Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie
foto: vkd

Sonntag, 3. November 2019

GESICHT DER LIEBE

10.000 Jahre und mehr sind vergangen,
Seit die Vögel des Zufalls Seelen erhellten.
Huldigten mit ihren Liedern jedem Stern,

erleuchteten Augenblicke zu Ewigkeiten.
Schenkten unendlichem Dunkel all das
Licht eines Lebens voller Wunder.

10.000 Jahre und mehr sind vergangen,
seit Herzen sich erkannten. Gottes
Klang fand sich in jedem Flügelschlag.

Engel des Augenblicks, erstrahlten unsere
Sterne vor dem Dunkel, schamlos umarmten
Wir uns in dem Traum von Unsterblichkeit.

10.000 Jahre und mehr sind vergangen,
seit ich dich traf, am Urgrund des Feuers,
im tiefsten Quell aller Wasser. Über All.

Durch manche Welt irrte ich, richtete
Meinen Blick aus zu den Sternen, zu
Himmel und Wolken, suchte nach dir.

10.000 Jahre und mehr sind vergangen,
seit wir unschuldig und wild liebten, im
Zwielicht von Elysium und Hochkultur.

Dort erkannten wir uns im Schatten des
Ewigen Sonnenaufgangs, der aufschien
In jedem Lächeln, jedem Augenblick.

10.000 Jahre und mehr sind vergangen,
seit ich vom Staub des Vergehens atmete,
Um  ins Gesicht der Liebe zu lächeln.

Am Ende finden wir uns, Engel urteilslosen
Lebens, Träumer und Traum, im Morgentau
Auf den Blättern der mystischen Rose.

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Samstag, 15. Juni 2019

LETZTEN ENDES

Blind für jeden Vorschein von Ewigkeit,
getarnt in Gewändern unantastbarer
Urteile, irrte ich. Verschwendete mein
Leben in stoischen Prozessionen der

Eitelkeit. Ahnungslos abgeschnitten
von den Ahnen, verlassen von allen
Geistern, erkannte ich die Liebe nicht,
wo sie meine hochmütigen Wege berührte.

Alles, was ich sah, verbrannte, versengte
in den Scheinwerfern eitler Erklärungen.
Indessen regte sich unbemerkt, still, die
Angst im Schattenwurf des Lebens.

Stieg auf ins Firmament, gleich einem
Djinn, einer gigantischen Wolke, die das
Licht erstickte. So verlor ich den Himmel.
Vermochte das All nicht mehr zu sehen,

schon gar nicht das All in dir. Wie konnte
ich da dir Himmel sein? Sah ich doch nur
das Mädchen, das auf dem Festival des Lebens
mir auf den Schultern hockte, um dem nah

zu sein, was es niemals berühren würde. So
erwachte sie, die Angst vor dem Augenblick.
Suchte unerschütterlich nach dem Engel in
dir, fand einer Prinzessin neue Kleider.

Fand eine Akrobatin auf dem Hochseil der
Sehnsucht, voller Anspannung und Furcht
vor dem Absturz. In schlaflosen Nächten,
den Obsessionen, den Nebelfahrten leerer

Wortgefechte verloren wir uns. Als der
Nebel sich endlich lichtete, waren meine
Träume nicht mehr deine und deine nicht
mehr meine. Wenn auch manch penetrante

Gedanken Gespenstern gleich um dich kreisten:
all die Monologe herzverlorener Erklärungen
fanden ihren Rhythmus nicht mehr, als die
Körper ihn noch suchten. Augenblicke,

verkohlt im Licht der Achtlosigkeit, panische
Gier auf den Wogen der Verlassenheitsängste,
sie blieben im Gestern, Erinnerung: Letzten
Endes das Letzte, was es am Ende zu teilen gab.

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Sonntag, 2. Juni 2019

SO JUNG WIE DAS UNIVERSUM

Der Morgen dämmert,
ein neuer Tag lockt.
Du neben mir. Ich

betrachte Dich, in
deinem Honigschlaf,
verewigt in Träumen.

Mein Herz, Komet
mit glühendem Schweif,
jagt durch das All,

rast seit Jahrmillionen.
Einfach so, auf Kurs,
auf Kurs zu dir.

Du erwachst. Endlich,
im heiligen Augenblick,
in dem unsere Blicke

sich finden, erfährt es
Ruhe, mein rastloses
Herz. Hat es doch

Deines gefunden. So
jung wie das Universum
sind wir schließlich beide.

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Mittwoch, 1. Mai 2019

LIEBESERKLÄRUNG AUF SEE

Mich träumte, ich tanzte mit dir an einem Strand,
an dem das Licht sich niemals verdunkelte, der
Wind niemals vergaß, Haut und Haar zu liebkosen.

Als ich erwachte, erkannte ich dich, Traumgeborene,
im Schatten deines Strahlens. Deine Schamtränen in
meinem Gesicht, küssten sich unsere Blicke, endlos, wild.

Bereit und willig nahmen wir uns bei den Händen, kletterten
auf das Schiff der Verheißung, das verlockend verborgen dort
im Nebel lag, wie die Reise vor uns. Wir blickten nicht zurück.

Du suchtest in meiner Hand nach Zukunft und verströmtest
deine Gegenwart in meiner Umarmung. Wir verlachten die Nacht,
bis die Sonne sich zeigte und des Gestern Schwere durchbrach.

Ausgelassen schrie ich, schrie, so laut wie ich konnte, weit
über das Meer hinaus: „Ich liebe dich, und all unsere
ungeborenen Kinder! Ich will dich auf der Brücke küssen,

unter Deck jede Sünde mit dir teilen, meine Sehnsucht bis
auf den letzten Tropfen in Umarmungen verströmen,
dich halten, auf allen Wegen tragen, bis es dunkel wird!

Mit dir zusammen will ich der Liebe Loblieder singen, in
Wäldern, unter dem Firmament, andächtig niederknien,
mit dir Tarantella tanzen, bis unser Lachen atemlos verebbt!“

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Sonntag, 3. März 2019

DAS HEILIGE FEUER

In diesem einen Blick loderte das Feuer,
wildes Begehren, ozeanische Zärtlichkeit.

Sprachlos vollendete er jeden Augenblick zum
ersten Schritt einer bahnbrechenden Reise.

Die führte durch der Seele Landschaften,
in gleißende Wüsten, elysische Oasen. 

Angekommen im Paradies des fruchtbaren
Tals, rasteten wir und verloren behaglich

Gipfel und Bergspitzen aus dem Blick.
Mit ihnen entschwand das heilige Feuer.

Mäßigung und Mahnung schienen auf,
erstickten es. Jetzt tragen wir die Last der

Berge und Tränen stauen sich zu Seen.
Irgendwann vertrocknen sie: zu Salzwüsten.

Komm, Geliebte, komm mit mir, jene Gipfel
erkunden, die Tränen mit Feuer löschen!

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Sonntag, 27. Januar 2019

LIEBE SEIN

Liebe sein. Ihr Gebet und Lied
sein. Im Wind die Liebe tanzen.

Ich lebe, lausche ihrem Herz
schlag, zwischen Himmel und Erde.

Die mystische Rose verneigt sich,
wenn der Wind über Wiesen tanzt.

In den Gesichtern, trocknet er
Tränen, die Tränen des Glücks.

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Montag, 21. Januar 2019

BEATRICE

Beatrice, vergessen konnte ich dich nie,
dich und dein monumentales Verlangen
Nach Freiheit. So viele Bilder: von Süße,
Lächeln, Küssen. Der Geruch der Nächte,
die tränenlose Trauer beim Abschied.
  
Ich besuche heute all die Plätze, pilgere
auf Wegen von Gestern, als fände ich
hier Spuren von dir. Blicke in fremde
Gesichter, all die Menschen wissen nichts
von deinem grenzenlosen Vorwärtsträumen.

In den Nächten brannten sich Sonnen
in unser Blut. Eng umschlungen, in der
Pose der Sieger, verdammten wir die
Tyrannei des Bestehenden. Träumten vom
Garten, in dem Liebe ohne Morgen strahlt.

Gestern hörte ich, du lebst jetzt hoch
im Norden, ergraut, auf einem alten Kahn.
Dort, im Hafen der Heiligen der verlorenen
Tage, häkelst du mit tränenlosem Blick
Leibchen für deine ungeborenen Kinder.

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Montag, 31. Dezember 2018

SO VIEL SCHÖNHEIT

I.

Angesichts eines zukunftsfrohen
Augenblicks von Liebe erwachen
Dämonen. Verheißen Einzigartiges,

befeuern Eitelkeiten, spielen Leben,
beschwören Paradiese. Übertönen
lautstark jenes Wispern, in dem

des Herzens Blüte sich öffnet.
Dämonen lärmen, lähmen Herzen,
ganz und gar Liebe zu sein.

Viele Wunden, bringen die Liebe
höhnisch zu Fall, wieder und wieder.
In Tausend Urteilen sprechen sie das

Gestern heilig, hindern den Augenblick.
Spöttisch fesseln sie die Schritte, die
Pforte zur Liebe zu durchschreiten.


II.

Da wartet so viel Ewigkeit, frei vom
Kreuz der Zeit. Da harrt so viel mehr.
Ozeane, in dem Sterne glitzern.

Zahllose Himmel liebkosen die Erde.
Ein Traum des Träumers, der im
Traum zum Dasein zu sich kommt.

Da lächelt so viel Schönheit, in jedem
Blick, den das Leben schenkt und so
viel Schönheit in jedem Blick, den

Du dem Leben schenkst. Wahrheit
enthüllt sich nicht im Schwall der Worte,
sondern in Gesten von Liebe. Da ist Licht.

Da ist so viel Leben, das zu leben bleibt.
So viele Umarmungen, die zu umarmen
sind, angesichts der Ewigkeit der Seele.

Ja, das bist du, Liebe, und bist du Liebe ganz,
dann bist du, Selbst, Gott, vereint im Nichts.
Einzig geboren zu lieben, zu lieben, zu lieben.

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Sonntag, 23. Dezember 2018

ENDlich

Selbstversunken in stiller Pirouette,
lächelst du mir zu, Engel des Augenblicks!
Bittest zum Tanz. Jenseits der Worte,
im Stakkato von Schluchzen und Schrei,
umarmen wir das Leben, du Schöne.

In der Nacht brennen sich Sterne und
Schwüre ein, glühen tief unter der Haut,
einem Lavastrom gleich. So falle ich,
falle mit jedem Atemzug tiefer und tiefer:
in blutrote Träume entgrenzter Liebe.

Ohnehin bleiben wir gezeichnet: Schatten
Spieler entfesselter Wunschmaschinen.
Längst verließen alle Claqueure die Bühne.
Selbsterwacht erkennen wir uns: ENDlich, in
Dem einen seligen Augenblick von Liebe.

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Samstag, 1. Dezember 2018

LIEBESGESCHICHTE

Ich raste, preisgegeben im urbanen Mahlstrom,
fand dich, endlich. Die Sterne, auf die wir sahen,
entstammten antipodischen Universen. Du suchtest
den Mann und ich die Frau. Tanzen wollten wir.

Im gleißendem Licht aufsteigender Träume
berauscht, trafen wir uns, schmerzvoll zärtlich,
gierig, wild, tauschten wir das, was als Liebe
wir erdachten: Lächeln, Ohren, Küsse, Körper.

Der Wunderlampe ungestillter Sehnsüchte entwich
der Djinn. Erfüllte Begehren, doch Dämon bleibt
Dämon. Im Licht der Träume stiegen Schatten
empor, leckten höhnisch Lippen der Vergangenheit.

Anfänglich tanzten wir Tango, dann Tarantella.
geblendet in fanatischer Suche nach Wahrheit,
kämpften wir an unserer Heimatfront, verbaselten
die Tage, ignorierten das Licht in den Augen, das

Aus den Herzen aufschien, bis es verblasste.
Gefangene in uns selbst, in kriegerischer Pose,
schliefen wir ein in unseren Rüstungen. Hatten
wir doch so viel zu tun, waren wir doch Besessene.

Besessen von heiligen Bedeutungen, von heiligen
Urteilen, von heiligen Meinungen, von heiligen
Erinnerungen. Ob wir auch fast ertranken im Sturm
der Eitelkeiten, ob wir klammerten oder fremde Wege

Suchten, stetig rief es aus des Egos Kräften: Ichichich.
kein Wir vermochten wir so auf die Welt zu bringen.
Irgendwann knieten wir, knieten endlich, knieten an
der Quelle unsäglichen Schmerzes, verloren, heimatlos.

Geblendete waren wir, geblendet vom Unheil der
Welten in uns, und um uns herum, sprachlos, mit
eiskalter Haut. Angespült ans Ufer, in einem seligen
Augenblick tränenleerer Stille, erkannten wir uns.

So erblickte ich Wahrheit: Plötzlich fand ich sie, jene
Unschuld des Herzens, die in dir pochte. Die tief
mich berührte, jene Unschuld, hinter all dem Schmerz
und Leid, hinter all den Dämonen des Vergangenen.

So ist es jene Unschuld des Herzens, die aufscheint in
jedem Blick, in jeder Umarmung, jedem Lächeln deiner
Augen. So ist es jene Unschuld des Herzens, die neu in mir
erwacht. Jetzt tanzen wir, den Tanz der unschuldigen Herzen.

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Mittwoch, 12. September 2018

IN ALL DEM TOSEN

Hier besteige ich Berge,
den Abgrund vor Augen,
einen halben Schritt entfernt,
die endlose Tiefe vor mir.
Ich stemme mich gegen

Den eisigen Sturm, der tobt,
der zerrt, der aufheult und
meine Beine zittern lässt.
In all dem Tosen höre ich
Herzen flüstern. Mein

Schritt gewinnt Festigkeit
Mein Liebe erhebt sich mit
der Sonne, über dem höchsten
Gipfel, der vor mir liegt.
Hier finden wir uns.

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Mittwoch, 5. September 2018

SCHENKST DU DICH DER LIEBE GANZ

Schenkst du dich der Liebe ganz,
so begleiten dich die Vögel des Zufalls,
umschwirren dich dort, wo gestern
noch dich deine Eitelkeit blind machte.

Schenkst du dich der Liebe ganz, so
findet sich manch Wundersames auf
deinem Weg. Klarheit erfüllt dich, so
köstlich und ungetrübt wie Quellwasser.

Schenkst du dich der Liebe ganz, so
fließt Wahrhaftigkeit aus dem tiefsten
Quell deines Herzens. Es verschafft dem
Göttlichen die Gnade der Sichtbarkeit.


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Sonntag, 26. August 2018

IN JEDER UMARMUNG

In jeder Umarmung erschuf sich unsere Welt neu.
Der Schmerz von Gestern, mit seinen Erinnerungen,
seinen Urteilen, verblasste in all den Jahren. Der
Göttliche Funke unserer Herzen erwachte, enthüllte
Heimat und Frieden. Liebe pulsierte in jeder Berührung,

in des Tages erster und in des Tages letzter Umarmung.
So griffen wir nach Ewigkeit, wollten das Geschenk solcher
Liebe festhalten, für ein Leben oder mehr. Doch das Fallbeil
Des ewigen Henkers riss Dich fort. Bald schleppte ich mich
Schweren Schrittes durchs Leben, als versänke ich, versänke

Mit dem nächsten Schritt im weißen Sand, im Treibsand,
im Treibsand der Erinnerung, im Treibsand des Ungelebten.
Verloren ohne dich, glühte er noch immer, dieser Schmerz,
glühte vor sich hin wie das Glück erkaltete, welches das Leben
Schenkte. Als ich rücklings im Meer meiner Tränen schwamm,

die Augen gen Himmel gerichtet, erlöste sich das Gestern im
Sternenlicht.  Ich hörte das ganze Orchester, mit dem Rauschen
Des Wassers, dem Flüstern des Windes, den Stimmen der Nachttiere,
regte mich inmitten jenes grenzenlosen Gemäldes der Schöpfung, dem
Endlosen Funkeln, all den wundersamen Facetten, dem Farbenrausch.

Ich erkannte, die ganze Welt erschafft sich selbst in stetiger Umarmung.
Der Schmerz des Gestern, mit seinen Erinnerungen, gnadenlosen Urteilen,
verblasst in dem einen Augenblick, in dem des Herzens göttlicher Funke
entflammt: In jeder Umarmung erhebt die mystische Rose ihr Haupt.
Lächelnd öffnet sie sich angesichts des ewigen Himmels.

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Sonntag, 22. Juli 2018

DER LIEBE WAHRHEIT

Das Gesicht gegen das Glas gepresst,
unfassbar, entlarvt sich Sterben als
Konvention eines ganzen Lebens.

Eine jede trägt ihn in sich, jenen
unergründlichen Augenblick, und
auch den Augenblick des Todes.

Erst, wenn alle Wut herausgebrüllt,
alle Angst abgezittert, alle Tränen
geweint sind, erwacht ein Leben.

Wie Gedankenströme eitler Gedanken
allmählich ausbluten im Labyrinth
untergehender Tage. Wie sie verblassen,

klaglos weichen seliger Gelassenheit.
Die Weisheit der Träume scheint auf
im Schatten der Blutmondnächte.

Dort, hinter Düsternis und Dunkel, in
den Tiefen des Herzens, harrt ein
göttlicher Funke, bereit, zu entflammen.

Ist sich seiner Unsterblichkeit gewiss. In
seinem Licht erwacht das ganze Sein in
jenem Lächeln, das der Liebe Wahrheit zeigt.

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Sonntag, 3. Juni 2018

HIER TANZEN WIR

Ferne Gesänge locken leise aus wandlosem Raum,
erzählen von der Liebe des Äthers und der Wolken,
von der Liebe auf der Erde, ihren wundervollen

Wäldern, von der Liebe spätsommerlicher Blätter,
ihren faunischen Küssen, dem Zittern im Herzen
der Blüten, bevor sie verwelken, von der Hingabe

der Gräser unter den gehetzten Schritten des
Wanderers, der, atemlos, kein Lachen hört
im erheiterten Glucksen des Waldbaches.

Sonnenflecken verhüllen ein Wispern im Moos,
sie laden ein, sich niederzulassen mit offenem Ohr.
Alles bewegt sich, selbstvergessen wie Schwäne, im

stillen Wasser. Unter geheimer Regie vereinen sie
ihre weißen Hälse zu einem magischen Herzen,
als seien sie nur für diesen Augenblick geboren.

Selige Schwäne, ganz eins mit sich, sie lehren,
die wir uneins sind, die nicht begreifen, die stets
eitel im Urteilen und armselig im Wahrnehmen,

durch das Leben eilen: Anmut. Verlorene Anmut,
erstarrtes Leben in uns und um uns herum, in
Kategorien gepresst. Der Wald, Universum des

Lebendigen erstarrt zu Holz, das Holz erstarrt
zu Geld, das niemals genug ist. König Midas gleich,
sind wir Gefangene in den Mauern einfältig eilfertiger

Antworten, die uns das Wundervolle vom Leib halten,
die Schwäne, die Liebe in den Wäldern, die Liebe im
Himmel und der Erde. Die Liebe, die in jedem Atemzug

in meinen Adern fließt, im Äther oben und in jedem
Blatt, in dem das Licht selbstvergessen zittert. Hier
flüstert Liebe, hier tanzen wir, hier verströmen sich Herzen.

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Freitag, 18. Mai 2018

ABBILD VON SONNE

Die Lichtflut der aufgehenden Sonne sucht sich,
verzweifelt in den Displays illusorischer Schirme,
erbärmlicher Glühbirnen, trübsinniger Kerzen.

So liebe ich dich wie ein 14-jähriger seine erste
Liebe liebt, so sprachlos, so maßlos, so grenzenlos
wenn Träume jenseits von Erfahrungen ausgreifen.

Kann es ein schöneres Abbild von Sonne geben,
als das Licht deiner Augen, wenn uns umarmen?

So liebe ich dich mit der Gelassenheit eines
Alten, der zahllose Frauen in seinen Armen
hielt und dessen Herz das eines Kindes blieb.

Erfüllt von Weisheit über Gehen und Vergehen,
über Halten und Loslassen, über jenes Glück, das
ein heiterer Augenblick dem reinen Herzen schenkt.

Kann es ein schöneres Abbild von Sonne geben,
als das Licht unserer Augen, wenn uns umarmen?

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Donnerstag, 10. Mai 2018

EIN LÄCHELN

Alle Vögel des Zufalls, sie flattern auf,
um sich niederzulassen auf den Schultern
der fürwahr Liebenden. Alle Vögel des
Zufalls, sie singen im Chor reiner Herzen
traumverlorene Lieder von Liebe und Leben.

Von Fern ertönen Zimbelklänge, so zart,
so arglos wie der Blick eines seligen Babys,
verschmelzen mit dem Wind, dem Äther und
dem Hauch deines Atems, der meine Haut
streicht, wenn du in meinen Armen liegst.

Es ist die Lichtflut des gelebten Augenblicks,
die meine Augen blendet, und die mein Herz
erhellt angesichts deiner stillen Schönheit,
du Traum in einem Traum, du Pirouette
inmitten der aufflatternden Vögel des Zufalls.

So schenken wir uns – ein Lächeln, das selig wabt,
endlos, zeitlos, demütig angesichts der Ewigkeit,
jenseits von Zeit, Gedanken, Kategorien, Uhren,
sie zerfließen in einem einzigen Lächeln, das
wir uns schenken, im seligen Hier und Jetzt.

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Samstag, 28. April 2018

FRÜHLINGSTRAUM

Wir wippten, höher und höher, Abrakadabrafrau, die Vögel
des Zufalls umschwirrten uns, sangen ihre Lieder, des Tags
und in der Nacht. Dass Du das heimliche Sammelalbum
meiner Phantasien bedientest, du mit deinem Zauberlächeln,

das irritierte mich nicht. Doch heute, rückblickend, erinnere
ich: Mich träumte das Ende bereits, als alles begann, in jenem
Zauberfrühling, mit all dem Licht, zeigte ein Traum mir alle
Schatten, meine und deine. Fassungslos verstand ich nichts.

Traute meinen Träumen nicht. Denn alles erstrahlte, erstrahlte
in blendendem Licht, jedes Lächeln von dir, Sonnenaufgang
eines Tages, der nie enden wollte. Besessen verloren wir uns,
wippten höher und höher, verloren uns in fremden Träumen.

Dann stiegen wir ab, geblendet von Nähe, der unerträglichen
Hitze und irrem Sehnen. Wir kramten all die alten Kühlakkus
hervor, Geschichten, die zu trumpschen Mauern wuchsen.
Schaffe, schaffe, Stein für Stein, bauten wir beharrlich weiter.

Amors eiserner Pfeil zerbrach, schmerzhaft überzog ein eisiger
Hauch das Strömen zwischen uns, das Lächeln, unsere Haut.
Inwärts schrie Wahrheit. Außen wehte es kalt. Ein jeder Schritt
trat, hart und glatt. Ein Frühlingstraum versteinerte in Einsamkeit.

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Freitag, 13. April 2018

WILDE PFERDE

Manche Seele windet sich wie eine Schlange, die,
eben noch starr, in der Frühlingssonne erwacht.
Manche Seele spreizt sich mit eitler Miene,
glänzenden Gesten, kaschiert die tosende Leere,
taumelt, mit der Sprachlosigkeit eines Wesens, das,
in sich selbst gefangen, seiner wahren Lieder beraubt ist.

Singt kindliche Kellerlieder, erzählt von der Gewalt
Unvollendeten Gesterns. Im Chor gefangener
Träume bebt jede Stimme vor Angst. Zittert im
Vergehen, vor der Vergänglichkeit. Heult verloren
angesichts der Helle des Monds in schwarzer Nacht.

Denn eine zerrissene Seele heiligt die Liebe nicht,
und keine Pilgerreise führt es zu seiner Wahrheit.
Erscheint das ganze Herz in unseren Händen,
Gesten, Blicken, fliegen wir dahin, ohne das Ziel
zu kennen. Denn Freiheit beginnt jenseits jeden
Wissens. Frei lieben wir – wie wilde Pferde lieben.

Lieben die Erde, in die sich unsere Hufe wühlen, den Himmel,
zu dem unsere Freude steigt. So atmen wir selig den heiligen
Augenblick, jenseits des Gestern, unendlich, fern vom Morgen,
bis die mystische Rose im Herzen erblüht.  Lieben: wir,
hemmungslos, wilde Pferde, ungefangen, vollendet wissenslos.


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Sonntag, 11. März 2018

ELEGIE EINES AUGENBLICKS

Wie gern wüsste ich, was mein Herz bewegt, wenn es liebt,
ergriffen von Bildern, Strömen, Regungen, die, Schmetterlingen
Gleich, dahinflattern in wundersamer Ich-Vergessenheit.
Traumkristalle, Spiegelungen, Schneeflocken, Regentropfen,
die vergehen, auf glühender Haut im Sonnenlicht. So schmilzt alles,
endet angesichts der Helligkeit des einzigen, gelebten Augenblicks.
Des vollkommenen, des ewigen Augenblick, jenseits jedes Gedankens.
Schau mit mir in diese Augen, in die Augen des heiligen,
des wolkenlosen, des schrecklichen, des gleißenden Augenblicks,
der Engelsaura im Hintergrund der Finsternis.

Sei mit mir, tanz mit mir, liebe mit mir, diesen einen seligen Moment,
in dem unsere Herzen aus Schatten treten, hinein in jenes strahlende Licht
des Unvergänglichen, das, niemals erreichbar, jenseits allen Wissens
Uns tanzen lässt, rauschhaft, ekstatisch, gedankenverloren, den Tanz der Gnade,
den unverhüllten, den nackten Tanz, fernab aller Geschichten von Gestern und Morgen.

Wenn des Nebels Weisheit alles Menschliche gnädig verhüllt,
alle Farben, Kontraste, Unterschiede verblassen, segnen wir uns,
erwachen zu Engeln des einen Augenblicks. Ach, wie sehne ich mich
Nach grauen Nebeln! Wo die Blicke nur wenige Meter reichen,
keine Häuser und Hexen brennen, wo feuchtes Grau in Frieden verhüllt,
was auch immer aufzuflammen vermag!!

Doch was wäre dies Leben ohne Feuer, ohne das Feuer der Liebe,
die alles in uns erhellt? Ohne die Engel, die Kinder des Göttlichen in uns,
die, halb wahnsinnig, nur darauf warten, gerufen zu werden, zu erwachen?

Es bliebe nur der Weg der Ruhelosen, die ihr Leben damit verbringen,
in kalten Maschinen um die Welt zu hetzen, auf der Suche nach Antworten,
die ihre Väter nicht gaben? Blieben wir Schlafende, die erst angesichts
des Todes ihre Augen öffnen? Erst, wenn die Nebel sinken,
die Sonne jedes Grau erhellt, erkennen wir sie, die schrecklichen Engel,
die stets über dem Boden der Wahrheit schweben, dort lauern, erkannt zu werden,
als Schattenwelt, als heimliche Mächte, Mächte des Gestrigen,
die höhnisch triumphieren, ihre Nägel in das Kreuz der Gegenwart treiben,
fanatische, vergessene und verlorene Kinder, die ebenso wie verzweifelt
wie vergeblich nach Liebe schrien, bevor sie in Hass und Lieblosigkeit einst verstummten.

Lass sie fallen, lass sie alle fallen, die Gedanken, die Interpretationen, die
Analysen, die unausgesprochen und die ausgesprochenen, die Utopien,
die Sorgen, die Pläne, die Gedanken von Gestern, die Gedanken von Morgen,
die Stakkatos des Hasses und der Spiegelsucht, die Gewissheiten und Urteile,
denn sie alle wiederholen doch nur, was deine Ahnen gefühlt, erlitten haben.
Komm heim, dorthin, wo alles begann, wo alles beginnt, in diesem heiligen,
wolkenlosen, schrecklichen, gleißenden Augenblick, wo jede Gewissheit
in die Leere greift, heim ins Land der erwachten Liebe!

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Samstag, 3. Februar 2018

LIEBE ZUM LEBEN

Eis und Schnee verhüllen sie
Eintönig, die Seelenlandschaft.
Kalt und ausdruckslos, wirkt
Sie erstarrt im stummen, niemals
Endenden Schrei des Ichichich.

Nach dem Winter offenbart sich
Der Frühling, mit ihm neues Leben.
In Eis und Schnee tanzen kleine
Rinnsale, verbinden sich, wachsen
Zu Flüssen, Inseln, Kontinenten.

Alles fließt, erwacht, lebt auf, pulsiert.
Alles verbindet, vereint sich ineinander.
Denn dann, wenn Eis und Schnee
Des Ichichich schmelzen, dort
Erwacht sie, die Liebe: zum Leben.

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Samstag, 30. Dezember 2017

DÄMONENTANZ

Im Irrgarten aus Spiegeln
Prallten wir aufeinander:
Heilloser Schmerz, der
Sonne geschuldet, die Augen
Öffnet und schnell verschließt.

So entbrannten meine
Sinne für dein betörendes
Lächeln, für den Lockruf
deines Leibes, die Magie
deines Schlafgeruchs.

Stetig kam ich dir näher,
mit jedem Schritt enthüllte
sich die berückende Aura
deines Spiegellächelns.
Reflektierte es doch mich selbst.

Verborgen blieb die Wahrheit.
Prachtgewandet, ungekrönt,
edelsteinbesessen. Was du
wolltest, das bekamst du,
Prinzessin, die du warst, nicht
nur in Deinen Mädchenträumen.

Deine Seele blieb zur Faust geballt,
in der Tiefe klaffte der Wahn.
Dämonen tanzten Tarantella in
deinem Ego. Dein Herz glich
einem Flaschenhals, vor dem ein
Schmetterling vergeblich flatterte.

Hier stehe ich, kann nicht anders,
als zu kämpfen um deine Sanftheit,
die irgendwo in Ferne atmet. Noch
drängen meine Dämonen, suchen
den Weg zu jenem Moment von
Sonne, welche die Augen offen hält.

foto: vkd

Freitag, 1. Dezember 2017

DIE LIEDER DES ORPHEUS II: DIE WEGE DER LIEBE - neue Version

PROLOG

Die Wege der Liebe, sie führen durch Licht und Schatten,
durch magische Landschaften, durch wirre Wetter.

In endlosen Ebenen, bei Sonne und Sturm, weisen
sie den Weg: über die Gipfel der Sehnsucht, durch die
Tiefen der Angst, dorthin, wo wilde Wasser schäumen.

Gnadenlos, sirenengleich, zerren sie, zerren in jenen
Mahlstrom, in das Dunkel des Unbewussten. Eine ganze
Welt, gerade noch erstrahlt in seligem Licht, verblasst.

Verdunkelt im Zorn der Eitelkeit, im Meer der Tränen.
die Wege der Liebe, sie schenken Glanzlichter, Märchen,
Freude, Gipfel erwachsender Lust. Enthüllen Abgründe,

die in Reichweite lauern wie gierige Giftschlangen.
verborgen im Schleier, den klaren Blick verhüllt,
bis dir Schuppen der Wahrheit von den Augen fallen:




BERGWANDERUNG

Deshalb: Beginne mit den kleinen Bergen.
Sie lehren dich alles. Jeder Berg fordert:

Gutes Schuhwerk, angemessene Kleidung,
beides gut besorgt und gepflegt, sonst
Fordert diese Reise schnell ihren Tribut.

Wähle mit Sorgfalt. Wenn du dich zu warm
anziehst, magst du zwar glauben, gut geschützt
zu sein vor allen Wettern, doch du wirst unbeweglich

und versteifst. Deine Wärme bleibt in dir, statt
nach Außen zu strahlen. Dann wirst du innen
brennen, aber außen keine Wärme schenken.

Wählst du aber deine Kleidung zu leicht, oder
gehst du gar ohne Kleidung, dann mag das zwar
für einen Garten Eden einstmals das rechte Outfit

gewesen sein, aber aus dem sind wir längst:
Vertriebene. Bedenke, wenn dir Leichtigkeit
im Sinn steht, dann wirst du nicht weit kommen

und schon in der ersten Nacht, wenn die Sonne nicht
mehr scheint, nur noch fortrennen, dich hoffnungslos
verirren oder verzweifelt anderen Pilgern anschließen.

Wenn du fragst nach der idealen Route, dann lautet die
Antwort: Sie existiert nicht, es gibt nur deinen eigenen
Weg. Die leise Stimme deines Herzens weist ihn.

Haushalte mit deinen Kräften. Ein erfahrener
Wanderer beginnt nicht mit dem höchsten Gipfel.
Wachsen Berge höher, achte gut auf deine Schritte.

Sei niemals achtlos. Stets brauchst du festen Tritt.
wisse um den richtigen Pfad, baue auf die Stimme
deines Herzens und nicht auf Claqueure und Sherpas.

Sei achtsam, der Weg führt vorbei an den tückischen
Schluchten alter Erfahrungen, verdrängten Schmerzes,
eitlen Besserwissens, all diesen aufgeblasenen Dämonen,

die dir Rüstung und Panzer versprechen, dich jedoch
gnadenlos hinabziehen in die Tiefe. Dein Gang
beginnt zu zagen, deine Beine zu zittern, halt ein!

Sprich mit dem Geliebten, sprich mit ihm über
deine Dämonen, deine Ängste und Zweifel.
Lausche andächtig den seinen. Seid zwei, nicht ein.

Plane kürzer, verlängere die Pausen, sing mit dem
Geliebten, tanz mit ihm, macht Liebe, nehmt euch
bei der Hand, baut einen Biwak, haltet euch ganz fest.

Auch Staub und Nebel verfliegen. Mag es einen Tag dauern
oder länger: Verstumme niemals, erstarre nicht, sonst wird
jeder für sich allein erfrieren in der Kälte des Schweigens.

Sprich mit den Einheimischen, mit den Vögeln, mit den
Bergziegen, sie kennen die Landschaft, sie lehren euch vieles,
wenn ihr still zuhört. Aber geht nicht zurück, es gibt keinen

bequemeren Weg. Sei achtsam in jedem Schritt, sei entspannt,
atme gut, lache, singe, tanze, liebe. Erfreue dein Herz an der
Schönheit der Geliebten, der Schönheit der Landschaft.

Vertraue dir selbst und vertraue deinem Geliebten.
Sei ganz und gar da, lausche der Stimme in dir,
dein Herz spricht leise, lass es singen, singe mit

deinem Geliebten. Trägt es doch die Weisheit und das
Wissen aller Herzen in sich, die jemals gegangen sind.
Benutze die Augen aller Herzen, die jemals lebten.

Wähle dein Ziel gut aus. Bedenke, dass die leichteren Gipfel
nur Übung sind für die schwierigen. Der Tag wird kommen, an
dem die Gnade augenblicklicher Glückseligkeit in dir lächelt.

Jeder Gipfel schenkt dir einen einzigartigen Ausblick, einen
Ausblick über die Welt, über die vollkommene Schönheit, die
Liebe, die die Schöpfung ist. Dann fühlst dich den Himmeln so nah.

Dann magst dich wie der Himmel selbst fühlen. Denn
all das sind die Wege der Liebe. Sie sind nicht nur wie
das Leben, sie sind die Wege zum Leben selbst.

foto: vkd

Mittwoch, 8. November 2017

LIEBESERKLÄRUNG II

Das, was ich denke,
hat nichts mit mir
zu tun. Ich bin nicht
meine Gedanken.

Das, was ich sage,
hat nichts mit mir
zu tun. Ich bin nicht
meine Worte.

Das, was ich singe,
hat nicht mit mir
zu tun. Ich bin nicht
meine Lieder.

Das, was ich tue,
hat alles mit mir
zu tun. Ich bin noch
nicht meine Liebe.

Foto: vkd

Montag, 30. Oktober 2017

NACH DEM STURM

Was tun?
Was sagen?
Die Gesten erstarrt.
Die Worte verstummt.

Schweigen.
Nur Wahrheit
erfüllt den Raum,
den Raum zwischen uns.

Selig sind wir:
in Stille.
Des Herzens
Gewissheit

scheint auf
in diesem
Augenblick
von Liebe.

Foto: vkd

Mittwoch, 20. September 2017

ODYSSEE

Da ist ein Ort, an dem die Augenblicke
des Lebens sich höhnisch versammeln,
wo sie flüstern oder stille Lieder singen.

Hier sitze ich, starre stur auf die Lektionen,
von Schmerz und Angst, von schnellen,
bitteren Urteilen. Die Fäden zwischen

den Herzen zerbarsten in mächtigem Sturm.
Wie oft schenkte ich Glauben den Lektionen
des Lebens: den Schatten, den Zäunen, der

strengen Enge! Wo manches Licht erstarb
in der Dunkelheit des Vergangenen.
Jeder Bahnhof erinnert mich. Züge, sie

fuhren in alle Welt, fern von Heimat.
So stehe ich dort, auf leerem Bahnsteig,
kein Mensch, kein Lächeln weit und breit.

Es pochen Erinnerungen und locken:
Fluten, Tiefen, uferlos, ohne Boden,
nächtliche Tänze unter fiebrigem Mond.

Hier singe ich, Lieder, Liebeslieder für jede
der Frauen, die in meinen Armen ich hielt.
Der Sirenengesang der Sehnsucht fesselte

an jene schwarze Masten des Vergangenen.
Doch halt: Ich atme, ich lebe, ich liebe!
So durchschlage ich den gordischen

Knoten: Es ist das Herz, das niemals
schweigt, niemals verstummt: Es singt.
Hier, jetzt. Singt es sein schönstes Lied.

Foto: vkd

Samstag, 9. September 2017

DIE GANZE WELT

Das Leuchten im Kern meiner Zellen
Gilt dir, gilt dem Himmel, dem
Sonnenaufgang deines Lächelns,
im endlosen Äther, wolkenlos.

Es gilt der Süße, dem Tränensalz
auf unseren bebenden Lippen.
Ich sehe dich, sehe dich im goldenen
Laub, im wogenden Grünblau des

Waldbachs, in Lichtern und Schatten,
die mein Herz berühren und spiegeln.
Du, Schöne, die Sonne zwischen uns,
bliebe sie doch ewig, und jeder Schritt,

jeder Atemzug, so einzigartig wie ein
letzter, dem kein anderer mehr folgt.
Zeit und Raum, schattenlos,
vollendet durchflutet vom Licht,

Wo Fluss und Meer sich vermählen,
wo Schmerz und kalte Angst vergehen:
Im  Mahlstrom des einen Augenblicks,
wird diese Umarmung die ganze Welt.

Foto: vkd

Freitag, 1. September 2017

HIER & DA

Da draußen:
Kein Gestern. Kein Morgen.
Wieder platzt die Show,
die Software voller Bugs,
und dann noch die Sonne, die
aufgeht, als sei nicht geschehen..

Da unten:
Ich tanze auf Trümmern.
Zerstampfe die Endlichkeit.
Im Schatten des Dunkels,
im Nebel der Worte, der
Zahlen, leeren Bedeutungen.

Hier drinnen:
Tief brennt ein Licht, bleibt.
Dies Licht in meinem Herzen,
erhellt jede Zelle, zittert –
kein Buchstabe, keine Zahl,
kein Algorithmus bleibt heil.

Hier und da:
Es ist das Licht, wenn
Herzen Sich erkennen,
und einen Augenblick
die Rose meiner Liebe
deine Ewigkeit berührt.

Foto: vkd

Sonntag, 27. August 2017

IN DIESER UMARMUNG

In dieser Umarmung zittert der Irrwitz.
Die Dämonen der Hingabe und die
Hingabe der Dämonen tanzen Leben,
tönen hell im Dunkel heimlicher Fluten.

In dieser Umarmung flüstern wir laut.
Flüstern von den Narben getriebener
Herzen, den gebrochenen Flügeln,
die unverwandt den Himmel suchen.

In dieser Umarmung erkennen wir uns.
Wenden den Blick nicht ab, sehen die
Scham, die Lehrermeisterin der Schatten,
den Schmerz, das Feuer, die verborgene Asche.

In dieser Umarmung lächeln wir still.
Zwischen Atemzügen, als seien es die letzten.
Schaumgeborene und Odysseus, ankern,
Einen Augenblick nur auf der Irrfahrt der Liebe.

In dieser Umarmung erzählen wir uns
von dem, was bleibt, wenn alles verloren
erscheint, wenn der letzte Nebel der Eitelkeit
im tiefsten Blick von Wahrheit versinkt.

In dieser Umarmung greifen wir nach
den Sternen, nach dem Sommer mitten im
Winter. Sind ganz und gar selig, schwarzer
Sommersturm und weiße Stille des Waldes.

Foto: pixabay

Sonntag, 6. August 2017

DORNROSE

Hundert Jahre lähmt dich der
Fluch, der Fluch der bösen Fee.
Schenkte dir hundert Jahre Schlaf
und hundert Jahre Träume, Du, Selige.

Du makellose, beglückte Träumerin,
verborgen hinter Dornengestrüpp,
gefangen und geschützt dein Herz,
das hundert Jahre keinen Schmerz erfuhr.

Jetzt kämpfe ich. Wo andere verbluteten,
will ich siegen. Meine Klinge habe ich
hundert Jahre geschliffen, geschärft und
erprobt an hundert gesplitterten Spiegeln.

Mit einem einzigen Hieb werde ich
die Dornenhecke überwinden,
bis der Kuss des Lebens furchtlos
in der Rose unserer Herzen erwacht.

foto: pixabay

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Dinge Diotima Donnergrollen Drachen Einhorn Eitelkeiten Engeln Engels Entrinnen Erosmond Erwachens Facetten Farbe Fassade Faust Feuchte Fieber Floß Fluch Flüche Flügelschlag Fragen Fruchtbarkeit Frühlingshauch Galaxien Galeere Galopp Gedichte Gefühle Gelassenheit Geliebten Gesang Geschlecht Geschmack Gesichtern Gewichte Glühwürmchen Gottesgeschenk Haaren Haus Herzlicht Herzschlägen Hexe Honigmund Insel Irrgarten Kammer Kampf Kellern Kern Kinderlachen Kirschbaum Kirschblüten Kleid Klippen Klugheiten Knospe Knospen Komet Kreuz Krone Königin Kühle Labyrinth Last Laterne Laub Lebendigkeit Legenden Leichtigkeit Liebesspiele Liebhaber Liedern Lächelns Länder Löwe Lüfte Magma Maler Mauer Melodien Mittagssonne Moment Monde Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Panzer Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Rinnsale Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwelt Schattenwurf Schatz Schaumbad Schein Scheiterhaufen Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Schwüre Seelenlichter Sehnsüchte Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbild Spinnen Spinnennetz Stakkato Steinen Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stolz Stück Suche Summen Symphonien Tages Tanzen Tastendruck Taumeln Titanic Treibsand Tunnel Tänzen Tänzer Töne Tönen Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Verachtung Verbindung Verlust Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wange Weinen Weisheiten Weiten Widerstreben Wiesen Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zucken Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Aerodynamik Ahnungen Ahornbaum Aladin Alchimie Alltag Alptraum Alten Altäre Altären Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Arkadien Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus Banalität Band Beatrice Bedauern Begierde Bein Beine Belanglosigkeit Belege Bergen Bergsee Bergspitzen Berlin Bernsteinmond Bescherung Beschwörungen Besessen Besuch Besucher Bettdecke Betttuch Beute Beutedurft Bewusstsein Beziehungsfragen Bitterstoff Blasen Blech Blechlawinen Blei Blicks Blinde Blitze Blume Blutbahn Blutes Blättermeer Blättern Blütendach Blütenmeer Blütenstaub Blütenzauber Bonusreviere Botschaften Brandmal Braumgrenze Brei Brief Brunnen Brüsten Buchführung Buchstabe Bucht Bugs Bus Bäche Bücke Bühneneingang Champagner Christbaum Chöre Collagen Comicfigur Comicfiguren Cyberspace Dasein Dauerfrost Deck Delphin Dezemberkälte Diebesband Ding Displays Dolche Dornengestrüpp Dornenhecke Dornrose Drama Dreckhaufen Drohne Duftmarke Dummy Dunkeln Dunst Durst Dächern Dädalus 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Leidenschat Leierkastenmann Leinwände Lektionen Lenden Leuchten Lichtflut Lichtkranz Lichtspiralen Lieb eslied Liebesandacht Liebesbeziehung Liebesbrief Liebesfeuer Liebesgedicvhte Liebesgeschichte Liebesleben Liebesmond Liebespaar Liebessymphonie Liebestanz Liebestempel Liebkosung Lilebespoesie Linderung Lindwürmer Linien Logbuch Lotsen Luftballons Luftwirbel Luge Lyrik Löcher Löwen Lügen Magmaströme Mahnung Mai Mammon Mana Mantel Mark Maschinen Maske Maßband Meeres Meeresstrand Meisterin Melancholie Membrane Menschheit Midas Miene Milchstraße Mitternacht Mohn Mondsucht Monument Morast Morgengesicht Morgengrauen Morgenluft Morgenrot Morgensonnenlächeln Morgenwind Moses Mundwinkel Musiker Musikinstrument Muskelfaser Mut Mutterboden Myriaden Mysterien Mysterium Mädchenträume Mähne Märchenbuch Märchenliebe März Märzsonne Mäßigung Möwe Möwen Mülltonnen Münder Nachruf Nachtdämonen Nachthimmel Nachts Nachtvogel Nachtwolken Nackte Nadel Name Narretei Natur Nchtigall Nebelgrau Nebelschwaden 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Schenkel Scherben Scheu Schild Schilder Schirme Schlachten Schlafgeruch Schlaflied Schlag Schlangenfinger Schleifen Schlitzen Schloss Schluchzen Schlussgesang Schmerzes Schmutz Schnecke Schneeflocke Schneegestöber Schnurren Schorf Schrank Schreck Schreie Schreiten Schrittmacher Schutz Schutzschilder Schwalbe Schwarz Schweben Schweif Schweigemauern Schweiß Schwere Schwermut Schwerter Schwur Schwüren Schüler Seeigel Seelenblüte Seelenlandschaft Seelenlieb Seelensuche Sehnsuchtssüße Sehnsüchten Seide Seidenhaut Seifenblasenwolken Seins Sekunden Selbstkasteiung Selbstversunken Selige Sessel Show Sicherheit Silberstreifen Silhouetten Sinnlichkeit Sitz Skizzen Skulpturen Smalltalk Software Soldat Sommergras Sommerlicht Sommernächte Sommers Sommertage Sommerwiese Sommerwind Sonett Sonnenblumen Sonnenflecken Sonnenherz Sonnenlachen Sonnestrahlen Sorgen Spiegelbilder Spiegelglas Spiegellächeln Spiegelungen Spiel Spielball Spielzeug Spielzeuglok Spiralen Spnne Sprechblasen Stadtmauer Stahl Staubkorn Stechschritt Stelzen Steppe Sterben Sternenglanz Sternenkinder Sternenmeer Sternenschauer Sternenzelt Sternstunde Sterntaler Steuer Steuermann Steuerrad Stoffe Strauss Streicher Strichen Stromschnellen Strände Strömung Stunde Stunden Stäbe Städte Stämme Stärke Suchende Sumpf Supermärkte Suppe Sünde Süßigkeit Tadel Tagtraum Tastatur Taumel Tautropfen Telefon Tempel Tenor Tentakeln Termine Teufel Text Thron Tiefenrausch Tiefflug Tiefsee Titel Todes Todesschrei Tosen Trantella Traumgeborene Traumpferd Traumzeit Traurigkeit Treibgut Trinken Tritt Triumph Trommel Trommeln Trost Trutzburg Tränensalz Tränenschleier Tränental Träumerin Trümmer Trümmern Turm Tücher Türen Uhren Umarmen Unendlichen Uniformen Unterschiede Urelement Urknall Urne Urteile Urwald Valentinstag Vater Venus Vergangenen Vergessen Verheißung Verheißungen Verletzungen Verliebtheiten Verlies Vernunft Verpackungsträume Verschmelzung Versenkung Versprechenh Verstecken Verstehen Verständnis Vertrauen Vertrautheit Visionen Vita Vollendung Vorgänge Vulva Väter Wahl Wahnsinn Wahren Wahrhaftigkeit Wahrheiten Waisenkind Waldbach Waldboden Waldgeister Walzer Wanderschaft Wangen Warnschild Warten Wassern Watt Weges Weihnachtsbäume Weihnachtsfest Weihnachtsglocken Weltherrscher Wendekreis Werkzeuge Wesenheit Westwärts Wettbewerbe Whiskey Wiederkehr Wiedersehen Wiese Wilde Wildnis Wildtier Windschatten Winterabend Winterhimmel Wintermond Wintersturm Wintertraum Wipfel Wir Wirbelsturm Wirrnis Wispern Witz Wochen Wolfsherz Wolkenbergen Wonne Wunderkerzen Wunderlampe Wundern Wundersames Wundmale Wunsch Wärter Wüsten Wüstensand Wüstenwind Zahl Zahlen Zartheit Zauberberg Zauberglanz Zauberhand Zauberin Zauberleuchten Zauberlächeln Zauberschloß Zauberteppich Zaubervogel Zauberwald Zehenspitzen Zeitvertreib Zelen Zerrissenheit Zierfisch Zimbelklänge Zoe Zorn Zufall Zuversicht Zweifelns Zwiegespräch Zwischenräume Zypressen Zähne Zögern Ängste Ängsten Öl Ölbaum Überleben Überschriften