment Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Myriaden Mysterien Mysterium Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Panzer Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Propheten Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Rinnsale Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Rufe Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwurf Schatz Schaumbad Scheiterhaufen Schloss Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Seelenlichter Sehnsüchte Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbilder Spinnen Spinnennetz Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stück Suche Summen Symphonien Sünde Tages Tanzen Tastendruck Taumeln Triumph Tunnel Tänzen Tänzer Tönen Uhren Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Venus Verachtung Verbindung Verlust Verschmelzung Vertrauen Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wange Wangen Weinen Weisheiten Weiten Widerstreben Wiesen Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wände Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zucken Zufall Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Actiontrinker Aerodynamik Ahnungen Akmen Aladin Alchimie Alptraum Alten Altäre Altären Anbeginn Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Argwohn Arm Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balkon Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus Banalität Band Baumwurzeln Beatrice Bedauern Begierde Bein Beine Belanglosigkeit Belege Bergen Bergsee Bergspitzen Berlin Bernsteinmond Bescherung Besessen Besuch Besucher Bettdecke Betttuch Beute Beutedurft Bewusstsein Beziehungsfragen Birke Bitterstoff Blech Blechkisten Blechlawinen Blei Blendwerk Blicks Blinde Blinden Blitze Blume Blutbahn Blutes Blutzoll Blättermeer Blättern Blütendach Blütenmeer Blütenzauber Bonusreviere 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Möwen Mülltonnen Münder Nachmittagssonne Nachruf Nachtdämonen Nachthimmel Nachts Nachtvogel Nachtwolken Nackte Nadel Name Narretei Natur Nchtigall Nebelgrau Nebeln Nebelschwaden Nest Netze Neugier Neugierde Nichtigen Nischen Nomadenherz Nonne Not Novembermorgen Numinoses Nymphe Oasen Odyssee Ofer Offenbarung Ohrwurm Opfergabe Orakel Ordnungen Paar Panke Pantherfrau Panzerstahl Paradiese Parkett Parolen Passatwind Patina Penthesilea Pfaden Pferd Pferde Pflanze Pforte Phantasien Phantasmen Piano Pilger Pilgerpfad Pirouette Plagen Plakat Plan Platanen Plätze Poesie Polarlicht Pop Porsche Postkutsche Prachtstraße Prinzen Prise Prisma Promenade Prozessionen Präsenz Pseudopodien Puder Puls Purpurküsse Quell Quellwasser Rastlosigkeit Raubkatze Raubkatzen Raubtierblicke Rauch Raumn Rausch Recht Reden Regenbogenherzen Regentanz Reif Reisender Reiter Remineszenzen Rendevous Retter Revolution Richter Rinnsal Rinnsalen Ritt Rock Rollkoffer Romanfiguren Rosenblättern Rosenbusch Ross Rot Routinen 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