Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

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foto: vkd
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Sonntag, 13. Februar 2022

VOR DEM SÜNDENFALL

Habe ich mich verirrt im Labyrinth meiner Träume?
Sehe ich Regenbogen, wo in Wahrheit ein fahler
Mond sich hinter Wolken verbirgt? Höre ich, sehe
ich, ziehe ich dem Ozean eine verborgene Quelle vor?

Schweige ich, vor Gier nach dem glänzenden Gold
der Seele, statt einfach Ja zu sagen? Augenblicke des
Erkennens wechseln mit Zweifeln. – Hand in Hand
balanciere ich über dem Abgrund gebrochener Herzen.

Ich spüre deinen Schmerz, auch meinen. Lieben will
ich, dir vertrauen. Mein Herz stampft trotzig mit den
Füßen auf, sagt tausendmal Ja. Wer bist du, du, Seele,
auf deren Lied ich harre? Vision? Weisheit? Schmerz?

Tanzen will ich, mit dir, tanzen selbst in den Tränen,
die am Boden Lachen bilden. Ich werde nicht bitten,
nicht um deine Liebe zu dir selbst. Versündigen würde
ich mich an Aphrodite, ließe ich diese Hand jetzt los.


 

Dienstag, 9. August 2016

DIE SÜßE II

Ein Herz erblüht.
Erstrahlt im Licht.
Öffnet sich,
langsam, stetig,
in der Liebe Angesicht.

Verströmt sich selbst
in süßem Duft, der
erst betört, doch
dann das Leben ganz
und gar erwachen lässt.

Heute Nacht erkannte
ich dich, die ganze Süße
deines Herzens, Liebste.
Sie erstrahlte in deinem
Gesicht, Morgensonne

über endlosem Ozean.
Ihr Zauberleuchten
erhellte alles Dunkle, für
diesen seligen Augenblick.
Da erwachte das Leben ganz.


Freitag, 4. März 2016

LIEBE LEUCHTET

Heute bin ich weit fort von dir.
Heute bin ich eine Wolke und
fliege zum Meer. Entregne mich.
Werde eins mit dem Ozean.
Entgrenze mich. Bin. Überall.

Bin Tropfen. Vision. Vision von
Grenzenlosigkeit. Vision von
Liebe. Bin. Wasser auf der
Haut. Feuer im Herzen. Erde
unter Füßen, Wind und Sturm.

Morgen erkennen wir uns.
Begegne dir am Meeresstrand.
Laufe dir entgegen, Sehnsucht
und Sand unter meinen Füßen,
Frieden und Feuer im Herzen.

Presse deinen heißen Leib an
meinen, sehe dich Göttliche im
Licht deines Augenblicks. Selig
knien wir nieder im Paradies
der Welt, still im salzigen Wind.

Morgen bin ganz nah bei dir.
Der Wind formt Haare und
Kleid neu in jedem Augenblick,
wie das Meer eine Woge formt,
die sich bricht und doch stets

einzigartig bleibt. Du bist ein
Licht im Lichterreigen. Ich sehe
dich, sehe dich mit jeder Pore
meiner Haut. Liebe leuchtet.
In deinem Leib und meinem.


Montag, 28. September 2015

RUF DES FEUERS

Auf meiner Fußspur im weichen Sand
liegt eine Feder, zittert leicht im Wind.
Die Möwe kreischt, schwebt, tief über
den Wogen, dem Horizont entgegen.

Ich steige in mein Boot, folge ihrem
Ruf. Folge dem Ruf meines Herzens.
Der Ozean grollt aus tiefster Tiefe,
zornig zerrt der Wind an den Ohren.

Ein Ozean liegt zwischen uns. Meine
Lippen bleiben verschlossen. Wortlos
die Stille auf diesem Weg, dem Weg
zu dir. Wortlose Stille in den Meeren.

Wortlose Stille in Wind und Sturm.
Wortlose Stille unter den Wolken.
Nur der Ruf des Feuers in jeder
meiner Zellen, das in mir brennt.

Es leitet mich mit den Sternen
der Nacht sicher über das Meer,
Tag für Tag, Woche für Woche,
bis meine Lippen sich öffnen

zum Kuss. Du in meinen Armen.
Vögel des Zufalls über der Erde,
unter den Sternen, du und ich, in
tosender Brandung, im wildem Wind.


Montag, 17. August 2015

TIEF WIE DER OZEAN

Tief bist du, tief wie der Ozean,
Geliebte, das bist du. Mag deine
Oberfläche auch glatt erscheinen,
kaschiert sie doch nur deine Tiefe.

Alles verblasst vor der Tiefe
in dir, die du behände verbirgst
hinter deinem Monalisalächeln.

Ein sorgfältig glatt gezogenes
Betttuch, Geliebte, das bist du,
sorgsam verhüllend manch wilde,
stürmische Nacht der Liebe.

Alles verblasst vor der Tiefe
in dir, die du behände verbirgst
unter deiner Perlmutthaut.

Manchmal frage ich mich, ob du
dir selbst deiner Tiefe bewusst bist,
ihr Achtung und Achtsamkeit gibst,
die allen Lebewesen du schenkst.

Alles verblasst vor der Tiefe
in dir, die du behände verbirgt
unter deinem Rehaugenblick.

Die Farbe deiner Augen spiegelt
dein schönes Herz, das alles sieht,
alles erspürt, was in sich mir rührt,
bevor ich es zu sprechen vermag.

Alles verblasst vor der Tiefe
in dir, die du behände verbirgst
hinter deinen fragenden Gesten.

Dein Leib tanzt mir die schönsten
Liebeslieder, und die Anmut deiner
Bewegungen schlafwandeln endlos
im Rhythmus von Licht und Schatten.

Alles verblasst vor der Tiefe
in dir, die du behände verbirgst
hinter der Schönheit deiner Farben.


Donnerstag, 14. Mai 2015

WESTWÄRTS II

Der Ozean gähnt. Gähnt endlos.
Gähnt zwischen dir und mir.
Können wir, ratlos Liebende,
uns heute ferner sein als fern?

Meine Sehnsucht wächst,
sie schläft nicht, sie erwacht.
Erwacht in atemloser Wildnis,
in atemlosen Blechlawinen.

In atemlosen Supermärkten,
in stillem Erzittern, in stillem
Fieber. Im jenem seltsam süßen
Geschmack auf meinen Lippen.

Erst flog ich über den Ozean,
betrat den neuen Kontinent,
atmete Land, Landschaften.
Endlose Meilen, sie breiteten

sich zwischen uns. Westwärts.
Westwärts rollen Räder, weiter,
immer weiter, westwärts, weiter,
Töne, Gerüche, Farben, Bilder,

Musik, aus dem Radio, fremde
Stimmen, Landschaften, die
verschmelzen. Sie verstreuen
Liebeslyrik, Verse, die nicht lügen.

Meine Augen ertrinken in Tränen,
klammern sich an den Mittelstreifen
des Highway. Highway-Freiheit,
da ist sie endlich! Atme sie ein

mit ganzer Kraft, und sehne mich
doch nach dem süßem Gefängnis
deiner Augen. Jahrhunderte vergingen,
seit ich dich umarmte. Will bei dir sein.

Das größte Flugzeug bauen, das
längste Schiff, das schnellste Auto,
zu dir zu kommen, ganz schnell,
westwärts, einmal um die ganze Welt.

Salzig die Tränen, wie Honig
rinnen sie von meinen Wangen.
Rinnen aus meinen Augen, die
sonst nur die Sterne sehen, den

Kuppeldom des Alls. Dort oben
verdunsten sie, endlich in der
Unendlichkeit. Ein Wolf heult
von Ferne in die Stille. Heult

den Mond an. Aus der Tiefe
seiner Sehnsucht. Ich stimme ein,
Bruder Wolf, wir sind eine Seele
und die Sterne unser Liebeslied.




Montag, 15. September 2014

FLUSS

Meile um Meile auf der Autobahn.
Im Sitz neben mir liegst du, so fern

in deinen  Träumen,  so nah mit
deiner zarten Hand in meiner, du

wundersame Schöne. Mir ist ganz
heiß in meiner Brust, und alles

schmilzt, und alles strahlt, und alles
fließt, fließt über vor Liebe zu dir.

So bin ich der Fluss, der ins sich
Meer ergießt, der eins wird mit

dem endlosen Ozean, der endlich
zu seiner tiefsten Wahrheit findet.




Samstag, 9. August 2014

IN TIEFSTEN TIEFEN

In tiefsten Tiefen des
Ozeans: Feuer und Wasser
öffnen ihren Höllenschlund,
tanzen ihren Höllentanz.

Sie umkreisen sich nicht,
sie führen keinen Smalltalk,
sie beissen sich nicht auf die
Lippen und ihre Gesten deuten
nicht auf ferne Furchten.

In tiefsten Tiefen sind sie
Ganz, was sie sind:
Liebende, Götter.

Sonntag, 15. Juni 2014

MYRIADEN LIEDER

Viele Geschichten, versunken tief im
Nebel, verschluckt von Wolkenbergen,
kalt, nasskalt, erstarrte Geschichten,
Geschichten wie Steine, zu Grunde
gegangen in des Lebens Ozean.

Im Nachhall der Geschichten hockte ich,
in Wut, Schmerz und Trauer oder tanzte
leicht den nächsten Tanz. Mein Herz sang
stumme Lieder. Da fand ich dich, Diotima,
fand Lieder meines Herzens, so wild, so süß.

Heute mag ich keine Geschichten mehr.
Wenn ich dich umarme, so wild, so süß,
höre ich Opern, Chöre, ganze Symphonien:
In einem hellen Augenblick, Myriaden
Lieder, in dem zwei Herzen sich erkennen.


Dienstag, 31. Dezember 2013

DUFT

Ich öffne meine Augen. Da ist ein Duft, der
mich erweckt. Der Duft einer Lichtung im
vergessenen Wald, mit Blättern, Gräsern,
Blumen, gewebt aus Licht, die in den Himmel

weisen, beim Flügelschlag des Schmetterlings.
Zur Blüte neigt er sich in stiller Andacht, fast
unsichtbar bebt er in der Lust des Seins,
Anmutig und ganz und gar das, was ist,
Wald, Lichtung, Himmel und Erde: Duft.

Ich öffne meine Augen. Da ist ein Duft, der
mich erweckt. Der Duft, der vom Ozean
herüber weht, mit Sand und Gischt und
gewaltiger Kraft, Wogen und endloser Tiefe

In Königinnenblau. All die Lebewesen darin,
die winzigen und riesigen, sie tanzen ekstatisch
Den Lebenstanz, sein Jahrmillionen schon.
Ihre Schweißtropfen und Tränen verschmolzen
In Liebe zum Ozean der Ozeane und Meere.

Ich atme ihn tief in mich ein, deinen Duft,
Du Schöne, du Schmetterling, du Wald,
du Lichtung, du Erde, du Ozean, du Tiefe,
Du Sand, du Gischt, du Leben. Ich küsse dich.
















Mittwoch, 28. März 2012

OZEAN

Wenn mein Herz dich sieht
mit dem Blick seiner Liebe,
wenn sie dich berühren, Blick

und Liebe, enthüllen sie dich,
enthüllen dich ganz, ganz in
deinem ganzen Strahlen. Dann

scheinst du, glitzerst, glänzest,
zitterst, wirst Ozean, Ozean im
Licht, im Licht der Mittagssonne.

Ich tauche ein, tauche ein in dich,
tauche in alle deine Tiefen, rühre
alle Weiten, durchschwimme die

wilden Wellen, die Gischt und die
Stürme. Stets halte ich Kurs auf
dich im Wind des Augenblicks.

(m)


Montag, 26. März 2012

DORT IST DIE LIEBE GANZ

Komm mit mir, Liebste, wenn
alles schläft, da nehme ich dich,
nehme dich mit mir, mit mir auf
die Insel, mit mir in die Nacht,

in die Nacht des heiligen Feuers,
in die Nacht der ewigen Unschuld,
in die Nacht der seligen Augenblicke.
Komm mit mir, Liebste, tauche mit

mir ein, in den Ozean der verlorenen
Träume. Dort ruft, verborgen im Nebel,
die Insel, die Insel des Augenblicks,
dort ist kein Gestern und kein Morgen,

dort gibt es keine Zeit, dort ist nur der
Augenblick des Augenblicks. Dort ist
kein Bedauern, keine Sehnsucht, dort
ist die Liebe ganz, ganz bei sich selbst.

(m)

Samstag, 24. September 2011

GÖTTIN

Berührst du dich einstmals in deiner Göttin,
vergiss nicht, die durchschwitzten Kleider
deiner Wünsche sorgfältig abzulegen, dorthin,
wo sie trocknen, trocknen von allen bitteren

Tränen, trocknen vom Schweiß des Vergeblichen,
trocken vom Fegefeuer deiner koketten Eitelkeit.
Lass sie trocknen im Glanzlicht erleuchteter
Geheimnisse, in der Hitze der Schlangenlinien,

die tief in die Abgründe führen, sobald das letzte
Netz des Ichs gerissen ist. Lass sie trocknen im
Wind deiner Sehnsucht, im Äther des Ewigen,
im Sonnenlicht des Klaren, des Unverbogenen.

Hisse die Rahsegel deiner innigsten Wahrheit,
lass dich führen in die Tiefen, an die Küsten
jedes Traums, den du einmal träumtest in
deinem kurzen Leben, bevor es vergangen ist.

Die blinde ängstliche Muschel verschließt
sich dem Himmel, träumt vom schützenden
Sand ferner Ozeane und landet am Ende im
humanen Kochtopf des letzten Herbstmonats.

Schau sie einmal an, deine Göttin, mit deinem
ganzen Herzen, schenk ihr dein Lächeln, deine
Neugier, sing ihr dein schönstes Lied, sprich ihr
dein innigstes Gebet, erblicke ihre ganze Anmut.

Breite deine Flügel aus, lege deine Hand in meine,
fliege mit mir. Ich verstehe das alles nur zu gut.
Schau in mein Herz, du Göttin, bin ich doch der
Mann neben dir, der dich erkennt in dieser Nacht.

(m)

Freitag, 26. August 2011

DIE SEELE IN DEN LEIB

Sterne tropfen in meine Träume,
die Sterne deiner Augen, Sterne
dieser einen Nacht, tropf, tropf.
Und noch ein Tropfen. Auf dem

Weg zum Ozean. Die alle küsse
ich fort. Jeden Tropfen auf deiner
Haut, jeden Tropfen am Himmel.
Deine Lippen küsse ich, zu deinem

Mund lache ich, aus vollem Hals.
Mit dir liebe ich, strahle, bis der
Himmel bebt und zittert. Mit dir
tanze ich, tanze jeden archaischen

Tanz, bis mir ganz schwindlig wird.
Wenn ich dich dann ganz fest in
meinen Armen halte, dann schreie
ich mir wild die Seele in den Leib.

(s)

Sonntag, 14. August 2011

HIGHWAY DER SEHNSUCHT

Reite meine acht Zylinder in Richtung Küste,
rase durch Landschaften, unterwegs auf dem
Highway der Sehnsucht, unterwegs zu dir.

Zwischen Nacht, Dämmerung und Sonne
sehe ich dein Lächeln im Spiegel der Scheibe,
in jedem Tropfen Regen lacht dein Gesicht.

Was hast du getan, dass ich mit offenen
Augen träume? In allen Bildern in mir und
um mich herum blitzen flammende Blicke.

Süßes Glück verheißt der große Ozean,
vor mir auf dem Highway der Sehnsucht.
Verheißt Seligkeit, auf dem Weg zu dir.

Wir küssten uns und spürten heiß unsere
Herzen. Im seligen Augenblick solcher Glut
fanden wir uns, verloren uns bald in den

heiligen Hallen der Notwendigkeit. Nun reite
ich zu dir. Heute ist einer dieser erhellenden
Tage, inbrünstig singt und tanzt alles in mir.

So treibe ich meine Zylinder in Richtung Küste,
rase durch Landschaften, unterwegs auf dem
Highway der Sehnsucht, unterwegs zur dir, zu dir.

(m)

Freitag, 27. Mai 2011

DER ADLER

Heute traf ich den Adler. Heute lasse ich seine
Flügel rauschen. Der Ozean der Liebe glitzert
überall, glitzert in mir und außer mir. Erhebe
mich in die Lüfte, die Berge winzig unter mir.

Auch das Feste, die sichere Erde, die sorgfältig
kultivierten Landschaften, jene fein ziselierten
Gravuren der Vergangenheit, all diese polierten,
bedeutungsschweren Möbelstücke des Egos.

Tag für Tag bedeutungsschwer, Stunde für Stunde
bedeutungsschwer. Bedeutungslos angesichts eines
einzigen Augenblicks unkultivierter Liebe. Der Adler
erhebt sich. Der Adler entlarvt sich. Entlarvt sich aus

dem Schorf des ruhelosen, des ewig gehetzten, des
ewig flüchtenden, ewig blutenden Ichs. Heute findet
der Adler den Weg nach Hause. Heute findet er sich:
im Himmel, im Ozean, in der All-umfassenden Liebe.

(m)

Samstag, 16. April 2011

SCHWARZER HIMMEL

Ich sehe schwarzen Himmel ohne Sonne,
tausend Nächte, tausend Tage, tausend
Morgen, tausend ratlose Schritte im Blick.

Ich gehe auf heißem Boden ohne Schuhe,
tausend Nächte, tausend Tage, tausend
Morgen, suche Vollkommenheit im Dasein.

Ich treffe den Fischer mit einem Boot voll
schwarzer Muscheln und springe schnell
an Bord. Wir fahren in die Nacht hinaus.

Tausend Nächte, tausend Tage, tausend
Morgen, an dem eine neue Geschichte
beginnt. Denke an die, die ich zurück

gelassen habe, um auf dem Meer die
Wahrheit zu finden. Sehe jeden Tag mit
neuen Augen. Tausend Tage, tausend

Nächte, tausend Morgen. In Muscheln
suche ich die eine Perle, den einen
Schatz. Breche alle auf, mit grober Hand,

werfe sie wütend über Bord, keine Perle,
kein Schatz. Sie versinken in des Ozeans
Tiefe, dorthin, woher sie kamen. Nur sind

sie leer und gebrochen. Ich weine. Habe
Angst in der Nacht, Angst auf dem Meer.
Schwarz sind meine Hände, schwarz ist

der Himmel. Sehne mich nach Licht, nach
dem hellen Heil der Morgendämmerung,
nach dem Leuchtfeuer der Liebe in tausend

schwarzen Nächten, tausend schwarzen
Tagen, tausend schwarzen Morgen. Ein
weißer Delphin zeigt das Licht seiner Augen,

lächelt tief in mein Herz. In tiefster Tiefe erkenne
ich die Sonne. Angst verdunstet in schwarzer
Nacht. In schwarzem Wasser. Im Meer der Liebe.

Donnerstag, 14. April 2011

STILL STRAHLT LIEBE

Heute bin ich weit weg von dir.
Heute bin ich eine Wolke und
fliege zum Meer. Entregne mich.
Werde eins mit dem Ozean.
Entgrenze mich. Bin. Einfach.

Tropfen. Vision. Vision von
Grenzenlosigkeit. Vision von
Liebe. Bin. Wasser auf der
Haut. Feuer im Herzen. Erde
und Sonne, Wind und Sturm.

Morgen treffe ich dich. Treffe
dich am Meeresstrand. Renne,
dir entgegen, Sehnsucht und
Sand unter den Füßen, Frieden
und Feuer in meinem Herzen.

Presse deinen heißen Leib an
meinen, begehre deine Göttin im
Licht eines Augenblicks. Selig
knien wir nieder im Paradies
der Welt, still im salzigen Wind.

Morgen bin ganz nah bei dir.
Der Wind formt Haare und
Kleid neu in jedem Augenblick,
wie das Meer eine Woge, die
sich bricht und doch stets einzig

artig bleibt. So bist du Licht im
Lichterreigen. Ich sehe dich,
sehe dich mit jeder Pore meiner
Haut. Still strahl Liebe. Strahlt
in deinem Leib und meinem.

(m)


Samstag, 26. März 2011

DER MAGISCHE SPIEGEL

Wer bin ich, bin ich ohne den Spiegel des Du?
Ein Kind, das einsam und verlassen vor sich
hinspielt, lacht nicht gerade vor Glückseligkeit.
Es blickt traurig. Es weint. Es vergeht wie eine
Pflanze ohne Licht und Wasser. Wer bist du,
ohne den Spiegel, der ich dir bin, Geliebte?

Nimmst du mich wie ich dich nehme, mit Haut
und Haaren? Oder mit opaker Oberfläche?
Sperrst du mich in der goldenen Bilder Rahmen
ein? Halte mich, aber halte mich nicht fest. Reite
über sieben Berge zum Meer. Das mag still glitzern
in der Sonne wie ein unendlicher Spiegel, brüllt,

wenn der Wind kommt. Lieben wir in der Gischt,
zerreißt der Meeres Spiegel schnell. Wellenberge,
Wellentäler, Gebirge aus Nichts. Auch der Ozean
in uns zieht wild und tief. Ist mehr als opake Oberfläche.
Ist wie du und ich mehr sind als ein Bild im Spiegel.
Das vergeht zu schnell, vergeht als des Ozeans Stille

im Angesicht aufkommender Winde. Der magische
Spiegel, in den ich in dich blicke, zieht, zieht mich
in Tiefen, ich falle, falle. Tiefe und Himmel sind eins.
Ich falle zur Erde und schwebe im Himmel. Fliege
mit mir, in süßer, wilder Umarmung, fliege der
Sonne entgegen, Ikarus gleich, ohne zu verbrennen!

(m)


Samstag, 26. Februar 2011

DIE REISE

Brennende Erde und brennender Himmel
das sind wir, die Süße, die zärtlich aus

dem Ahornbaum tropft, das Kanu, das wir
aus ihm und dem Lachen bauen, die Reise,

die wir mit dem Kanu machen, die Reise
zum Ozean mit seiner mystischenTiefe, mit

der Sonne am Horizont, die langsam aufgeht,
aufgeht wie die unendliche Süße in dir, in

deinem Gesicht, wenn ich dich in meinen
Armen halte und das Göttliche in dir erkenne.

(m)

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Gipfel Glanz Gott Kuss Küssen Liebende Schritte Sprache Trauer Tropfen Träne Universen Worten Wut Zauber Abgründe Augenblicks Beben Berge Duft Ferne Glitzern Kind Luft Mann Mund Musik Nächte Reigen Sein Tagen Vorhang Wunder Zellen Abschied Bild Blitz Eros Geschichte Gesichter Gestalt Gnade Gras Hitze Horizont Misstrauen Mondlicht Morgensonne Schiff Schrei Sonnenlicht Spuren Staub Stürmen Weite Wälder Abend Abenteuer Dunkelheit Erwachen Flammen Gischt Gottes Grund Haar Hoffnung Kinder Kopf Liebste Ohren Pore Tier Waffen Wegen Wort Wurzeln Zeichen Zukunft Abgrund Blumen Brücke Ekstase Erkennen Flucht Fäden Geschenk Geschichten Glas Land Mahlstrom Nachtigall Rhythmus Schlaf Schmetterling Steine Strömen Tür Unendlichkeit Wogen Adler Asche Atemzug Auge Blicken Brust Decke Eis Flut Flügel Flüstern Geheimnis Geruch Götter Herzschlag Himmeln Hingabe Honig Honigpalast Kälte Leidenschaften Liebeslieder Mauern Quelle Salz Scham Schuld Sonnen Sternenstaub Stimmen Tod Tänze Ufer Unschuld Verstand Wand deutsche Lyrik Andacht Anfang Atem Atemlosigkeit Berg Brücken Bühne Diotima Dornen Du Erklärungen Fingern Flügeln Frauen Geheimnisse Glückseligkeit Gold Hafen Ikarus Kerzenlicht Kometen Kontinent Kreis Krieg Liebe Poesie Menschen Namen Narben Orpheus Rauschen Rosen Ruhe Räume Schleier Schöpfung Sehnen Sinne Sonnenaufgang Tage Urteilen Vergangenheit Verlangen Vorschein Wesen Wirklichkeit Wolke Wäldern Wärme Ahnen Altar Anblick Antwort Atemzüge Augenblicken Aura Blatt Diamanten Djinn Donner Erfahrungen Firmament Fluten Garten Gedicht Gestalten Gipfeln Grenzenlosigkeit Gräbern Helden Hymnen Ich Klang Kraft Kurs Lava Lichter Liebenden Liebesschwüre Lustschreie Macht Meere Netz Nächten Obsessionen Ohr Ozeane Panik Papier Pfad Pflanzen Prinzessin Rücken Schoß Schrecken Schweißtropfen Schwert See Seite Stamm Strand Straße Straßen Strom Tango Tau Uhr Welten Wildbach Zauberlicht Zittern Zufalls Zärtlichkeit Abbild Abendsonne Advent Atems Auto Baby Bauch Baumgrenze Becken Beifall Bewegung Bitternis Boot Bäume Derwisch Dolch Dunkle Dünen Ehrfurcht Einklang Elfentanz Facetten Felder Feuerwerk Flug Flüsse Fremde Funken Galaxie Gebet Gefangene Gesang Geschlechter Gewalt Gewissheit Gewitter Gnome Großstadtverkehr Göttin Häfen Höhlen Jagd Jahren Jahrestag Karussell Katzen Kerzen Kettensträflinge Kinderreigen Knospe Kristallen Königin Labyrinth Lebens Leere Leinwand Lider Liebe Gedichte Liebeserklärung Lärm Magie Mal Masken Meilen Melodie Monde Moos Morgenlicht Morgentau Märchenstunde Nacken Narr Neige Oberfläche Paradies Perlenschnur Rahsegel Raunen Rätsel Schattenwelt Schaumgeborene Schein Scheinwerfer Scherben Schlange Schlüssel Schmelzen Schwüre Seligkeit Sinn Spiegelbild Sprachlosigkeit Stakkato Staunen Stein Steinen Sternenkind Stimme Stirn Stolz Tagträume Takt Tal Tarantella Teppich Tiere Titanic Tor Treibsand Täler Töne Verzweiflung Vision Vogel Vulkan Wanderer Wein Weisheit Wetter Winde Wirbelwind Wolf Wunde Wölfe Wüste Zweig Abschieds Adern Ahnung Ahornbaum Allee Alltag Alltags Antworten Apfelbaum Arie Arkadien Atemzügen Ausschau Bahn Bahnhof Bedeutungen Begegnung Begegnungen Begehrens Beinen Beschwörungen Bestimmung Blasen Blau Blütenstaub Buch Charme Chor Crescendo Demut Denkmal Dinge Donnergrollen Drachen Dunst Düften Einhorn Einsamkeit Eitelkeiten Engeln Engels Entrinnen Erosmond Erwachens Eurydike Fall Fallbeil Farbe Fassade Faust Feuchte Fieber Floß Fluch Flüche Flügelschlag Fragen Fruchtbarkeit Frühlingshauch Furcht Galaxien Galeere Galopp Gedanke Gedichte Gefühle Gelassenheit Geliebten Geschlecht Geschmack Gesichtern Gewichte Gier Glühwürmchen Gottesgeschenk Grau Haaren Haus Herzlicht Herzschlägen Hexe Honigmund Honigzeit Insel Irrgarten Kammer Kampf Kellern Kern Kinderlachen Kirschbaum Kirschblüten Kleid Klippen Klugheiten Knospen Koffer Komet Kreuz Krone Kühle Last Laterne Laub Lebendigkeit Legenden Leichtigkeit Leidenschaft Lichtkranz Liebesspiele Liebhaber Liedern Lächelns Länder Löwe Lüfte Lügen Magma Maler Mauer Melodien Mittagssonne Moment Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Myriaden Mysterien Mysterium Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Panzer Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Propheten Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Rinnsale Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Rufe Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwurf Schatz Schaumbad Scheiterhaufen Schloss Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Seelenlichter Sehnsüchte Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbilder Spinnen Spinnennetz Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stück Suche Summen Symphonien Sünde Tages Tanzen Tastendruck Taumeln Triumph Tunnel Tänzen Tänzer Tönen Uhren Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Venus Verachtung Verbindung Verlust Verschmelzung Vertrauen Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wange Wangen Weinen Weisheiten Weiten Widerstreben Wiesen Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wände Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zucken Zufall Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Actiontrinker Aerodynamik Ahnungen Akmen Aladin Alchimie Alptraum Alten Altäre Altären Anbeginn Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Argwohn Arm Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balkon Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus Banalität Band Baumwurzeln Beatrice Bedauern Begierde Bein Beine Belanglosigkeit Belege Bergen Bergsee Bergspitzen Berlin Bernsteinmond Bescherung Besessen Besuch Besucher Bettdecke Betttuch Beute Beutedurft Bewusstsein Beziehungsfragen Birke Bitterstoff Blech Blechkisten Blechlawinen Blei Blendwerk Blicks Blinde Blinden Blitze Blume Blutbahn Blutes Blutzoll Blättermeer Blättern Blütendach Blütenmeer Blütenzauber Bonusreviere 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