Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie
foto: vkd

Sonntag, 3. Juni 2018

HIER TANZEN WIR

Ferne Gesänge locken leise aus wandlosem Raum,
erzählen von der Liebe des Äthers und der Wolken,
von der Liebe auf der Erde, ihren wundervollen

Wäldern, von der Liebe spätsommerlicher Blätter,
ihren faunischen Küssen, dem Zittern im Herzen
der Blüten, bevor sie verwelken, von der Hingabe

der Gräser unter den gehetzten Schritten des
Wanderers, der, atemlos, kein Lachen hört
im erheiterten Glucksen des Waldbaches.

Sonnenflecken verhüllen ein Wispern im Moos,
sie laden ein, sich niederzulassen mit offenem Ohr.
Alles bewegt sich, selbstvergessen wie Schwäne, im

stillen Wasser. Unter geheimer Regie vereinen sie
ihre weißen Hälse zu einem magischen Herzen,
als seien sie nur für diesen Augenblick geboren.

Selige Schwäne, ganz eins mit sich, sie lehren,
die wir uneins sind, die nicht begreifen, die stets
eitel im Urteilen und armselig im Wahrnehmen,

durch das Leben eilen: Anmut. Verlorene Anmut,
erstarrtes Leben in uns und um uns herum, in
Kategorien gepresst. Der Wald, Universum des

Lebendigen erstarrt zu Holz, das Holz erstarrt
zu Geld, das niemals genug ist. König Midas gleich,
sind wir Gefangene in den Mauern einfältig eilfertiger

Antworten, die uns das Wundervolle vom Leib halten,
die Schwäne, die Liebe in den Wäldern, die Liebe im
Himmel und der Erde. Die Liebe, die in jedem Atemzug

in meinen Adern fließt, im Äther oben und in jedem
Blatt, in dem das Licht selbstvergessen zittert. Hier
flüstert Liebe, hier tanzen wir, hier verströmen sich Herzen.

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Freitag, 18. Mai 2018

ABBILD VON SONNE

Die Lichtflut der aufgehenden Sonne sucht sich,
verzweifelt in den Displays illusorischer Schirme,
erbärmlicher Glühbirnen, trübsinniger Kerzen.

So liebe ich dich wie ein 14-jähriger seine erste
Liebe liebt, so sprachlos, so maßlos, so grenzenlos
wenn Träume jenseits von Erfahrungen ausgreifen.

Kann es ein schöneres Abbild von Sonne geben,
als das Licht deiner Augen, wenn uns umarmen?

So liebe ich dich mit der Gelassenheit eines
Alten, der zahllose Frauen in seinen Armen
hielt und dessen Herz das eines Kindes blieb.

Erfüllt von Weisheit über Gehen und Vergehen,
über Halten und Loslassen, über jenes Glück, das
ein heiterer Augenblick dem reinen Herzen schenkt.

Kann es ein schöneres Abbild von Sonne geben,
als das Licht unserer Augen, wenn uns umarmen?

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Donnerstag, 10. Mai 2018

EIN LÄCHELN

Alle Vögel des Zufalls, sie flattern auf,
um sich niederzulassen auf den Schultern
der fürwahr Liebenden. Alle Vögel des
Zufalls, sie singen im Chor reiner Herzen
traumverlorene Lieder von Liebe und Leben.

Von Fern ertönen Zimbelklänge, so zart,
so arglos wie der Blick eines seligen Babys,
verschmelzen mit dem Wind, dem Äther und
dem Hauch deines Atems, der meine Haut
streicht, wenn du in meinen Armen liegst.

Es ist die Lichtflut des gelebten Augenblicks,
die meine Augen blendet, und die mein Herz
erhellt angesichts deiner stillen Schönheit,
du Traum in einem Traum, du Pirouette
inmitten der aufflatternden Vögel des Zufalls.

So schenken wir uns – ein Lächeln, das selig wabt,
endlos, zeitlos, demütig angesichts der Ewigkeit,
jenseits von Zeit, Gedanken, Kategorien, Uhren,
sie zerfließen in einem einzigen Lächeln, das
wir uns schenken, im seligen Hier und Jetzt.

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Samstag, 28. April 2018

FRÜHLINGSTRAUM

Wir wippten, höher und höher, Abrakadabrafrau, die Vögel
des Zufalls umschwirrten uns, sangen ihre Lieder, des Tags
und in der Nacht. Dass Du das heimliche Sammelalbum
meiner Phantasien bedientest, du mit deinem Zauberlächeln,

das irritierte mich nicht. Doch heute, rückblickend, erinnere
ich: Mich träumte das Ende bereits, als alles begann, in jenem
Zauberfrühling, mit all dem Licht, zeigte ein Traum mir alle
Schatten, meine und deine. Fassungslos verstand ich nichts.

Traute meinen Träumen nicht. Denn alles erstrahlte, erstrahlte
in blendendem Licht, jedes Lächeln von dir, Sonnenaufgang
eines Tages, der nie enden wollte. Besessen verloren wir uns,
wippten höher und höher, verloren uns in fremden Träumen.

Dann stiegen wir ab, geblendet von Nähe, der unerträglichen
Hitze und irrem Sehnen. Wir kramten all die alten Kühlakkus
hervor, Geschichten, die zu trumpschen Mauern wuchsen.
Schaffe, schaffe, Stein für Stein, bauten wir beharrlich weiter.

Amors eiserner Pfeil zerbrach, schmerzhaft überzog ein eisiger
Hauch das Strömen zwischen uns, das Lächeln, unsere Haut.
Inwärts schrie Wahrheit. Außen wehte es kalt. Ein jeder Schritt
trat, hart und glatt. Ein Frühlingstraum versteinerte in Einsamkeit.

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Freitag, 13. April 2018

WILDE PFERDE

Manche Seele windet sich wie eine Schlange, die,
eben noch starr, in der Frühlingssonne erwacht.
Manche Seele spreizt sich mit eitler Miene,
glänzenden Gesten, kaschiert die tosende Leere,
taumelt, mit der Sprachlosigkeit eines Wesens, das,
in sich selbst gefangen, seiner wahren Lieder beraubt ist.

Singt kindliche Kellerlieder, erzählt von der Gewalt
Unvollendeten Gesterns. Im Chor gefangener
Träume bebt jede Stimme vor Angst. Zittert im
Vergehen, vor der Vergänglichkeit. Heult verloren
angesichts der Helle des Monds in schwarzer Nacht.

Denn eine zerrissene Seele heiligt die Liebe nicht,
und keine Pilgerreise führt es zu seiner Wahrheit.
Erscheint das ganze Herz in unseren Händen,
Gesten, Blicken, fliegen wir dahin, ohne das Ziel
zu kennen. Denn Freiheit beginnt jenseits jeden
Wissens. Frei lieben wir – wie wilde Pferde lieben.

Lieben die Erde, in die sich unsere Hufe wühlen, den Himmel,
zu dem unsere Freude steigt. So atmen wir selig den heiligen
Augenblick, jenseits des Gestern, unendlich, fern vom Morgen,
bis die mystische Rose im Herzen erblüht.  Lieben: wir,
hemmungslos, wilde Pferde, ungefangen, vollendet wissenslos.


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Sonntag, 11. März 2018

ELEGIE EINES AUGENBLICKS

Wie gern wüsste ich, was mein Herz bewegt, wenn es liebt,
ergriffen von Bildern, Strömen, Regungen, die, Schmetterlingen
Gleich, dahinflattern in wundersamer Ich-Vergessenheit.
Traumkristalle, Spiegelungen, Schneeflocken, Regentropfen,
die vergehen, auf glühender Haut im Sonnenlicht. So schmilzt alles,
endet angesichts der Helligkeit des einzigen, gelebten Augenblicks.
Des vollkommenen, des ewigen Augenblick, jenseits jedes Gedankens.
Schau mit mir in diese Augen, in die Augen des heiligen,
des wolkenlosen, des schrecklichen, des gleißenden Augenblicks,
der Engelsaura im Hintergrund der Finsternis.

Sei mit mir, tanz mit mir, liebe mit mir, diesen einen seligen Moment,
in dem unsere Herzen aus Schatten treten, hinein in jenes strahlende Licht
des Unvergänglichen, das, niemals erreichbar, jenseits allen Wissens
Uns tanzen lässt, rauschhaft, ekstatisch, gedankenverloren, den Tanz der Gnade,
den unverhüllten, den nackten Tanz, fernab aller Geschichten von Gestern und Morgen.

Wenn des Nebels Weisheit alles Menschliche gnädig verhüllt,
alle Farben, Kontraste, Unterschiede verblassen, segnen wir uns,
erwachen zu Engeln des einen Augenblicks. Ach, wie sehne ich mich
Nach grauen Nebeln! Wo die Blicke nur wenige Meter reichen,
keine Häuser und Hexen brennen, wo feuchtes Grau in Frieden verhüllt,
was auch immer aufzuflammen vermag!!

Doch was wäre dies Leben ohne Feuer, ohne das Feuer der Liebe,
die alles in uns erhellt? Ohne die Engel, die Kinder des Göttlichen in uns,
die, halb wahnsinnig, nur darauf warten, gerufen zu werden, zu erwachen?

Es bliebe nur der Weg der Ruhelosen, die ihr Leben damit verbringen,
in kalten Maschinen um die Welt zu hetzen, auf der Suche nach Antworten,
die ihre Väter nicht gaben? Blieben wir Schlafende, die erst angesichts
des Todes ihre Augen öffnen? Erst, wenn die Nebel sinken,
die Sonne jedes Grau erhellt, erkennen wir sie, die schrecklichen Engel,
die stets über dem Boden der Wahrheit schweben, dort lauern, erkannt zu werden,
als Schattenwelt, als heimliche Mächte, Mächte des Gestrigen,
die höhnisch triumphieren, ihre Nägel in das Kreuz der Gegenwart treiben,
fanatische, vergessene und verlorene Kinder, die ebenso wie verzweifelt
wie vergeblich nach Liebe schrien, bevor sie in Hass und Lieblosigkeit einst verstummten.

Lass sie fallen, lass sie alle fallen, die Gedanken, die Interpretationen, die
Analysen, die unausgesprochen und die ausgesprochenen, die Utopien,
die Sorgen, die Pläne, die Gedanken von Gestern, die Gedanken von Morgen,
die Stakkatos des Hasses und der Spiegelsucht, die Gewissheiten und Urteile,
denn sie alle wiederholen doch nur, was deine Ahnen gefühlt, erlitten haben.
Komm heim, dorthin, wo alles begann, wo alles beginnt, in diesem heiligen,
wolkenlosen, schrecklichen, gleißenden Augenblick, wo jede Gewissheit
in die Leere greift, heim ins Land der erwachten Liebe!

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Samstag, 3. Februar 2018

LIEBE ZUM LEBEN

Eis und Schnee verhüllen sie
Eintönig, die Seelenlandschaft.
Kalt und ausdruckslos, wirkt
Sie erstarrt im stummen, niemals
Endenden Schrei des Ichichich.

Nach dem Winter offenbart sich
Der Frühling, mit ihm neues Leben.
In Eis und Schnee tanzen kleine
Rinnsale, verbinden sich, wachsen
Zu Flüssen, Inseln, Kontinenten.

Alles fließt, erwacht, lebt auf, pulsiert.
Alles verbindet, vereint sich ineinander.
Denn dann, wenn Eis und Schnee
Des Ichichich schmelzen, dort
Erwacht sie, die Liebe: zum Leben.

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Samstag, 30. Dezember 2017

DÄMONENTANZ

Im Irrgarten aus Spiegeln
Prallten wir aufeinander:
Heilloser Schmerz, der
Sonne geschuldet, die Augen
Öffnet und schnell verschließt.

So entbrannten meine
Sinne für dein betörendes
Lächeln, für den Lockruf
deines Leibes, die Magie
deines Schlafgeruchs.

Stetig kam ich dir näher,
mit jedem Schritt enthüllte
sich die berückende Aura
deines Spiegellächelns.
Reflektierte es doch mich selbst.

Verborgen blieb die Wahrheit.
Prachtgewandet, ungekrönt,
edelsteinbesessen. Was du
wolltest, das bekamst du,
Prinzessin, die du warst, nicht
nur in Deinen Mädchenträumen.

Deine Seele blieb zur Faust geballt,
in der Tiefe klaffte der Wahn.
Dämonen tanzten Tarantella in
deinem Ego. Dein Herz glich
einem Flaschenhals, vor dem ein
Schmetterling vergeblich flatterte.

Hier stehe ich, kann nicht anders,
als zu kämpfen um deine Sanftheit,
die irgendwo in Ferne atmet. Noch
drängen meine Dämonen, suchen
den Weg zu jenem Moment von
Sonne, welche die Augen offen hält.

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Freitag, 1. Dezember 2017

DIE LIEDER DES ORPHEUS II: DIE WEGE DER LIEBE - neue Version

PROLOG

Die Wege der Liebe, sie führen durch Licht und Schatten,
durch magische Landschaften, durch wirre Wetter.

In endlosen Ebenen, bei Sonne und Sturm, weisen
sie den Weg: über die Gipfel der Sehnsucht, durch die
Tiefen der Angst, dorthin, wo wilde Wasser schäumen.

Gnadenlos, sirenengleich, zerren sie, zerren in jenen
Mahlstrom, in das Dunkel des Unbewussten. Eine ganze
Welt, gerade noch erstrahlt in seligem Licht, verblasst.

Verdunkelt im Zorn der Eitelkeit, im Meer der Tränen.
die Wege der Liebe, sie schenken Glanzlichter, Märchen,
Freude, Gipfel erwachsender Lust. Enthüllen Abgründe,

die in Reichweite lauern wie gierige Giftschlangen.
verborgen im Schleier, den klaren Blick verhüllt,
bis dir Schuppen der Wahrheit von den Augen fallen:




BERGWANDERUNG

Deshalb: Beginne mit den kleinen Bergen.
Sie lehren dich alles. Jeder Berg fordert:

Gutes Schuhwerk, angemessene Kleidung,
beides gut besorgt und gepflegt, sonst
Fordert diese Reise schnell ihren Tribut.

Wähle mit Sorgfalt. Wenn du dich zu warm
anziehst, magst du zwar glauben, gut geschützt
zu sein vor allen Wettern, doch du wirst unbeweglich

und versteifst. Deine Wärme bleibt in dir, statt
nach Außen zu strahlen. Dann wirst du innen
brennen, aber außen keine Wärme schenken.

Wählst du aber deine Kleidung zu leicht, oder
gehst du gar ohne Kleidung, dann mag das zwar
für einen Garten Eden einstmals das rechte Outfit

gewesen sein, aber aus dem sind wir längst:
Vertriebene. Bedenke, wenn dir Leichtigkeit
im Sinn steht, dann wirst du nicht weit kommen

und schon in der ersten Nacht, wenn die Sonne nicht
mehr scheint, nur noch fortrennen, dich hoffnungslos
verirren oder verzweifelt anderen Pilgern anschließen.

Wenn du fragst nach der idealen Route, dann lautet die
Antwort: Sie existiert nicht, es gibt nur deinen eigenen
Weg. Die leise Stimme deines Herzens weist ihn.

Haushalte mit deinen Kräften. Ein erfahrener
Wanderer beginnt nicht mit dem höchsten Gipfel.
Wachsen Berge höher, achte gut auf deine Schritte.

Sei niemals achtlos. Stets brauchst du festen Tritt.
wisse um den richtigen Pfad, baue auf die Stimme
deines Herzens und nicht auf Claqueure und Sherpas.

Sei achtsam, der Weg führt vorbei an den tückischen
Schluchten alter Erfahrungen, verdrängten Schmerzes,
eitlen Besserwissens, all diesen aufgeblasenen Dämonen,

die dir Rüstung und Panzer versprechen, dich jedoch
gnadenlos hinabziehen in die Tiefe. Dein Gang
beginnt zu zagen, deine Beine zu zittern, halt ein!

Sprich mit dem Geliebten, sprich mit ihm über
deine Dämonen, deine Ängste und Zweifel.
Lausche andächtig den seinen. Seid zwei, nicht ein.

Plane kürzer, verlängere die Pausen, sing mit dem
Geliebten, tanz mit ihm, macht Liebe, nehmt euch
bei der Hand, baut einen Biwak, haltet euch ganz fest.

Auch Staub und Nebel verfliegen. Mag es einen Tag dauern
oder länger: Verstumme niemals, erstarre nicht, sonst wird
jeder für sich allein erfrieren in der Kälte des Schweigens.

Sprich mit den Einheimischen, mit den Vögeln, mit den
Bergziegen, sie kennen die Landschaft, sie lehren euch vieles,
wenn ihr still zuhört. Aber geht nicht zurück, es gibt keinen

bequemeren Weg. Sei achtsam in jedem Schritt, sei entspannt,
atme gut, lache, singe, tanze, liebe. Erfreue dein Herz an der
Schönheit der Geliebten, der Schönheit der Landschaft.

Vertraue dir selbst und vertraue deinem Geliebten.
Sei ganz und gar da, lausche der Stimme in dir,
dein Herz spricht leise, lass es singen, singe mit

deinem Geliebten. Trägt es doch die Weisheit und das
Wissen aller Herzen in sich, die jemals gegangen sind.
Benutze die Augen aller Herzen, die jemals lebten.

Wähle dein Ziel gut aus. Bedenke, dass die leichteren Gipfel
nur Übung sind für die schwierigen. Der Tag wird kommen, an
dem die Gnade augenblicklicher Glückseligkeit in dir lächelt.

Jeder Gipfel schenkt dir einen einzigartigen Ausblick, einen
Ausblick über die Welt, über die vollkommene Schönheit, die
Liebe, die die Schöpfung ist. Dann fühlst dich den Himmeln so nah.

Dann magst dich wie der Himmel selbst fühlen. Denn
all das sind die Wege der Liebe. Sie sind nicht nur wie
das Leben, sie sind die Wege zum Leben selbst.

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Mittwoch, 8. November 2017

LIEBESERKLÄRUNG II

Das, was ich denke,
hat nichts mit mir
zu tun. Ich bin nicht
meine Gedanken.

Das, was ich sage,
hat nichts mit mir
zu tun. Ich bin nicht
meine Worte.

Das, was ich singe,
hat nicht mit mir
zu tun. Ich bin nicht
meine Lieder.

Das, was ich tue,
hat alles mit mir
zu tun. Ich bin noch
nicht meine Liebe.

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Montag, 30. Oktober 2017

NACH DEM STURM

Was tun?
Was sagen?
Die Gesten erstarrt.
Die Worte verstummt.

Schweigen.
Nur Wahrheit
erfüllt den Raum,
den Raum zwischen uns.

Selig sind wir:
in Stille.
Des Herzens
Gewissheit

scheint auf
in diesem
Augenblick
von Liebe.

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Mittwoch, 20. September 2017

ODYSSEE

Da ist ein Ort, an dem die Augenblicke
des Lebens sich höhnisch versammeln,
wo sie flüstern oder stille Lieder singen.

Hier sitze ich, starre stur auf die Lektionen,
von Schmerz und Angst, von schnellen,
bitteren Urteilen. Die Fäden zwischen

den Herzen zerbarsten in mächtigem Sturm.
Wie oft schenkte ich Glauben den Lektionen
des Lebens: den Schatten, den Zäunen, der

strengen Enge! Wo manches Licht erstarb
in der Dunkelheit des Vergangenen.
Jeder Bahnhof erinnert mich. Züge, sie

fuhren in alle Welt, fern von Heimat.
So stehe ich dort, auf leerem Bahnsteig,
kein Mensch, kein Lächeln weit und breit.

Es pochen Erinnerungen und locken:
Fluten, Tiefen, uferlos, ohne Boden,
nächtliche Tänze unter fiebrigem Mond.

Hier singe ich, Lieder, Liebeslieder für jede
der Frauen, die in meinen Armen ich hielt.
Der Sirenengesang der Sehnsucht fesselte

an jene schwarze Masten des Vergangenen.
Doch halt: Ich atme, ich lebe, ich liebe!
So durchschlage ich den gordischen

Knoten: Es ist das Herz, das niemals
schweigt, niemals verstummt: Es singt.
Hier, jetzt. Singt es sein schönstes Lied.

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Samstag, 9. September 2017

DIE GANZE WELT

Das Leuchten im Kern meiner Zellen
Gilt dir, gilt dem Himmel, dem
Sonnenaufgang deines Lächelns,
im endlosen Äther, wolkenlos.

Es gilt der Süße, dem Tränensalz
auf unseren bebenden Lippen.
Ich sehe dich, sehe dich im goldenen
Laub, im wogenden Grünblau des

Waldbachs, in Lichtern und Schatten,
die mein Herz berühren und spiegeln.
Du, Schöne, die Sonne zwischen uns,
bliebe sie doch ewig, und jeder Schritt,

jeder Atemzug, so einzigartig wie ein
letzter, dem kein anderer mehr folgt.
Zeit und Raum, schattenlos,
vollendet durchflutet vom Licht,

Wo Fluss und Meer sich vermählen,
wo Schmerz und kalte Angst vergehen:
Im  Mahlstrom des einen Augenblicks,
wird diese Umarmung die ganze Welt.

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Freitag, 1. September 2017

HIER & DA

Da draußen:
Kein Gestern. Kein Morgen.
Wieder platzt die Show,
die Software voller Bugs,
und dann noch die Sonne, die
aufgeht, als sei nicht geschehen..

Da unten:
Ich tanze auf Trümmern.
Zerstampfe die Endlichkeit.
Im Schatten des Dunkels,
im Nebel der Worte, der
Zahlen, leeren Bedeutungen.

Hier drinnen:
Tief brennt ein Licht, bleibt.
Dies Licht in meinem Herzen,
erhellt jede Zelle, zittert –
kein Buchstabe, keine Zahl,
kein Algorithmus bleibt heil.

Hier und da:
Es ist das Licht, wenn
Herzen Sich erkennen,
und einen Augenblick
die Rose meiner Liebe
deine Ewigkeit berührt.

Foto: vkd

Sonntag, 27. August 2017

IN DIESER UMARMUNG

In dieser Umarmung zittert der Irrwitz.
Die Dämonen der Hingabe und die
Hingabe der Dämonen tanzen Leben,
tönen hell im Dunkel heimlicher Fluten.

In dieser Umarmung flüstern wir laut.
Flüstern von den Narben getriebener
Herzen, den gebrochenen Flügeln,
die unverwandt den Himmel suchen.

In dieser Umarmung erkennen wir uns.
Wenden den Blick nicht ab, sehen die
Scham, die Lehrermeisterin der Schatten,
den Schmerz, das Feuer, die verborgene Asche.

In dieser Umarmung lächeln wir still.
Zwischen Atemzügen, als seien es die letzten.
Schaumgeborene und Odysseus, ankern,
Einen Augenblick nur auf der Irrfahrt der Liebe.

In dieser Umarmung erzählen wir uns
von dem, was bleibt, wenn alles verloren
erscheint, wenn der letzte Nebel der Eitelkeit
im tiefsten Blick von Wahrheit versinkt.

In dieser Umarmung greifen wir nach
den Sternen, nach dem Sommer mitten im
Winter. Sind ganz und gar selig, schwarzer
Sommersturm und weiße Stille des Waldes.

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Sonntag, 6. August 2017

DORNROSE

Hundert Jahre lähmt dich der
Fluch, der Fluch der bösen Fee.
Schenkte dir hundert Jahre Schlaf
und hundert Jahre Träume, Du, Selige.

Du makellose, beglückte Träumerin,
verborgen hinter Dornengestrüpp,
gefangen und geschützt dein Herz,
das hundert Jahre keinen Schmerz erfuhr.

Jetzt kämpfe ich. Wo andere verbluteten,
will ich siegen. Meine Klinge habe ich
hundert Jahre geschliffen, geschärft und
erprobt an hundert gesplitterten Spiegeln.

Mit einem einzigen Hieb werde ich
die Dornenhecke überwinden,
bis der Kuss des Lebens furchtlos
in der Rose unserer Herzen erwacht.

foto: pixabay

Montag, 31. Juli 2017

HERZENSBLICK

Zwischen Atemzügen rasen die Tage,
Seifenblasenwolken, wild und wirr,
wehen dahin, betören, zerplatzen.
Der klare Gedanke versinkt im Nebel.

Das Gestern erhebt sich: ein mächtiger
Djinn wirft schwere Schatten, verdunkelt
das Jetzt. Des Narren Seele beweint das,
was war, und das, was nicht war.

Bilder von Gestern löschen kein Feuer,
sie entfachen es. Selig ein Herzensblick,
der bewegt. Er heilt. Sein Licht weist
manchen Weg, auch den mit dir.

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Sonntag, 9. Juli 2017

DER LETZTE ABSCHIED

Bald ist alles gesagt.
In einer Umarmung,
die Worte erstickt.

Ein letztes Mal, das
Licht deiner Augen.
Der Blick verweht.

Ein Stein sinkt in die
Tiefe. Still stehen
wir in wunder Zeit.

Stehen einen ewigen,
unwiderruflichen
Augenblick in Fluten,

im Mahlstrom von Trauer
und Liebe. Da ist so viel,
überwältigend viel davon.

Ich zittere. Trete den ersten
Schritt, fort von dir, vor den
Vorhang unserer Tränen.

Das letzte Bild von dir gräbt
sich ins Stakkato der Gefühle:
Ein Mal des Augenblicks.

Nach Ewigkeiten hebt sich
mein Blick. Ein Vogel
flattert auf, zum Himmel.

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Sonntag, 9. April 2017

NACHTIGALL

Die Nacht, verträumt im friedlichen Schweigen.
Dein Atem wogt sanft. In hohle Stille schallt
Das Lied der Nachtigall vor meinem Fenster.

Kündet Dämmerung und Glück des neuen Tages.
Sie singt mein Lied für dich, trunken vor Liebe.
Als kennte sie meines Herzens tiefste Wahrheit.


Sonntag, 2. April 2017

IM LICHT DIESES AUGENBLICKS

Zwischen Knospen und Gräbern wandeln wir.
Siebenmal dein Gesicht im Blättermeer,
siebenmal tropfen Tränen, vermischen sich,
rinnen, finden widerstandslos ihren Weg,
Unter die Haut, zurück in mein zitterndes Herz.

Es atmet, zaubert dein Lächeln in die Himmel,
den dämmernden Himmel, den stillen Himmel,
den blutroten Himmel, der schamhaft schweigt.
Die Nebelschwaden des Unwetters sind verweht,
Gespenstern gleich, die kein Gestern mehr kennen.

So stehen wir hier zwischen den Knospen und
Gräbern. Siebenmal drehen wir uns, siebenmal,
eng umschlungen. Unsere Blicke versinken in
Zeitlosigkeit. Ich erschrecke, so schön bist du!
So unsagbar schön im Licht dieses Augenblicks.

foto: vkd

Freitag, 24. Februar 2017

LIEDER DES ORPHEUS I: SINGE ORPHEUS SINGE, neue Version

Kinder der Universen, im heiligen Feuer
Geschmiedet aus Licht, Liebe und Blut.
Am Ende dieses Weges erwachsen, rot
Öffnen Blüten sich auf schwarzer Asche.

Ohnehin findet das Licht eines Herzens
Den Weg zurück. Hinter all die Universen,
die wir Menschen mit gierigen Waffen
Und Fahrzeugen nie besuchen werden.

Dazwischen liegen ein Leben, blutende
Wunden, mit Narben, mit Tränen, welche
Herzen verstählen. So zuckt eine Seele
Im Spiegel und vor Sehnsucht zugleich.

Was immer dich berührt, erweckt den
Januskopf deines Herzens: Wenn
Liebe dich ergreift, so erwacht auch
Höhnisch deine Furcht vor der Liebe.

Wie oft belächeln Eitelkeit und Stolz
spöttisch die Sehnsucht, die Wunden,
die du im anderen als Schwäche tadelst?
Wie oft beschämen Menschen ihres

Eigenen Herzens Stimme, wenn sie
Die Blicke stoisch nach außen richten,
niemals nach innen? Wie oft irren sie
im Labyrinth des Midas, weil sie des

Herzens leise Stimme nicht hören hinter
All dem Gedankenlärm? Sei gewiß:
Wie du zum Herzen des anderen bist,
so bist du zu deinem eigenen Herzen!

Wisse: Dort ist Heimat, hinter all den
Universen, und ihr gilt all dein Wähnen:
Heimat, aus der wir kamen, und zu der
Wir Gehen. Bedenke: Ohne die Lieder der

Liebe bist du nichts, bleibst heimatlos,
ein Leben lang. Drum singe Orpheus,
singe und spiele der Liebe deine schönsten
Lieder, sind sie doch Vorschein unserer Heimat.

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Mittwoch, 25. Januar 2017

LÄCHELN

In des Herzens Einklang
lächelt jeder Augenblick.
Auf ewiger Himmelsschaukel
schwingen wir, hin und her,
zwischen Licht und Schatten.

Liebkosen uns unter der Sonne,
unter Sternen. Sterbliche sind wir.
Berühren das Helle, das Dunkle
In den Landschaften der Seele
lädt ein Lächeln zum Tanz.

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Sonntag, 22. Januar 2017

BESTIMMUNG

Die Tage mit dir
Vergingen, in Licht
Und in Schatten. Wie
Oft kreisten wir, unruhig,
Um gepackte Koffer?

Hinter den Spiegeln,
Im Zwiegespräch der
Herzen, wuchsen Wurzeln,
still und unbemerkt, tief
In die Erde des Seins.

Ist die Frucht gereift,
in Licht und Schatten,
fällt sie, fällt zur Erde.
Dort ist sie ganz, was
Sie ist, in ihrem Kern:

Wesenheit, beseelt.
Hingegeben an Ihre
Bestimmung strahlt sie.
In jenem Augenblick
Erwacht die Liebe.

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Samstag, 7. Januar 2017

MUSIK, DIE NUR WIR HÖREN

Ich renne heim, meine Hand ertappt den Schleier
auf dem Weg der Herzen. Wenn seine Steine fallen,
zerspringen Spiegel und regnen Sternenschauer.

Die letzte Bühne bröckelt, lautlos. In der Süße
einhelliger Bedeutungslosigkeit verglüht das
Logbuch des Lebens. In der Hitze des Augenblicks:

Kein Nicken. Keine Arie. Kein Spiel. Nur ein letzter
Vorhang, der fällt. Mit einer Tür ins Haus, öffnet
sich alles, Licht gleißt, flutet der Sehnsucht Scham.

Ich nehme die Hände von meinen Augen, erkenne
den stillsten aller Engel, der du bist, nehme deine
Hände, und wir tanzen die Musik, die nur wir hören.

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Freitag, 30. Dezember 2016

WINTERTRÄUME

Jeder Alptraum
aus Gedanken endet
in einem Augenblick
von Stille und
jeder Traum
des Herzens erwacht
in einem Augenblick
von Liebe
erleuchtet
jeden Atemzug
am Winterhimmel.

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Sonntag, 18. Dezember 2016

ALLES WEICHT WEICH

Wenn ich dich an meiner
Seite spüre, du Schöne,
steigen Träume empor,
schillern, glimmen, zum
Himmel, höher und höher.

Steigen Träume empor,
wie die Sprechblasen
heroischer Comicfiguren,
wie der allmächtige Djinn
aus Aladins Flasche.

Die fragwürdigsten Gedanken
verfliegen. Die Melancholie des
Abends lichtet sich wie der Nebel
des Novembermorgens, den die
Sonne gelassen durchdringt.

So schmeckt das Leben, wenn ich
dich neben mir fühle. Alles weicht
weich. Nur der Augenblick verharrt,
der einzige, der selige Augenblick,
dich an meiner Seite zu spüren.

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Samstag, 10. Dezember 2016

WO LIEBE ERWACHT

Am dunklen Brunnen lausche ich
deinen Worten, sie plätschern dahin,
den Wassern gleich, die im Wildbach
murmeln, im Wald der Kinderträume.

Löschen sie das unerhörte Feuer, die
Worte, die Wasser? Selbst die Tränen
aus dem Schmerz der Ahnungen, tropfen
schwer und kühlen die Sehnsucht nicht.

So ertrinke ich fast in diesem Blick,
und gewahre Wahrheit, nackt, hinter
all den Worten, dem Plätschern, unten
im dunklen Brunnen, wo Liebe erwacht.

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Sonntag, 4. Dezember 2016

HERBSTBILD

Im Tal zwischen den Bergen,
die Blicke an Ferne, Gipfel
Kreuz und Himmel genagelt,
im Hinterland der großen Stadt,
Gehen wir diesen Scheideweg.

Ein wilder Fluss frisst sich
in drohliche Stille, er faucht,
er tobt, er flüstert das
Ungesagte in mein Ohr,
während wir schweigen.

Die Aura von Gletscherkälte
hüllt uns in fröstelnde Nähe.
Ich lege meinen Arm um
Deine Schultern und mein
Herz in Deine Hände.

Des Sommers Wärme hat sich
weit hinter die Berge verkrochen,
welkes Herbstlaub unter den
Schritten, auf fernen Gipfeln
glänzt in der Sonne der Schnee.

Foto: vkd











Sonntag, 27. November 2016

GOTTTESGESCHENK

Im Augenblick die Lider heben, aufwachen, engumschlungen,
Träume, Küsse tauschen, flüstern, dein Morgengesicht zwischen
den Händen. Das Gottesgeschenk, deine Lippen tiefrot zu Küssen.

Das Gottesgeschenk eines aufreizenden Tages, das Gottesgeschenk
des Sonnenlichts, das dein Engelshaar noch ein Quentchen heller
erstrahlen lässt im elysischen Augenblick unsterblicher Liebe.

Das Gottesgeschenk meiner Augen, die sich nicht sattsehen
an deiner Anmut. Das Gottesgeschenk der Luft, die wir atmen,
des Friedens, den wir leben, an diesem Tag unter Gottes Hand.

Das Gottesgeschenk der Liebe, die in meinem Herzen brennt, für
dich, für diesen Tag, für jeden Augenblick, für die Freiheit zu fühlen,
was Sinne und Herz berührt: für das Gottesgeschenk dieses Lebens.

Foto: pixabay






Mittwoch, 23. November 2016

HERBSTLIED

In der Neige des Herbstes
stehen sie noch in Flammen,
die Wälder. Die Erde leuchtet,
und der Himmel ergraut.

Die Schatten der Wanderer
wachsen flugs auf dem Pfad
der Suchenden. Stets emsig
rasten wir am See. - Stille.

Im Spiegel des Wassers
erkenne ich die letzte Blüte,
die der Sommer gelassen hat.
Es ist dein Gesicht, du Schöne.

Dein Lächeln, die Gesten hinter
Worten, jene sprachlose Süße
vereint, vereint sie alle: Feuer
und Wasser, Himmel und Erde.

Foto: vkd

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Dämonen Echo Ferne Geste Gipfel Gott Jahre Kind Mund Reigen Schritte Trauer Worten Zauber Zellen Augenblicks Berge Bild Blitz Eros Gestalt Gras Hitze Liebende Luft Mann Misstrauen Morgensonne Reise Sonnenlicht Stürmen Tagen Vorhang Wunder Wut Wälder Abenteuer Abschied Erwachen Flammen Geschichte Gesichter Glitzern Gnade Grund Kinder Kopf Küssen Liebste Musik Nächte Schiff Sein Spuren Träne Waffen Wurzeln Blumen Brücke Dunkelheit Ekstase Flucht Fäden Gischt Gottes Haar Hoffnung Mondlicht Pore Rhythmus Schlaf Steine Strömen Tier Unendlichkeit Universen Vögel Wegen Weite Wogen Wort Abend Adler Asche Blicken Brust Decke Eis Erkennen Flut Flügel Flüstern Geheimnis Geschenk Götter Hingabe Honig Horizont Land Leidenschaften Liebeslieder Mahlstrom Mauern Nachtigall Salz Scham Schmetterling Staub Stimmen Tod Tür Wand Zeichen deutsche Lyrik Abgrund Andacht Anfang Atemzug Auge Berg Brücken Du Fingern Flügeln Geheimnisse Geschichten Glas Glückseligkeit Hafen Herzschlag Himmeln Honigpalast Kerzenlicht Kometen Kontinent Kreis Krieg Kälte Liebe Poesie Namen Narben Orpheus Quelle Rauschen Rosen Räume Schrei Schuld Schöpfung Sehnen Sinne Sonnen Sonnenaufgang Sternenstaub Tage Tänze Ufer Unschuld Verstand Wirklichkeit Wäldern Antwort Atem Atemlosigkeit Atemzüge Augenblicken Aura Blatt Bühne Diamanten Donner Dornen Erfahrungen Erklärungen Ewigkeit Fluten Frauen Garten Gedicht Geruch Gipfeln Gold Grenzenlosigkeit Gräbern Helden Ich Ikarus Kraft Lava Lichter Liebesschwüre Lustschreie Macht Meere Menschen Netz Obsessionen Ohren Panik Papier Pfad Pflanzen Prinzessin Schleier Schoß Schrecken Schweißtropfen Schwert See Stamm Straßen Strom Tango Tau Uhr Welten Wesen Wildbach Wärme Zauberlicht Zukunft Abbild Abendsonne Advent Ahnen Altar Anblick Atems Auto Baby Bauch Baumgrenze Becken Beifall Bitternis Bäume Derwisch Djinn Dolch Dunkle Dünen Ehrfurcht Einklang Elfentanz Felder Feuerwerk Flug Flüsse Fremde Funken Galaxie Gefangene Geschlechter Gestalten Gewalt Gewissheit Gewitter Gnome Großstadtverkehr Göttin Hymnen Häfen Höhlen Jagd Jahren Jahrestag Katzen Kerzen Kettensträflinge Kinderreigen Klang Kristallen Kurs Lebens Leere Leinwand Lider Liebe Gedichte Liebenden Lärm Magie Mal Masken Meilen Melodie Moos Morgenlicht Morgentau Märchenstunde Nacken Narr Neige Nächten Oberfläche Ohr Perlenschnur Rahsegel Raunen Ruhe Rücken Schaumgeborene Schlange Schlüssel Schmelzen Seite Seligkeit Sinn Sprachlosigkeit Staunen Stein Sternenkind Stimme Stirn Strand Straße Tagträume Takt Tarantella Teppich Tiere Tor Täler Urteilen Vergangenheit Verzweiflung Vision Vogel Vorschein Vulkan Wanderer Wein Wetter Winde Wirbelwind Wolf Wolke Wunde Wölfe Wüste Zittern Zufalls Zweig Zärtlichkeit Abschieds Adern Ahnung Allee Alltags Antworten Apfelbaum Arie Atemzügen Ausschau Bahn Bahnhof Bedeutungen Begegnung Begegnungen Begehrens Beinen Bestimmung Bewegung Blau Boot Buch Charme Chor Crescendo Demut Denkmal Dinge Diotima Donnergrollen Drachen Einhorn Engeln Engels Entrinnen Erosmond Erwachens Facetten Farbe Fassade Faust Feuchte Fieber Firmament Floß Fluch Flüche Fragen Fruchtbarkeit Frühlingshauch Galaxien Galeere Galopp Gebet Gedichte Gefühle Geliebten Gesang Geschlecht Geschmack Gewichte Glühwürmchen Gottesgeschenk Haaren Haus Herzlicht Herzschlägen Hexe Honigmund Insel Irrgarten Kammer Kampf Kellern Kern Kinderlachen Kirschbaum Kirschblüten Kleid Klippen Klugheiten Knospe Knospen Krone Königin Kühle Laterne Laub Lebendigkeit Legenden Leichtigkeit Liebeserklärung Liebesspiele Liebhaber Liedern Lächelns Länder Löwe Lüfte Magma Maler Mauer Melodien Mittagssonne Moment Monde Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Ozeane Panzer Paradies Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Rinnsale Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwelt Schatz Schaumbad Schein Scheinwerfer Scheiterhaufen Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Seelenlichter Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbild Spinnen Spinnennetz Steinen Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stolz Stück Suche Summen Symphonien Tages Tal Tanzen Tastendruck Taumeln Titanic Tunnel Tänzen Tänzer Töne Tönen Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Verachtung Verbindung Verlangen Verlust Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wange Weinen Weisheit Weisheiten Weiten Widerstreben Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zucken Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Aerodynamik Ahnungen Ahornbaum Aladin Alchimie Alltag Alptraum Alten Altäre Altären Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Arkadien Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus Banalität Band Bedauern Begierde Bein Belanglosigkeit Belege Bergen Bergsee Berlin Bernsteinmond Bescherung Beschwörungen Besessen Besuch Besucher Bettdecke Betttuch Beute Beutedurft Bewusstsein Beziehungsfragen Bitterstoff Blasen Blech Blechlawinen Blei Blicks Blinde Blitze Blume Blutbahn Blutes Blättermeer Blättern Blütendach Blütenmeer Blütenstaub Blütenzauber Bonusreviere Botschaften Brandmal Braumgrenze Brei Brief Brunnen Brüsten Buchführung Buchstabe Bucht Bugs Bus Bäche Bücke Bühneneingang Champagner Christbaum Chöre Collagen Comicfigur Comicfiguren Cyberspace Dasein Dauerfrost Deck Delphin Dezemberkälte Diebesband Ding Displays Dolche Dornengestrüpp Dornenhecke Dornrose Drama Dreckhaufen Drohne Duftmarke Dummy Dunkeln Dunst Durst Dächern Dädalus Dämmerlicht Dämonenhimmel Dämonenreigen Dämonentanz Düften Dünenlandschaft Dürre Ebbe Ebene Ebenen Ecke Eden Egomonen Eiche Eifersucht Einsamkeit 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Generationen Gepäck Gerüchen Geschlechts Geschwister Geschwätzigkeit Gesichtern Gespenster Gespräche Gestank Geständnis Gesänge Getöse Gier Gift Glaube Glauben Gleisen Gletscher Gletscherkälte Gletscherspalten Glieder Glitzerwelt Glucksen Glutauge Glutaugen Glöckchen Glückseligen Glückwunsch Glühbirnen Glühen Goldhimmel Grabstatt Gral Granit Grat Grauen Grautöne Gravuren Grenze Greyhound Großstadt Gräser Grün Grünblau Grüße Gärten Gäste Göttinen Haare Halme Hals Halt Haltestelle Hamster Handgelenke Handy Harfentöne Hass Hast Hauptes Hause Heiler Heilung Heimatlose Heimkehr Heldentaten Heldin Heldinnen Helle Hellen Herbstbild Herbstblätter Herbstsonne Herbststurm Heroen Herrn Herrscher Herzbewegungen Herzbilder Herzensblick Herzensglut Herzenstanz Herzschläge Hese Heu Hexen Hieb Highway Himmelbett Himmelsgrau Himmelspforten Himmelsschaukel Himnmel Hinterland Hirn Hitzen Hochebene Hochglanzfoto Hochkultur Hoffnungen Hohn Honigduft Honigmond Honignächte Honignächten Honigpaläste Honigzeit Huren Hänsel und Gretel Hölle Höllenschlund Höllentanz Hügel Ichichich Inseln Inszenierung Inszenierungen Intimität Irrwitz Jagdfieber Jahreszeit Jahreszeiten Jungfernflug Jäger Kachelofen Kamera Kamin Kampfes Kanon Kanu Kapitel Karussell Kathedrale Katze Kehle Kellerlieder Kinderhand Kinderlied Kindern Kinderträume Kindes Kirche Kirmes Kirsche Kissen Klinge Klingelton Klingen Knallen Knechte Knoten Koffer Kokain Kokoschka Komet Komfort Kommen Kontinente Kontrast Kontraste Konzerte Korn Kosmos Krallen Kranich Kreise Kreuz Krokodile Kräfte Kultstätten Kuscheltier Kältegrab Kämpfen Königreich Königs Körpers Küchentisch Küste Labyrinth Lager Lagune Laken Landschaft Landung Last Laute Lebenstanz Lehrmeistern Leiber Leibern Leibeskräften Leibs Leichentuch Leidenschat Leierkastenmann Leinwände Lektionen Lenden Leuchten Lichtflut Lichtkranz Lichtspiralen Lieb eslied Liebesandacht Liebesbeziehung Liebesbrief Liebesfeuer Liebesgedicvhte Liebesleben Liebesmond Liebespaar Liebessymphonie Liebestanz Liebestempel Liebkosung Lilebespoesie Linderung Lindwürmer Linien Logbuch Lotsen Luftballons Luftwirbel Luge Lyrik Löcher Löwen Lügen Magmaströme Mai Mammon Mana Mantel Mark Maschinen Maske Maßband Meeres Meeresstrand Meisterin Melancholie Membrane Menschheit Midas Miene Milchstraße Mitternacht Mohn Mondsucht Monument Morast Morgengesicht Morgengrauen Morgenluft Morgenrot Morgensonnenlächeln Morgenwind Moses Mundwinkel Musiker Musikinstrument Muskelfaser Mut Mutterboden Myriaden Mysterien Mysterium Mädchenträume Mähne Märchenbuch Märchenliebe März Märzsonne Möwe Möwen Mülltonnen Münder Nachruf Nachtdämonen Nachthimmel Nachts Nachtvogel Nachtwolken Nackte Nadel Name Narretei Natur Nchtigall Nebelgrau Nebelschwaden Netze Neugier Neugierde Nichtigen Nischen Nomadenherz Nonne Not Novembermorgen Nymphe Odyssee Ofer Ohrwurm Orakel Ordnungen Paar Panke Pantherfrau Panzerstahl Parkett Parolen Patina Penthesilea Pfaden Pferd Pferde Pflanze Phantasien Phantasmen Piano Pilger Pilgerpfad Plakat Plan Poesie Polarlicht Pop Porsche Postkutsche Prachtstraße Prinzen Prise Prisma Promenade Propheten Präsenz Pseudopodien Puder Puls Rastlosigkeit Raubkatze Raubtierblicke Rauch Raumn Rausch Recht Reden Regenbogenherzen Regentanz Reif Reisender Reiter Remineszenzen Rendevous Retter Revolution Richter Rinnsal Rinnsalen Ritt Rock Romanfiguren Rosenblättern Rosenbusch Ross Rot Rufe Rufen Ruine Ruinen Räder Rätsel Rückweg Rüstung Rüstungen Saal Sache Saiten Salzsäule Samen Samthaut Samurai Sanduhren Satellit Satzmelodien Saum Schamlosigkeit Schattengräben Schattenlose Schattenspiele Schattenwurf Schatzkammer Schaum Scheitern Schemen Schenkel Scherben Scheu Schild Schilder Schirme Schlachten Schlafgeruch Schlaflied Schlag Schlangenfinger Schleifen Schlitzen Schloss Schlussgesang Schmerzes Schmutz Schnecke Schneeflocke Schneegestöber Schnurren Schorf Schrank Schreck Schreie Schreiten Schrittmacher Schutz Schutzschilder Schwalbe Schwarz Schweben Schweigemauern Schweiß Schwere Schwermut Schwerter Schwur Schwüre Schwüren Schüler Seeigel Seelenblüte Seelenlandschaft Seelenlieb Seelensuche Sehnsuchtssüße Sehnsüchte Sehnsüchten Seide Seidenhaut Seifenblasenwolken Seins Sekunden Selbstkasteiung Selige Sessel Show Sicherheit Silberstreifen Silhouetten Sinnlichkeit Sitz Skizzen Skulpturen Smalltalk Software Soldat Sommergras Sommerlicht Sommernächte Sommers Sommertage Sommerwiese Sommerwind Sonett Sonnenblumen Sonnenflecken Sonnenherz Sonnenlachen Sonnestrahlen Sorgen Spiegelbilder Spiegelglas Spiegellächeln Spiegelungen Spiel Spielball Spielzeug Spielzeuglok Spiralen Spnne Sprechblasen Stadtmauer Stahl Stakkato Staubkorn Stechschritt Stelzen Steppe Sternenglanz Sternenkinder Sternenmeer Sternenschauer Sternenzelt Sternstunde Sterntaler Steuer Steuermann Steuerrad Stoffe Strauss Streicher Strichen Stromschnellen Strände Strömung Stunde Stunden Stäbe Städte Stämme Stärke Suchende Sumpf Supermärkte Suppe Sünde Süßigkeit Tadel Tagtraum Tastatur Taumel 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