Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie
foto: vkd

Donnerstag, 31. März 2011

Dienstag, 29. März 2011

MEIN HERZ

Begnadet bist du, in Schönheit vollendet.
Dir möchte ich tausend Lieder singen. Du
Schenkst mir Licht, Liebe, Glückseligkeit.

Du bist das Fenster zu meinem Leben, das
Tor, das zum Licht führt, zum Licht in mir
und in der Welt. Deine Weisheit ist einfach

und leise. Bisweilen bist du wie ein Kind,
so heiß und wild, so voller Charme und
Unschuld. Bisweilen bist du leise weise.

Stets bist du wahrhaftig. Wenn du mich
leitest, und mein Ego seine Macht verliert,
finde ich mich, gewinne mich ganz und neu.

Bisweilen bist du das Fremde, das vertraut
und das Vertraute, das fremd ist. Du bist die
Sonne, brennst in der Brust, solange ich atme.

(m)

Sonntag, 27. März 2011

GNADE

Kannst du die Stille in der Brandung hören,
das Dunkel im Regenbogen erkennen?
Kannst du mein Herz sehen, wenn du in
meine Augen schaust? Kannst du den
Himmel erahnen, wenn wir in Liebe fallen?

Auch wenn du nicht das fühlst, was ich fühle,
auch wenn du nicht das siehst, was ich sehe,
so bist du doch die Frau, die ich gewählt
habe unter allen Seelen im Himmel. Freudig
lausche ich der Poesie deines Lebens in

andächtiger Stille, streiche über dein Haar,
flüstere dir zärtliche Worte ins Ohr. Den
Garten dieser Liebe pflege ich sorgsam
mit jedem Blick meines Herzens. In deinem
Gesicht biegt sich zart ein Regenbogen, den

nur ich sehen kann, so wie ich die Stille hinter
deinen Worten höre. Jetzt bedarf es keiner
Erklärungen für das süße Sehnen, das in mir
strömt angesichts eines einzigen tiefen Blicks
in deine Augen. Die Gnade der Liebe ist Stille.

(m)

Samstag, 26. März 2011

DER MAGISCHE SPIEGEL

Wer bin ich, bin ich ohne den Spiegel des Du?
Ein Kind, das einsam und verlassen vor sich
hinspielt, lacht nicht gerade vor Glückseligkeit.
Es blickt traurig. Es weint. Es vergeht wie eine
Pflanze ohne Licht und Wasser. Wer bist du,
ohne den Spiegel, der ich dir bin, Geliebte?

Nimmst du mich wie ich dich nehme, mit Haut
und Haaren? Oder mit opaker Oberfläche?
Sperrst du mich in der goldenen Bilder Rahmen
ein? Halte mich, aber halte mich nicht fest. Reite
über sieben Berge zum Meer. Das mag still glitzern
in der Sonne wie ein unendlicher Spiegel, brüllt,

wenn der Wind kommt. Lieben wir in der Gischt,
zerreißt der Meeres Spiegel schnell. Wellenberge,
Wellentäler, Gebirge aus Nichts. Auch der Ozean
in uns zieht wild und tief. Ist mehr als opake Oberfläche.
Ist wie du und ich mehr sind als ein Bild im Spiegel.
Das vergeht zu schnell, vergeht als des Ozeans Stille

im Angesicht aufkommender Winde. Der magische
Spiegel, in den ich in dich blicke, zieht, zieht mich
in Tiefen, ich falle, falle. Tiefe und Himmel sind eins.
Ich falle zur Erde und schwebe im Himmel. Fliege
mit mir, in süßer, wilder Umarmung, fliege der
Sonne entgegen, Ikarus gleich, ohne zu verbrennen!

(m)


Freitag, 25. März 2011

STERNE IN DEINEN AUGEN

Was, unter klarem Frühlingshimmel, zeichnet
schärfere Konturen? Was macht einen Spiegel
klein, in welchen Blicke sich verirren? Unter
klarem Himmel strahlt magisch ein Lichterkranz
um Wesen, die wir berühren mit liebender Hand.

Was, aus dunkler feuchter Erde, drängt mächtiger
an das Licht als die Liebe zur Sonne? Was macht
die Sonne so lliebenswert, kann sie doch alles
verbrennen? Sie taucht alles Ding und alles Leben
in Schönheit und erhellt unser Herz mit Wärme.

So umkreisen unsere Herzen die Sonne wie ein
trunkener Schwarm der Vögel des Zufalls. Des
Nachts, wenn der Erosmond schamlos den Blick
zum Universum aufschließt, werde ich ganz still
und suche die schönsten Sterne in deinen Augen.

(m)

Dienstag, 22. März 2011

EROS MOND

Süße Hingabe zieht mich, in die Tiefe,
mein Kopf träumt sich dort oben auf
den Mond im Anzug eines Astronauten.

Dabei ist die Freiheit in solchem Anzug
durchaus beschränkt. Die ist nur in des
Mondes menschenleerer Weite zu finden.

Mit dir bin ich ganz nackt und friere nie,
denn grenzenlos ist meine Liebe, und
mein Begehren sucht deine heile Haut.

Jede erhöhte Dosis von Glück macht
mein Ego ganz rebellisch und tausend
kleine Fluchten fluchen fürchterlich.

Berühre, öffne dich tief, dass ich Erde
schmecke und Heimat. Denn tief bist du,
Liebste, in der Nacht des Erosmonds.

(m)

Samstag, 19. März 2011

TANZ MIT MIR

Du bist so schön. So schön
in jenem heiligen Augenblick,
wenn die erhellende Süße
aufgeht in deinem Gesicht.

Bezaubert sie mich wie die
Morgensonne über blauem
Meer. Du bist so schön. So
schön, dass ich singen und

tanzen möchte noch manchen
heiligen Augenblick, Schöne.
Tanz mit mir, du Süße,
bis die Sonne untergeht.

(s)

Freitag, 18. März 2011

SONNENHERZ

Siehst du die Sonne, die über dem Meer aufgeht?
Jeder neue Tag ist ihr Geschenk von Licht und Leben.
Was wären wir ohne Sonne?

Jeder neue Tag geht auf wie ein Lächeln. Hell
wie das Licht in deinen Augen: ich sehe dich.
Was wären wir ohne Licht?

Was die Sonne schenkt, schenken wir uns, wenn
wir Liebe verschenken. Das Licht unserer Herzen.
Was wären wir ohne Herz?

(s)

Mittwoch, 16. März 2011

SO UNSCHULDIG

Heute bedeckt Nebel meinen Raum,
nicht die Landschaft. Traurig ist mir
in dieser Nacht und die Gnome der
Erinnerung reiten wild auf den Schatten.

Da liegst du neben mir, und doch so
fern sind wir uns. So fern wie zwei
Universen, auseinander getrieben vom
Urknall, kalt, stetig, unwiderruflich.

Worte, leicht gesagt, werden Waffen
des Egos und treffen tief ein Herz.
Heute gehe ich die dunklen Wege
auf der Suche nach Licht, auf der

Flucht vor der Nacht, vor Gnomen
der Erinnerung an gleißende Nächte.
Ich will dich, und weiß nicht wohin
mit dir, so unschuldig ist diese Liebe.

(n)

Sonntag, 13. März 2011

KOMM

Komm mit mir in das Land, in dem
keine Schuld, keine Sünde ist. Wo
mit einem Blick alles endet und
alles beginnt. Wo die Sterne auch

tagsüber scheinen, wenn du sie
siehst. Wo ein Lachen Tränen
vergießt und Tränen aus vollem
Herzen lachen. Komm, komm mit.

(s)

Samstag, 12. März 2011

EIN GANZ BEZAUBERNDES PAAR

Wenn du in den Spiegel schaust, dann nur,
um dich mit fremden Augen zu sehen. Fort
rennst du, weit, schneller als dein Schatten.

So siehst du ihn nicht als Teil von dir. Überall
lauern sie, nur nicht in dir selbst. So lebst du
nicht nur in einem schönen Traum, du bist der

allerschönste Traum. Du bist ein Glücksversprechen,
schenkst dich dir selbst gefällig schattenlos mit
jedem Blick in den kalten stählernen Spiegel, der

ist schon ganz rot von deinen Küssen. Der Spiegel
spiegelt Spiegel. Wird warm von deinen Küssen oder
von deinem nackten Leib, wenn du dich lang genug

an ihn presst, als wäre er dein stumm-vollkommener
Liebhaber vom Olymp der Schattenlosen. Ein ganz
bezauberndes Paar, das seid ihr, dein Spiegel und du.

(l)

Freitag, 11. März 2011

AUGENBLICK

Du in meinen Armen. Die Waffen und Panzer
liegen fein säuberlich arrangiert neben dem
Bett, in dem wir liegen. Du in meinen Armen.

Keine Wut, keine Tränen, nur Schweiß auf
unserer Haut, Spuren der Lust, so süß und
tief wie jeder Blick, wenn ich in dir bin.

Die Brandung der Stadt bricht sich an den
Fensterscheiben. Höre sie nicht! Höre nur
mein Flüstern, das dir mein Herz souffliert.

Heute ist es mir, als habe mein ganzes Leben
diesen Augenblick erwartet. Heute ist mir,
als sei jeder Atemzug meiner Vergangenheit

ein Schritt auf dem Weg zum Heute gewesen.
Zu diesem Augenblick zeitloser Glückseligkeit,
in dem es kein Gestern und Morgen mehr gibt.

(m)

Donnerstag, 10. März 2011

ZUM JAHRESTAG: KURS DER LIEBE

Nun ist ein ganzes Jahr vergangen,
Geliebte, ein ganzes Jahr mit allen
Jahreszeiten. Im Frühling blickte ich
so tief in deine Augen und entdeckte

manchen neuen Kontinent darin. Im
Sommer küsste ich das Salz von deiner
Haut und erkannte das tiefe Meer in dir.
Im Herbst liebte ich das Licht in deinem

lächelnden Herzen, das die Abende hell
machte. Im Winter küsste ich deinen
duftenden Leib, als sei jeder Tag Advent.
Nun lade dich ein zu einem neuen Jahr:

So lege dich zu mir, Geliebte, ich halte
dich. Ich halte dich ganz fest umschlungen
mit meinen starken Armen wie der Pilot
sein Steuerrad hält im wildesten Sturm,

und sein Schiff auf Kurs durch einen
tosenden Ozean oder durch die Flaute
in brennender Luft. Ich halte dich und das
Schiff auf Kurs, auf den Kurs der Liebe.

(m)

Dienstag, 8. März 2011

ZEITEN DER LIEBE

So taumeln wir in Zeiten der Liebe.
Taumeln mit der Beflissenheit
abgetriebener Engel, die brauchen
wir doch nicht wirklich. Auch nicht

die Satzmelodien, hinter denen
die Verzweiflung glimmt, nicht
das Schweigen, in dessen Verlies
ein eitles Nein gefangen bleibt.

Die Nachtigall des Herzens singt
heute unter freiem Himmel. Der
Baum, auf dem sie sitzt, wurzelt
tief in archaischer Erde. Dort ist

ein stiller Platz für Nomadenherzen.
Dort nehme ich dich, dort bette ich
dich, dort küsse ich deine Tränen fort.
Unter dem Baum der Nachtigall, dort

erkennen wir uns wieder in all den
Sternenhimmeln. Dort knien wir nieder,
Angesicht zu Angesicht, Pore für Pore,
vor dem Altar Funken sprühender Sterne.

(m)

Montag, 7. März 2011

DIE BRÜCKE

So rufe nicht meinen Namen, beschwöre nichts:
Keine Frage der Gesten, der vergilbten Bilder aus

Erinnerungen, der Titel und Überschriften, die
Wahrheiten verschließen mit poliertem Panzerstahl,

keine Frage ehrfürchtiger Termine, heimtückischer
Bedeutungen, keine Frage des Wissens um die

ungeschriebenen Gesetze der Liebe, keine Frage
der flackernden Augenlider, wenn Tränen die

Gletscher eitlen Wissens schmelzen, wenn die
Spuren der Lust, Perlenschnur auf deiner Haut,

im Licht der Vollmondnacht glitzern, wenn ich
dich anblicke durch alle Sterne des Firmaments.

Es ist keine Frage des Gestern, keine Frage des
Morgen, der richtigen oder der falschen Schritte,

der lauten oder leisen Töne. Es ist keine Frage der
Optionen, der Schreibweise, der Stellungnahmen.

Es ist allein die Frage einer Brücke aus dem Licht zweier
Herzen. Dem Mut, sie zu betreten. Für einen Augenblick.

(s)

Samstag, 5. März 2011

HEUTE ABEND

Heute Abend hüpft meine Liebe.
Sie hüpft wie ein Kind über jeden Abgrund.
Heute Abend pfeift meine Liebe.
Sie pfeift mit den Vögeln um die Wette.
Heute Abend tanzt meine Liebe.
Sie tanzt wie ein Derwisch um seine Mitte.
Heute Abend lacht meine Liebe.
Sie lacht wie ein Baby schamlos vor Lust.

Heute Abend kommen mich die Sterne
besuchen, wenn ich in deine Augen schaue.

(s)

Dienstag, 1. März 2011

MAGISCHE ORTE

Komm mir nicht zu nah!“, schreit das
Herz bei mancher Berührung. Nicht ist
es der Augenblick, der schreit. Es ist

die Geschichte, die schreit. Es sind
Schmerzen und Tränen, in eitlen Fässern
gelagert in des Herzens tiefsten Kellern.

Da schmerzt halt jede Berührung still. Da
wird jede Hand, die sich streckt, kalt.
Da tappt der Besucher des gebrochenen

Herzens blind in dunklen Kellern herum. Da
findet keine Revolution statt. Für Serenaden
bei Kerzenlicht sind Keller magische Orte.

(m)

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Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Seelenlichter Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbild Spinnen Spinnennetz Steinen Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stolz Stück Suche Summen Symphonien Tages Tal Tanzen Tastendruck Taumeln Titanic Tunnel Tänzen Tänzer Töne Tönen Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Verachtung Verbindung Verlangen Verlust Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wanderer Wange Weinen Weisheit Weisheiten Weiten Widerstreben Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zittern Zucken Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Aerodynamik Ahnungen Ahornbaum Aladin Alchimie Alltag Alptraum Alten Altäre Altären Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Arkadien Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede 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Eitelkeiten Elegien Elstern Endlichkeit Enge Engelsaura Engelsflügel Engelshaar Enterhaken Entjungferung Epen Erhabenheit Erinnerung Erkenntnis Erleuchtung Erlösung Erntrinnen Erregung Erzittern Erzählung Esel Espe Essenz Eurydike Ewige Fabelwesen Faden Fahrt Fahrzeuge Falke Fall Fallangst Falle Fallen Falter Faltern Fangen Faxen Feder Fee Fegefeuer Fehl Feldern Fels Fesseln Fest Feuerschweif Feuertanz Feuerzunge Flaggen Flamme Flecken Fliege Flirren Flocke Fluchten Fluchtgedanken Fluchttier Fluchtweg Fluglotse Fluren Fluß Flüchtende Flüchtlinge Flügelschlag Flüssen Fremdling Freudenfeuer Freunde Friedhof Frucht Frühlingshimmel Frühlingsnacht Frühlingssonne Frühstück Fundament Fundbüro Furcht Furchten Fuß Fußspuren Fässern Füße Füßen Gabe Galerie Gang Gebirge Geburtstag Gebärde Gedanke Gedankenflug Gedankenleere Gedankenstille Gedankenstürme Gefangenenbefreiung Gefangenenchor Gefangenschaft Geheimnissen Gehen Geifer Geist Geistern Gelassenheit Gelächter Generationen Gepäck Gerüchen 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Tiefflug Tiefsee Titel Todesschrei Trantella Traumpferd Traumzeit Traurigkeit Treibgut Treibsand Trinken Tritt Triumph Trommel Trommeln Trost Trutzburg Tränensalz Tränenschleier Tränental Träumerin Trümmer Trümmern Turm Tücher Türen Uhren Umarmen Unendlichen Uniformen Unterschiede Urelement Urknall Urne Urwald Valentinstag Vater Venus Vergangenen Vergessen Verheißungen Verletzungen Verliebtheiten Verlies Vernunft Verpackungsträume Verschmelzung Versenkung Versprechenh Verstecken Verstehen Verständnis Vertrauen Vertrautheit Visionen Vita Vollendung Vorgänge Vulva Väter Wahl Wahnsinn Wahren Wahrheiten Waisenkind Waldboden Waldgeister Walzer Wanderschaft Wangen Warnschild Warten Wassern Watt Weges Weihnachtsbäume Weihnachtsfest Weihnachtsglocken Weltherrscher Wendekreis Werkzeuge Wesenheit Westwärts Wettbewerbe Whiskey Wiederkehr Wiedersehen Wiese Wiesen Wilde Wildnis Wildtier Windschatten Winterabend Winterhimmel Wintermond Wintersturm Wintertraum Wipfel Wir Wirbelsturm Wirrnis Witz 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