Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

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foto: vkd
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Montag, 31. Dezember 2018

SO VIEL SCHÖNHEIT

I.

Angesichts eines zukunftsfrohen
Augenblicks von Liebe erwachen
Dämonen. Verheißen Einzigartiges,

befeuern Eitelkeiten, spielen Leben,
beschwören Paradiese. Übertönen
lautstark jenes Wispern, in dem

des Herzens Blüte sich öffnet.
Dämonen lärmen, lähmen Herzen,
ganz und gar Liebe zu sein.

Viele Wunden, bringen die Liebe
höhnisch zu Fall, wieder und wieder.
In Tausend Urteilen sprechen sie das

Gestern heilig, hindern den Augenblick.
Spöttisch fesseln sie die Schritte, die
Pforte zur Liebe zu durchschreiten.


II.

Da wartet so viel Ewigkeit, frei vom
Kreuz der Zeit. Da harrt so viel mehr.
Ozeane, in dem Sterne glitzern.

Zahllose Himmel liebkosen die Erde.
Ein Traum des Träumers, der im
Traum zum Dasein zu sich kommt.

Da lächelt so viel Schönheit, in jedem
Blick, den das Leben schenkt und so
viel Schönheit in jedem Blick, den

Du dem Leben schenkst. Wahrheit
enthüllt sich nicht im Schwall der Worte,
sondern in Gesten von Liebe. Da ist Licht.

Da ist so viel Leben, das zu leben bleibt.
So viele Umarmungen, die zu umarmen
sind, angesichts der Ewigkeit der Seele.

Ja, das bist du, Liebe, und bist du Liebe ganz,
dann bist du, Selbst, Gott, vereint im Nichts.
Einzig geboren zu lieben, zu lieben, zu lieben.

foto: vkd

Freitag, 24. Februar 2017

LIEDER DES ORPHEUS I: SINGE ORPHEUS SINGE, neue Version

Kinder der Universen, im heiligen Feuer
Geschmiedet aus Licht, Liebe und Blut.
Am Ende dieses Weges erwachsen, rot
Öffnen Blüten sich auf schwarzer Asche.

Ohnehin findet das Licht eines Herzens
Den Weg zurück. Hinter all die Universen,
die wir Menschen mit gierigen Waffen
Und Fahrzeugen nie besuchen werden.

Dazwischen liegen ein Leben, blutende
Wunden, mit Narben, mit Tränen, welche
Herzen verstählen. So zuckt eine Seele
Im Spiegel und vor Sehnsucht zugleich.

Was immer dich berührt, erweckt den
Januskopf deines Herzens: Wenn
Liebe dich ergreift, so erwacht auch
Höhnisch deine Furcht vor der Liebe.

Wie oft belächeln Eitelkeit und Stolz
spöttisch die Sehnsucht, die Wunden,
die du im anderen als Schwäche tadelst?
Wie oft beschämen Menschen ihres

Eigenen Herzens Stimme, wenn sie
Die Blicke stoisch nach außen richten,
niemals nach innen? Wie oft irren sie
im Labyrinth des Midas, weil sie des

Herzens leise Stimme nicht hören hinter
All dem Gedankenlärm? Sei gewiß:
Wie du zum Herzen des anderen bist,
so bist du zu deinem eigenen Herzen!

Wisse: Dort ist Heimat, hinter all den
Universen, und ihr gilt all dein Wähnen:
Heimat, aus der wir kamen, und zu der
Wir Gehen. Bedenke: Ohne die Lieder der

Liebe bist du nichts, bleibst heimatlos,
ein Leben lang. Drum singe Orpheus,
singe und spiele der Liebe deine schönsten
Lieder, sind sie doch Vorschein unserer Heimat.

foto: vkd


Freitag, 29. Juli 2016

IM GRAS

Aufmerksam lauschen
wir unseren Worten,
ihrem Echo in der Weite
der Ebene, wo wir,

Liebende, uns begegnen
in jenen Augenblicken,
wenn Herzen erwachen
in zeitloser Landschaft.

Die Nacht schuf Gott
für die Liebenden, mit
all den fernen Sternen.
Den Tag für die Liebe

und ihre Wunden. Im
Schatten des Ölbaums
lieben wir und lauschen
dem Rauschen der Nacht.

Gehen rückwärts zu
mysteriösen Orten
kindlicher Wünsche,
mit federleichtem Schritt.

Nackt tanzen wir, im
Märchenglanz eines neuen
Tages: im Morgentau, im
Gras, jenseits jeder Zeit.


Donnerstag, 5. Mai 2011

PROFANES TOTENLEINEN

Im Orkan zerschellt, ein Schiff, am
grausamen Granit ohne Grautöne,
grandioses Scheitern eines Sehnens
nach ferner Freiheit. Irre hallen die
Schreie über das Meer, rufen Namen,

die nur Namen sind, Worte, die nie
gesprochen, Küsse, die nie geküsst,
Wunden, die geheilt wurden. Verzerrt,
ein Schmerz ohne Grautöne, taktvoll,
mechanische Körper im Bauch der

Galeere. Im Sturm zerreissen der
Liebe Segel schnell. Sie taumeln
gefallenen Möven gleich über die
Wogen, stetig auf der Suche nach
Halt. Sind Segel Stoff für Legenden.

Als ich dich sah, ein letztes Mal, in
deinem stillen Zittern, suchte ich deine
Freude, deine unstillbare Gier zu leben.
Der Schleier ohne Grautöne hielt dein
Gesicht verborgen. Profanes Totenleinen.

(n)

Samstag, 19. Februar 2011

GEBURTSTAG

Heute denke ich an sie,
die ich letzten Sommer
und lange vorher so liebte.

Heute ist ihr Geburtstag.
Heute habe ich Angst,
alte Wunden zu spüren.

Heute sende ich ihr keinen
Glückwunsch. Heute weine
ich die letzte Träne um sie.

Auch wenn ich diese letzte
Träne geweint habe, ein Licht in
meinem Herzen wird ihr bleiben.

(n)

Montag, 7. Februar 2011

DES HERZENS SCHATZKAMMER

Inmitten dieser Winternacht erwacht das
Licht unserer Herzen. Du drehst dich im
Kreis der Freude, wenn ich dich ansehe.

Dein Blick erhellt den Raum, weckt meine
Seele, entschleiert ihre wahr Nehmung.
Wunden von Gestern, selbstverliebte Bilder

aus des Schmerzes Schattenwelt, eingebrannte
Wundmale meiner Seele, diese Schutzschilder
mit den eitlen Wappen des Egos, verblassen

angesichts der Freude unserer Herzen. Die
tanzen einen Reigen und singen selig mit
klarer Stimme in diesem hellen Augenblick.

Ein Strom tiefer Zärtlichkeit verbeugt sich vor
dem Leben. So trage ich dein Lächeln in des
Herzens Schatzkammer durch die Flut des Tages.

(m)

Samstag, 8. Januar 2011

RÄUME MEINES HERZENS

Sie schreien lautlos, die Schatten der schwarzen
Engel, in den Händen halten sie das brennende
Schwert schwärend schrecklicher Wunden. Auch
das sind Gestalten, Räume meines Herzens, die du
berührst, unbemerkt im Vorübergehen. Sie lauern
dort auf eine Geste, ein falsches Wort, das ihre
Schattenwelt nährt und sie ihrer Existenz versichert.

Sie spielen lauthals, die Lichter der weißgekleideten
Kinder, aus ihren Händen steigen Glühfäden,
Sonnenstrahlen, bilden Brücken zwischen den
Seelen. Auch das sind Bilder, Räume meines
Herzens, die du berührst, unbemerkt im Vorübergehen.
Ganz selbst und wach, mit Herzensmut und voller
Neugierde schauen und laufen sie die Welt weit.

(l)

Donnerstag, 23. Dezember 2010

KRISTALL

Wenn es kalt wird und Winter
in die Blicke einzieht, wenn Gesten
innehalten, als könnten sie sich
verbrennen an einer Berührung.

Wenn Worte fortstoßen, das
Herz sie nicht mehr hört im
Stechschritt skandierter Parolen,
der Uniformen, Panzer und Waffen.

Wenn viele Wunden offen bleiben,
sich nicht mehr schließen lassen,
Tränen nicht mehr trösten, dann
ist er da, nackt und unwiderruflich:

Der Augenblick, in dem ein
Kristall wächst tief im Herzen.
Das ist nicht süß, nicht Seide.
Im Augenblick des Abschieds.

(n)


Freitag, 25. Juni 2010

WER WEISS DAS SCHON?

Von der Liebe zur Qual
schleppten wir uns auf
der langen Straße der
kleinen Wunden. Blut
triefte tief in den Staub

und kristallisierte sich
in verketteten Herzen.
Gefangen im neuen alten
Schmerz, hart und starr,
bauten wir fleißig an

dieser Mauer zwischen
uns, dehnten sie in alle
Himmel, so machtvoll -
Verletzungen wie Trophäen
präsentiert, Schutzschilder,

perfekte Rüstungen, sind wir
keineswegs Retter schreiender
Herzen, sondern Raubritter
jener schmutzigen Spiele,
die stets räuberischer werden,

je mehr wir uns in ihnen
verlieren. Sind längst
Tortur, leerer Vorschein,
Versprechen der Erlösung,
die wir niemals finden.

(n)

Freitag, 14. Mai 2010

WUNDER UND WUNDEN

Einmal, das war vor gar nicht
langer Zeit, da waren es nicht
nur die Vogelfedern des heiligen
Franz, die auf unseren Wegen

lagen. Auf diesen Wegen fand

sich manche Unglaublichkeit.
Doch kamen Tage, an denen
wir das Wundern verlernten.

Das Wunder gab uns auf, die
Zeit der Wunden brach an.
Es waren der Zeichen so viele,
die wir aus dem Blick verloren,

denn jeder sah nur sich im Spiegel.

Was auch immer die Vögel sagen
wollten, sie haben es am Ende gesagt.
Suchst du nach Wahrheit, dann

frage dein Herz. Dauert es lang,

bis die Antwort kommt: lerne
und lausche. Finde den Weg.
Mein Herz wartet dort. Wüte

nicht! Rechne nicht! Erhebe dich

aus deinem Sessel, tanze, lache, öffne
dein Fenster und lausche mit ganzem
Herzen dem Gesang der Nachtigall.

(l) 

Mittwoch, 12. Mai 2010

LIEDER DES ORPHEUS I: SINGE ORPHEUS, SINGE

Kinder der Sterne, das sind wir, in Feuern
der Liebe und des Blutes geschmiedet,
Asche werden wir sein am Ende des
Weges. Nur die Essenz des Herzens

findet den Weg zurück, hinter all die 
Universen, die wir Menschen mit all
unseren Dingen nie besuchen werden.
Nur: dazwischen liegt dein Leben,

mit blutenden Wunden, mit Narben,
mit Tränen, welche Herzen stählen. So
bleibt dein Herz Spiegel und Sehnsucht
zugleich, und was du auch berührst, so

siehst du so gleich das andere Gesicht
deines Herzens, in das du blickst: Wenn
dich die Liebe berührt, so berührt sie
auch deine Furcht vor der Liebe. - Wie

oft belächeln deine Eitelkeit und dein Stolz
höhnisch die Sehnsucht und die Wunden,
die du im anderen als Schwäche erkennst?
Wie oft beschämen die Menschen die

Stimmen ihrer eigenen Herzen, wenn sie
ihre Blicke stets nach außen richten und
nicht vergeben? Wie oft verirren sie sich
im Labyrinth des Midas, weil sie Herzen

nicht hören hinter all dem Lärm der Dinge?
Wie du zum Herzen des anderen bist, so
bist du zu deinem eigenen Herzen! Wisse:
dort ist deine Heimat, hinter all den

Universen, und der gilt all dein Sehnen:
Heimat, aus der wir am Anfang kamen,
und zu der wir am Ende gehen. Bedenke:
Ohne die Lieder der Liebe bist du nicht,

und bleibst dein Leben lang heimatlos.
Darum singe Orpheus, singe und vertraue,
singe und spiele der Liebe deine schönsten
Lieder, sind sie doch Vorschein unserer Heimat.


(m)


Donnerstag, 6. Mai 2010

ROSE DES HERZENS

Erkläre mir nicht, was Liebe ist,
erkläre mir, wie du sie erkennst.

Denkst du über die Liebe nach
dann denkst du nur nach über
die Geschichten deiner Seele.
Nur die Rose deines Herzens
vermag die Antwort dir zu geben,
und dann all ihre Blüten zu öffnen.

Wenn mein Herz einen Namen
ruft und deine Antwort findet,
kannst du mich hören, mit mir
auf den Flügeln der Engel den
Weg in unsere Heimat finden?

Ist das Herz ist jung, ohne Schild,
singt es die schönsten Lieder.
Nimm meine Hand und lass uns
gemeinsam lauschen. Lass

einmal nur all das verstummen,
was die alten Wunden fordern.
Einen Augenblick nur, der
öffnet für ein ganzes Leben.

(l) 


Donnerstag, 29. April 2010

DER TRAURIGSTE TAG

Das war der traurigste Tag in meinem Leben,
als ich erkannte, dass deine Augen nicht
mehr das Strahlen der meinen spiegelten
und dein Blick auf andere Ziele schaute.

Das war der traurigste Tag in meinem Leben,
als ich erkannte, dass dein Lachen dem
Schmerz des Lebens wich, als Schwere
und Wunden den Raum zwischen uns füllten.

Das war der traurigste Tag in meinem Leben,
als ich erkannte, dass meine Stimme dein Herz
nicht mehr berührte und du nur Worte
hörtest, die für dich wie Wörter klangen.

Nur mein Herz wacht noch tapfer, wartet auf
ein magisches Zeichen, glaubt, dass alles nur
ein verirrter Traum sei und der Strom meiner
Tränen mit dem Morgenlicht jäh versiegt.

(n)

Sonntag, 18. April 2010

DER NÄCHSTE FRÜHLING

Prolog:
Aus tränenfeuchten Kissen erhebe ich mich,
zerrissenen Herzens aus der Schlaflosigkeit
von Tausend Jahren. Wie lange noch wird
Trauer mir die einzige Bettgefährtin sein? --

I.
Ich sehe dich. Du, viele Länder fern von mir,
unsteten Blicks und atemlos, dein charmantes
Lächeln zu Eis erstarrt. Was, sprich, habe ich
dir Leid getan? Eine Träne glitzert verloren in

deinen Wimpern, flüstert aus deinem Herzen.
Wünschte, sie würde fließen und fließen, sich
verbinden zum Fluss, mit meinen Tränen, vereint,
zu Meer und Ozean, und alles umarmen. Dann

hätten wir uns wieder gefunden, in diesem Ozean
von Tränen, wieder verbunden! Wenn wir diese Liebe
schon erwürgen wollen aus dem Zorn des Vergangenen,
sollten wir nicht auch dem Tränenreich unserer Herzen

fluchen. Wir schlugen uns schreckliche Wunden.
Brauchten uns nur. Liebten doch nur mit Herzen,
die zu oft gebrochen waren. In diesem ewigen
Augenblick, als der Krieg ausbrach zwischen

unserer Häupter Eitelkeit, glaubten wir zu lieben,
doch fern von unseren Herzen stürzten wir panisch
zu den Waffen, trieben die Armeen vergangener
Schmerzen aufeinander zu. Wir, die wir liebten!


II.
Doch jede Front fällt beizeiten. Dann werden wir
weinen und weinen und weinen. Eisberge, die vom
Gletscher brechen, schmelzen irgendwann und
irgendwo im Meer. Verlieren ihre Tränen ohne Ende,

ohne Anfang, auf ihrer Reise in die Pein der Augenblicke,
die kommen und die gehen. Schatten vom verlorenen
Glück, ein Stück mehr Kälte auf der Haut, ein Stück mehr
Kälte in der Brust, begleiten uns dann auf Schritt und Tritt,

wo auch immer wir uns betten. Diese Liebe war so wild
und wund und verwundbar. Versündigten wir nun uns an
den Seelen ganzer Kontinente, die aus ihrem Schoße
ganze Inseln gebaren und keinen Frieden finden?

Magma kocht, will Vulkane schaffen. Keine Schuld, keine
Reue, keine Gnade, damit unseren Herzen neue Erde erwächst,
Geliebte! Der Tränen braucht es so viele für den knorrigen
Baum dieser Liebe. Der wartet. Harrt auf den nächsten Frühling.

(n)

Montag, 5. April 2010

METAMORPHOSEN

Ohne zu sprechen, verwandelte ich das Geschenk unserer
Liebe in eine faulige Hängematte, hielt Geschäfte anstelle
der Liebe am Leben, und sah nicht deine stillen Tränen.
Traurig gingst du fort von mir. Die Agonie dieser Liebe

ließ mich frieren, mehr als einen Sommer lang. Im Herbst
leckte ich meine Wunden, fuhr nächtelang zahllose Meilen
auf einsamen Straßen, nur weil ich dich liebte. So brach
dein Herz und meines. Im Winter vermisste ich dich ratlos.

Suchte dich in den Armen fröstelnder Frauen, und keine
hitzige Haut vermöchte mein Herz zu heilen. Mit jedem Tag
ohne dich, den ich verlor in der Schlussbetrachtung meines
gelebtes Lebens, vermisste ich wie Hölle dein Hexenlachen,

die schillernde Tiefe deines Seelengrunds, die strenge Stimme
deiner Gewissheiten, die metaphysische Magie deiner
radikalen Ehrlichkeit, die heilende Helle deiner Sehnsucht,
die schamlose Präsenz deiner Erregung, die überwältigende

Kraft deiner Hingabe, deine Lustschreie in der Nacht und auch
meine. So saß ich ich hier und sendete hilflos mit der ganzen
Kraft meines Herzens und meiner sprachlosen Liebe die
Botschaft an dich, über Ozeane, Flüsse und Gebirge, die

nur eines sagt: Ich warte, all die Tage, die mein  Leben
mir noch schenkt, auf ein Zeichen von dir, ein Zeichen, das
dem anderen Ende meines Herzens gilt, wo immer es schlägt.
Das erstarrte einst und ist längst zu neuem Leben erwacht:

Höre sein Lied und erinnere dich an mich,  wo auch immer
du sein magst! Lass dich erreichen und berühren, denn
all die stillen Tränen in mir wurden in all den stillen Jahren
so vertraut wie die Luft in meinen Atemzügen. - Die Jahre

vergingen, und am Ende, als mein Blick kaum noch sich
zu erheben vermochte, traf ich dich wieder. Die Liebe in
meinen Blicken erstrahlte, wie ein explodierender Komet
vor der Dunkelheit des Alls. Ach dein Herz war noch immer

wund, wand sich, verbarg sich, verwundet und verwundert
unter der Decke des Misstrauens. Die Freude, dich wieder
gefunden zu haben, gab sie mir, die Kraft der Hingabe an
alles, was war, an das Ganze, an das ganze Sein. Am Ende

band sich mein Herz an jeden Atemzug, an jede Nuance von
Licht und Wärme, an jedes Wort und jede Geste. So fanden
wir uns wieder und dankten dem Göttlichen in uns und um uns
herum, für alles, was wir fanden, und nie wieder verlieren wollen.

(l)

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Wand deutsche Lyrik Andacht Anfang Atem Atemlosigkeit Berg Brücken Bühne Diotima Dornen Du Erklärungen Fingern Flügeln Frauen Geheimnisse Glückseligkeit Gold Hafen Ikarus Kerzenlicht Kometen Kontinent Kreis Krieg Liebe Poesie Menschen Namen Narben Orpheus Rauschen Rosen Ruhe Räume Schleier Schöpfung Sehnen Sinne Sonnenaufgang Tage Urteilen Vergangenheit Verlangen Vorschein Wesen Wirklichkeit Wolke Wäldern Wärme Ahnen Altar Anblick Antwort Atemzüge Augenblicken Aura Blatt Diamanten Djinn Donner Erfahrungen Firmament Fluten Garten Gedicht Gestalten Gipfeln Grenzenlosigkeit Gräbern Helden Hymnen Ich Klang Kraft Kurs Lava Lichter Liebenden Liebesschwüre Lustschreie Macht Meere Netz Nächten Obsessionen Ohr Ozeane Panik Papier Pfad Pflanzen Prinzessin Rücken Schoß Schrecken Schweißtropfen Schwert See Seite Stamm Strand Straße Straßen Strom Tango Tau Uhr Welten Wildbach Zauberlicht Zittern Zufalls Zärtlichkeit Abbild Abendsonne Advent Atems Auto Baby Bauch Baumgrenze Becken Beifall Bewegung Bitternis Boot Bäume Derwisch Dolch Dunkle Dünen Ehrfurcht Einklang Elfentanz Facetten Felder Feuerwerk Flug Flüsse Fremde Funken Galaxie Gebet Gefangene Gesang Geschlechter Gewalt Gewissheit Gewitter Gnome Großstadtverkehr Göttin Häfen Höhlen Jagd Jahren Jahrestag Karussell Katzen Kerzen Kettensträflinge Kinderreigen Knospe Kristallen Königin Labyrinth Lebens Leere Leinwand Lider Liebe Gedichte Liebeserklärung Lärm Magie Mal Masken Meilen Melodie Monde Moos Morgenlicht Morgentau Märchenstunde Nacken Narr Neige Oberfläche Paradies Perlenschnur Rahsegel Raunen Rätsel Schattenwelt Schaumgeborene Schein Scheinwerfer Scherben Schlange Schlüssel Schmelzen Schwüre Seligkeit Sinn Spiegelbild Sprachlosigkeit Stakkato Staunen Stein Steinen Sternenkind Stimme Stirn Stolz Tagträume Takt Tal Tarantella Teppich Tiere Titanic Tor Treibsand Täler Töne Verzweiflung Vision Vogel Vulkan Wanderer Wein Weisheit Wetter Winde Wirbelwind Wolf Wunde Wölfe Wüste Zweig Abschieds Adern Ahnung Ahornbaum Allee Alltag Alltags Antworten Apfelbaum Arie Arkadien Atemzügen Ausschau Bahn Bahnhof Bedeutungen Begegnung Begegnungen Begehrens Beinen Beschwörungen Bestimmung Blasen Blau Blütenstaub Buch Charme Chor Crescendo Demut Denkmal Dinge Donnergrollen Drachen Dunst Düften Einhorn Einsamkeit Eitelkeiten Engeln Engels Entrinnen Erosmond Erwachens Eurydike Fall Fallbeil Farbe Fassade Faust Feuchte Fieber Floß Fluch Flüche Flügelschlag Fragen Fruchtbarkeit Frühlingshauch Furcht Galaxien Galeere Galopp Gedanke Gedichte Gefühle Gelassenheit Geliebten Geschlecht Geschmack Gesichtern Gewichte Gier Glühwürmchen Gottesgeschenk Grau Haaren Haus Herzlicht Herzschlägen Hexe Honigmund Honigzeit Insel Irrgarten Kammer Kampf Kellern Kern Kinderlachen Kirschbaum Kirschblüten Kleid Klippen Klugheiten Knospen Koffer Komet Kreuz Krone Kühle Last Laterne Laub Lebendigkeit Legenden Leichtigkeit Leidenschaft Lichtkranz Liebesspiele Liebhaber Liedern Lächelns Länder Löwe Lüfte Lügen Magma Maler Mauer Melodien Mittagssonne Moment Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Myriaden Mysterien Mysterium Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Panzer Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Propheten Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Rinnsale Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Rufe Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwurf Schatz Schaumbad Scheiterhaufen Schloss Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Seelenlichter Sehnsüchte Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbilder Spinnen Spinnennetz Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stück Suche Summen Symphonien Sünde Tages Tanzen Tastendruck Taumeln Triumph Tunnel Tänzen Tänzer Tönen Uhren Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Venus Verachtung Verbindung Verlust Verschmelzung Vertrauen Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wange Wangen Weinen Weisheiten Weiten Widerstreben Wiesen Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wände Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zucken Zufall Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Actiontrinker Aerodynamik Ahnungen Akmen Aladin Alchimie Alptraum Alten Altäre Altären Anbeginn Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Argwohn Arm Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balkon Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus Banalität Band Baumwurzeln Beatrice Bedauern Begierde Bein Beine Belanglosigkeit Belege Bergen Bergsee Bergspitzen Berlin Bernsteinmond Bescherung Besessen Besuch Besucher Bettdecke Betttuch Beute Beutedurft Bewusstsein Beziehungsfragen Birke Bitterstoff Blech Blechkisten Blechlawinen Blei Blendwerk Blicks Blinde Blinden Blitze Blume Blutbahn Blutes Blutzoll Blättermeer Blättern Blütendach Blütenmeer Blütenzauber Bonusreviere 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