Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie
foto: vkd

Dienstag, 31. August 2010

SPRICH MIT MIR

Sprich mit mir. Flüstere mir aus deinem Herzen.
Sprich mit mir. Sage mir, was das Licht deiner
Seele erstrahlen lässt. Sprich mit mir. Erkläre

mir, dass Liebe nicht perfekt, nicht austauschbar
ist wie die Vollmilchpackung in den vollen Regalen
des Supermarkts nebenan. Sprich mit mir, schau

mich an, erzähle mir von deinen roten Träumen, von
deinen schwarzen Ängsten, von deiner weißen Vision
vom Glück. In deinen Augen will ich tief versinken

und ihnen jeden Morgen ein neues Lied schreiben
und singen. Höre die Lieder, die mein Herz dir singt,
mit jedem erwachenden Tag. Bis der Morgen kommt,

an dem ich nicht mehr erwachen werde. Das Leben ist
süß, so süß wie jeder Blick von dir. Das Leben schenkt,
schenkt alles, schenkt Liebe, Leid, schenkt Küsse und Süße.

(m)

Montag, 30. August 2010

LICHT MEINES HERZENS

Wenn nur noch Schweigen ist, wenn
das endliche Ende naht, unwiderruflich,

wenn nichts mehr ist in den Winkeln
deiner Augen. Wenn ich nur noch dich

erkenne mit vollstem Blick: Dann vergehe
ich, vergehe ich wie die Blume, vergehe

ich wie das Blatt, vergehe ich wie alles,
was vergeht. - Nur das Licht meines

Herzens wird bleiben, Geliebte. Darum
sei nicht traurig, es ist, wie es ist, so

weise bin ich nie gewesen. Einzig das
Licht in deinem Herzen war ich für eine

Weile. Dein Herz wird weiter leuchten,
wenn ich längst gegangen bin. Drum

tanze mit mir in jedem Mann, auch
wenn ich nicht mehr tanzen kann.

(n)

Samstag, 28. August 2010

IN ALLEN NEBELN

Vorgestern hatte ich einen Traum
von dir. Eine ganze Nacht lang bis
zum Morgengrauen liebte ich dich,
spielte mit dir all der Liebe Spiele,
die aus dem Begehren ersonnen werden.

Gestern hatte ich einen Traum von dir.
Eine ganze Nacht blickte ich in deine
Augen. Eine ganze Nacht versprachen
wir leise Geheimnisse eines ganzen
Lebens, lachten, küssten, lauschten.

Heute hatte ich einen Traum von dir.
Eine ganze Nacht lang rannte ich über
Felder, Wiesen, Steppen, atemlos,
sicher. In allen Nebeln sah ich nur dich,
mit klarem Blick und heißem Herzen.

(m)

Freitag, 27. August 2010

DIE ZEIT ERSTARRT

Kerzenlicht flackert, wirft Schatten an
die Wand, die tanzen, die Schatten,
die tanzen mit deinem süßen Leib
und meinem bis in die Dämmerung.

Ein alter vergessener Traum,
erwacht zu neuem Leben, ganz
sanft. Die Blüte neigt sich der
Sonne zu, die Blüte meines Herzens.

In diesem heiligen Augenblick zwischen
Eros und seligen Erkennen kreuzen sich
die Wege zweier Reisender, tauchen ein
in die Rhythmen einer Musik, die allein

sie zu hören vermögen. Die Zeit erstarrt
im Augenblick des bewusstlosen Einseins
von Körper und Seele mit allen Rhythmen
und Gezeiten, die doch das Leben sind.

Sind wir Feuer und kreissender Stern,
erwachendes Universum oder Sonnen
Blumen unter tiefblauem Himmel? Der
Äther atmet in uns als schützende Hand.

(s)

Donnerstag, 26. August 2010

DUMMY

Du tratest aus der Abgrundtiefe
meiner Geschichte ein in mein Herz.

Liebe lebten wir viele Meilen von
zuhaus. Freiheit, Freiheit, schriest

du schließlich wie toll in den Ketten
deiner ungeliebten Sehnsucht. Die ließ

deine Augen ganz dunkel werden und
dein Blick erkannte mich nicht mehr.

Weißt du, Baby, ich bin nicht dazu
geschaffen, den Dummy all deiner

enttäuschten Träume zu spielen. Du
siehst nicht, wer ich bin. Lass den los,

der ich nicht bin. Adieu, Baby, such dir
einen anderen Dummy, geh zurück in

deine Dunkelheit und bleib mir mit
deinem Dolch vom Leib, der ganz

andere meint! Ich war nur der Mann,
der dich lieben wollte, mehr nicht.

(n)

Dienstag, 24. August 2010

IN RÄUMEN

Liebe erwächst in Räumen:
zwischen Sonne und Schatten,
in den Spuren vergangener
Stürme, im Sand am Grunde
jeder Tiefe, in allen Ordnungen,
von Licht, Feuer und Wind.

(m)

Sonntag, 22. August 2010

DAS GANZE LEBEN

Liebe wäre doch so einfach,
wäre sie sie einfach wie
ein Ja aus tiefster Seele.

Doch ist die Seele selten
tief und das Einfache
selten ein Ja. Darum rennst

du weiter, wie ein Hamster
im Rad, perfekt versorgt mit
Essen, Trinken und allem

anderen. Was dir fehlt,
vergisst du und definierst
das ganze Leben lieblos neu.

(m)

Samstag, 21. August 2010

LIEBE GRÜSSE

Mein neues Handy ist so flach
und aerodynamisch, dass ich
damit wie mit einem Teppich
durch die Lüfte reisen möchte.

Dann würde ich direkt vor deinem
Fenster landen und deinen liebsten
Klingelton auslösen, per Tastendruck
auf meinem fliegenden Teppich.

Wenn wir uns dann ausgesprochen
und jedes Verständnis verloren haben,
dann greife ich dich durch das offene
Fenster, fliege einfach mit dir los.

Bald genießen wir Sonne, Wind und
alle Klingeltöne, legen uns flach, von
wegen der Aerodynamik, twittern uns
liebe Grüße zu, bis alle Akkus leer sind.

(m)

Freitag, 20. August 2010

AUGEN UND HERZ

So viele Spuren, so viele, im Herzen, so viele,
so viele Tränen, die schillern, die schillern
unbemerkt, die schillern in allen Farben, die
schillern stumpf, die schillern, glänzen,

geschmacklos, manche, bitter, zahllose
Momente, unberührbare Erinnerungen,
zerrissen, Collagen von Träumen, nie zu
Ende geträumt, auf immer unvollständig.

Liebe war nie einfach, könnte sie einfach
doch sein. Namen wechseln wie Obsessionen.
Nur das Herz schleppt seine Wunden weiter,
die schwerste aller Lasten, in Nächten, so kalt.

Die Sonne des Herzens erstrahlt in den Augen,
erstrahlt an jedem Morgen neu, findet ihren
Spiegel, vertraut wie ein Kind, vertraut, erhebt
sich, erhebt sich aus dem Nebel, entflammt

die ganze Welt, und die ganze Welt erscheint
dann in anderem Licht, bis die Abendkälte
sich senkt. Du Schöne gib acht, die Liebe stirbt.
Darum lege den Kopf auf meine Schulter,

nimm an für einen Augenblick, dass du mir
ganz vertraust. Dann schweige mit mir,
schweige, sei nicht blind, sei nicht stumm,
nicht taub, nicht verloren, nein, sei nicht verloren

in deinen Ängsten, in deinen Abgründen. Du
weißt doch, Geliebte, das Ja in deinem Herzen
öffnet die Augen. Du kannst alles sehen, was im
Dunkel verborgen blieb. Öffne beide, Augen und Herz.

(m)


Donnerstag, 19. August 2010

SÜSSE IM LEBEN

Ein Gedicht über dich, du
Süße, ist auch ein Gedicht
über mich. Das Beben auf
der Richterskala nach der

ersten Nacht erschütterte,
eindrucksvoll, hollywoodreif,
bebte es doch in allen meinen
Zellen. So taumelt ein Poet mit

Wortfindungsschwierigkeiten
durch die Nacht, küsst
eine nach der anderen,
von diesen süßen Schnecken

aus Lakritz, und zelebriert
die Süße im Leben mit
schwerem süßen Wein
und süßen Träumen.

(s)






Mittwoch, 18. August 2010

SO VIELE HIMMEL

Im See deiner Augen spiegeln sich
so viele Himmel. Die Himmel der
Jahreszeit, unter denen ich gehe
mit dir. Die Himmel süßer Küsse

im Kerzenlicht. Die Himmel bebender
Lust, die sich öffnen zum Universum.
Doch vor allen Himmeln bin immer ich
es, der sich in deinen Augen spiegelt.

(m)

Montag, 16. August 2010

VORLÄUFIGES RESÜMEE

Was du mich lehrtest, war,
dass es Entjungferungen im
Leben mehr als einmal geben
kann, als du mir die erotische
Unschuld zurück gabst.

Was ich dich lehrte, war,
dass Vögeln und mit dem
Herzen Liebe machen
nicht das Gleiche sind.
So erkannten wir uns tief,

zitternd am ganzen Leib.
Unsere erwachende Liebe
ließ mich hoffen und machte
dich ganz hoffnungslos.
So lehrtest du mich nicht,

dass einen Liebe um den
Verstand, sondern dass der
Verstand einen um die Liebe
bringen kann. Immer wieder.
Ein dummes, trauriges Lied.

(n)

Sonntag, 15. August 2010

IM GARTEN

Der Sommer trat einen kleinen Schritt zur
Seite, wir einen großen auf uns zu. Im Gras
betteten wir, unter Sternen und Wolken,

im Garten. Die spielten gerade Verstecken
mit dem Mond, die Wolken: Wir nicht mit
unseren Küssen. Wir nicht mit heißer Haut,

die heilte so schnell im heiligen Beben.
Die Narben brannten nicht mehr, waren wir
doch neu geboren, entlarvte Falter auf

dem Jungfernflug zum Himmel. Kein Wort
vermochte das Feuer dort unten zu löschen,
dort unten im Garten. Dunkel die Nacht, das

Licht in deinen Augen war mir der hellste aller
Sterne, es streifte mein Herz, ein Komet mit
Feuerschweif – in dieser Sommernacht im Garten.

(s)

Samstag, 14. August 2010

LÄCHELN

Heute Nacht hab ich mich in
dein Lächeln verliebt, so süß!
Das in deinen blauen Augen
und das, welches ich fand
auf allen deinen Lippen.

(s)

Freitag, 13. August 2010

LIEBESSPIEL

Heute Nacht lasse ich Rosenblätter regnen auf deinen ranken Leib,
Geliebte. Tauche ein mit dir in alle tiefen Wasser. Vor meinen
Fenstern kann die Welt dort draußen ruhig gefrieren. Hier drinnen
spielen wir eng umschlungen alle Liebesspiele, als seien es unsere

letzten. Erde, Salz und Ozean, tief unten im Muschelgrund,
all die Höhlen und dunklen Himmelspforten will ich erforschen mit
meinem wilden Leib. Getragen von Strömen, von bebenden
Lippen, dorthin, wo es kein Entrinnen mehr gibt: Im Mahlstrom

der Lust, wo nur Süße und Küsse, nur Lachen und köstliche
Augenblicke, aber nicht mehr die Zeit den Rhythmus gibt.
Nichts wird zu stark und nichts zu schwach, alles ist, was es ist,
in dieser heilen Welt himmlischer Liebesspiele. Komm, du.

(s)

Donnerstag, 12. August 2010

FEUERWERK

Diese Liebe war ein
Feuerwerk. Sie ließ
die Nacht erstrahlen,

vor, neben dem Mond.
Gleißend, blendend,
verzückt verrückt,
Vorschein, Gestalt

göttlicher Schönheit.
Zornig sanken sie zu
Boden, die Funken.

Höflich schwieg die
Nacht und trat hinter
den Mond. Nun ist
sie nur noch ein

Dreckhaufen, fein
säuberlich gekehrt
& fort geschaufelt.

(n)

Mittwoch, 11. August 2010

VOGELFLUG

Mit dir will ich den Schatz am Ende des
Regenbogens heben oder einfach mit

Blicken dem Flug der Vögel folgen,
wenn sie in den Süden ziehen und

wir des Winters Kälte harren.
Des Vogelflugs Gestalt mag wechseln,

doch ihr Ziel verändert sich nicht.
So wie meines: ich will nur dich.

(m)

Dienstag, 10. August 2010

ZAUBERLICHT III

Seit ich dich sehe, wie
du in stillen Augenblicken
dieses sanfte, versonnene

Lächeln auf den Lippen
trägst, ganz hinein, ganz
hinaus, ganz von dir, gehe

ich ganz leicht in meinen
Schritten jeden Weg.
Seit ich sehe, wie du

stetig mit Blicken und
Händen deinen Bauch
berührst, als trüge er

den wertvollsten aller
Diamanten, ganz hinein,
ganz hinaus, ganz von dir,

bin ich ganz wach und jung.
Der Lichtkranz der Liebe
umgibt deinen schönen Leib

und in hellen Augenblicken,
da kann ich es sehen, dies
Zauberlicht zweier Herzen.

(m)



Montag, 9. August 2010

GANZ IM GLANZ

Manch Suchende wandern Zwischen
Welten, blind vor Sehnsucht, und
sehen doch nicht. Kettensträflinge,

Gefangene ihrer Herzensbastille.
In Mißtrauen und Zweifel wird jede
Verachtung Selbstverachtung. Erwürgt

durch eigener Händen Verstehen, harrt
sie in der Dämmerwelt. Suche und starre
nicht in den Himmel, suche und starre nicht

auf Vergangenes, steche mit Schalk die Nadel
in den Ballon der Erfahrungen, atme, atme.
Atme die frische Morgenluft ganz tief

in deine Lungen, singe laut, tanze dein
Leben. Öffne dein Herz dem Augenblick,
ganz und gar. Suche ist Begegnung in

dir selbst, sternenheller Augenblick
in schwarzer Nacht. Hand, die sich aus
streckt, Blick der Blicke, ganz im Glanz.

(l)


Sonntag, 8. August 2010

DES MIDAS FLUCH

Adieu, süßes Herz. Der Zauber hat den Raum verlassen.
Du schickst mich fort, ich gehe jetzt. Wünsche dir alles
Glück auf deinem Weg. Danke dir für die Liebe, die hinter
jedem Blick, manchem Wort aufschien, für den Respekt,
für deine Hand, die meine hielt, viele Tage und Nächte.

Adieu. Gekommen ist der Tag der Reise, des Scheidewegs.
Wünsche dir all die Sicherheit, die du brauchst, und ich
dir nicht schenken konnte. Danke für die Freude, die Lust,
die wir teilten. Liebe ist des Midas Fluch. Was wir
halten wollen, verlieren wir bald. Liebe bricht Herzen.

Adieu, süßes Herz. All die Träume, die wir träumten,
versinken nun im Sand. Ein Abschied von Träumen
zerreißt das Herz. Erahne das Lachen, das aufsteigt.
Es wächst aus dem Leben, sind wir dem Herzen nah.
Adieu, Geliebte, alles Glück der Welt wünsche ich dir.

Wenn du morgen erwachst und der Platz neben dir ist
leer, dann bin ich fort. Weit fort, und blicke nicht zurück.
Meine Augen werden den Himmel liebkosen, die
Schwester Sonne wird die Schatten erhellen. Das Leben
strahlt voller Süße im Licht. Im Schatten weinen wir leise.

(n)

Samstag, 7. August 2010

ZAUBERLICHT II

Das Leben lehrt manches Geheimnis.
Das Gift von Misstrauen und Schmerz,
entweicht es dem Herzen, verwandelt
sich: zu einem Zauberlicht. Das strahlt
ganz hell und weit in diese wirre Welt.

Es warst du, die aus dem Schatten
trat. Da sah ich dich im Licht, ganz
klar. Jetzt sehe ich immer nur dich,
du wundersame Zauberin! - Mit dir
will ich Berge erklimmen, gegen

Drachen und Dämonen kämpfen, mit
Schwertern der Liebe. Durch der Augen
Fenster blicken wir in in unsere Herzen,
bis der Nebel sich senkt und Sonnenlicht
die schönsten Landschaften enthüllt.

(s)

Donnerstag, 5. August 2010

KEINEN SINN

"Es macht doch alles keinen Sinn",
rufst du im Gefangenenchor
der Schattenengel. Verzweifelte
Kälte in deinen Worten, ein Bestes,

was du hast, unberührbar im Eis der
Sehnsucht, das zu schmelzen droht.
Metallischer Geschmack von
Worten, Dolche, die triumphierend

du bohrst in dein eigenes Herz.
Erwarte nicht meinen Beifall für
solche Selbstkasteiung. Die macht
nun wirklich keinen Sinn, Baby.

(l)

Mittwoch, 4. August 2010

STERNE DER NACHT

Als ich dich traf auf jenem Fest,
sah ich das Mädchen in dir und
auch die Frau. Wir tanzten wild
und ausgelassen, die Augen
sprühten Wunderkerzen. Ich
 
wollte dich, und du auch mich,
wir wollten uns. Zwischen der
Atemlosigkeit des archaischen
Tanzes spielten Blicke, Lippen
das uralte Spiel des Erkennens.
 
Mit der Dämmerung fanden wir
den Weg in den Morgen. Die
Wälder, Berge und leere Straßen
gehörten ganz uns. Am Waldbach
liebten wir uns im Licht der ersten
 
Sonnenstrahlen. Ich erkannte dich,
im Wirbelstrom der Lust, deine
Anmut, den Glanz im Morgentau,
dem all die Sterne der Nacht ihr
wissendes Lächeln schenkten.
 
Dann trennten sich unsere Wege,
die Küsse wollten nicht enden.
Ganz weich und wohlig fuhr ich
zurück in meine ferne Heimat.
Heute sprachen wir am Telefon
 
und mein Herz hüpfte vor Freude.
Träumten von unserem Wiedersehen.
Jetzt strahlt mein Herz und singt dir
laute Liebeslieder. Die Sterne der
Nacht strahlen nun auch am Tage.

(s)



Dienstag, 3. August 2010

HÄNSEL UND GRETEL

Will doch alles richtig machen. Sagt mein
Ego mit stierem Blick. Träumt und glaubt
ganz wach zu sein. Will keine Tränen,
keinen Schmerz, nur Vollkommenheit,
oder was es dafür hält. Märchenstunde.

Sind wir Hänsel und Gretel, doch keine
Geschwister. Nur Liebende. Die sich an
die Hand nehmen, im dunklen Wald, die
den Weg nicht wissen. Die irren, sich
verlaufen. Die böse Hexe wartet schon.

Na und? Der Wald steckt so voller
Abenteuer und voller verborgener
Spielplätze, voller Gnome und Elfen,
kichernder Waldgeister, verwunschener
Blumen. Bleiben wir stehen des Nachts,

dann küssen uns die Sterne und ich
bette dich auf Rosenblättern. Solange
wir weiter irren und spielen, dem Flüstern
der Phantasie und dem Herzen lauschen,
wird uns kein Ego zum Hexenhaus leiten.

(s)

Montag, 2. August 2010

NUR DAS HERZ

Ich weiß, dass morgen die Sonne aufgeht,
doch  ich weiß nicht, ob ich sie sehen werde.
Das Leben ist doch größer jeder Gedanke.
Nur das Herz kann es erfassen, nicht die

Worte des Poeten. Schließe deine Augen,
vergiss Porsche, Haus und Kleid, dreh dich
nach dem Leben um, blicke ihm in die Augen.
Wenn du das Licht erkennst, dann erkennst

du dein Geschenk, gewickelt in das Papier
der Unendlichkeit. Es ist nur die Liebe,
das süße Alles. Engel irren umher,
Worte sind Löcher, das Tor ist Stille.

(m)

Sonntag, 1. August 2010

SELIG UMSCHLUNGEN

Könnte ich hinter deine Stirn blicken, ich würde
doch nur den Ozean sehen. Könnte ich in dein
Herz blicken, öffnete sich nur das ganze All.

Deshalb möchte ich lachen mit dir, tanzen, spielen,
jeden Augenblick des Tages ganz da und mit dir
sein, nah oder fern. In der Nacht wünsche ich

eines: Wenn alles Lachen gelacht, wenn alle
Tänze getanzt, wenn alle Spiele gespielt sind,
möchte ich mit dir einschlafen, selig umschlungen.

(m)


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Honigpalast Kerzenlicht Kometen Kontinent Kreis Krieg Kälte Liebe Poesie Namen Narben Orpheus Quelle Rauschen Rosen Räume Schrei Schuld Schöpfung Sehnen Sinne Sonnen Sonnenaufgang Sternenstaub Tage Tänze Ufer Unschuld Verstand Wirklichkeit Wäldern Antwort Atem Atemlosigkeit Atemzüge Augenblicken Aura Blatt Bühne Diamanten Donner Dornen Erfahrungen Erklärungen Fluten Frauen Garten Gedicht Geruch Gipfeln Gold Grenzenlosigkeit Gräbern Helden Ich Ikarus Kraft Lava Lichter Liebesschwüre Lustschreie Macht Meere Menschen Netz Obsessionen Ohren Panik Papier Pfad Pflanzen Prinzessin Schleier Schoß Schrecken Schweißtropfen Schwert See Stamm Straßen Strom Tango Tau Uhr Urteilen Welten Wesen Wildbach Wärme Zauberlicht Zufalls Zukunft Abbild Abendsonne Advent Ahnen Altar Anblick Atems Auto Baby Bauch Baumgrenze Becken Beifall Bitternis Bäume Derwisch Djinn Dolch Dunkle Dünen Ehrfurcht Einklang Elfentanz Felder Feuerwerk Flug Flüsse Fremde Funken Galaxie Gefangene Geschlechter Gestalten Gewalt Gewissheit Gewitter Gnome Großstadtverkehr Göttin Hymnen Häfen Höhlen Jagd Jahren Jahrestag Katzen Kerzen Kettensträflinge Kinderreigen Klang Kristallen Kurs Lebens Leere Leinwand Lider Liebe Gedichte Liebenden Lärm Magie Mal Masken Meilen Melodie Moos Morgenlicht Morgentau Märchenstunde Nacken Narr Neige Nächten Oberfläche Ohr Perlenschnur Rahsegel Raunen Ruhe Rücken Schaumgeborene Schlange Schlüssel Schmelzen Seite Seligkeit Sinn Sprachlosigkeit Staunen Stein Sternenkind Stimme Stirn Strand Straße Tagträume Takt Tarantella Teppich Tiere Tor Täler Vergangenheit Verzweiflung Vision Vogel Vorschein Vulkan Wanderer Wein Weisheit Wetter Winde Wirbelwind Wolf Wolke Wunde Wölfe Wüste Zittern Zweig Zärtlichkeit Abschieds Adern Ahnung Allee Alltags Antworten Apfelbaum Arie Atemzügen Ausschau Bahn Bahnhof Bedeutungen Begegnung Begegnungen Begehrens Beinen Bestimmung Bewegung Blau Boot Buch Charme Chor Crescendo Demut Denkmal Dinge Diotima Donnergrollen Drachen Einhorn Engeln Engels Entrinnen Erosmond Erwachens Facetten Farbe Fassade Faust Feuchte Fieber Firmament Floß Fluch Flüche Fragen Fruchtbarkeit Frühlingshauch Galaxien Galeere Galopp Gebet Gedichte Gefühle Gelassenheit Geliebten Gesang Geschlecht Geschmack Gewichte Glühwürmchen Gottesgeschenk Haaren Haus Herzlicht Herzschlägen Hexe Honigmund Insel Irrgarten Kammer Kampf Kellern Kern Kinderlachen Kirschbaum Kirschblüten Kleid Klippen Klugheiten Knospe Knospen Krone Königin Kühle Labyrinth Laterne Laub Lebendigkeit Legenden Leichtigkeit Liebeserklärung Liebesspiele Liebhaber Liedern Lächelns Länder Löwe Lüfte Magma Maler Mauer Melodien Mittagssonne Moment Monde Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Ozeane Panzer Paradies Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Rinnsale Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwelt Schatz Schaumbad Schein Scheinwerfer Scheiterhaufen Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schultern Schwingen Seelenlichter Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbild Spinnen Spinnennetz Steinen Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stolz Stück Suche Summen Symphonien Tages Tal Tanzen Tastendruck Taumeln Titanic Treibsand Tunnel Tänzen Tänzer Töne Tönen Umarmungen Unbewussten Untiefen Unwetter Verachtung Verbindung Verlangen Verlust Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wange Weinen Weisheiten Weiten Widerstreben Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissen Wissens Wolkendecke Wollust Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zucken Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Aerodynamik Ahnungen Ahornbaum Aladin Alchimie Alltag Alptraum Alten Altäre Altären Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Arkadien Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus Banalität Band Bedauern Begierde Bein Beine Belanglosigkeit Belege Bergen Bergsee Berlin Bernsteinmond Bescherung Beschwörungen Besessen Besuch Besucher Bettdecke Betttuch Beute Beutedurft Bewusstsein Beziehungsfragen Bitterstoff Blasen Blech Blechlawinen Blei Blicks Blinde Blitze Blume Blutbahn Blutes Blättermeer Blättern Blütendach Blütenmeer Blütenstaub Blütenzauber Bonusreviere Botschaften Brandmal Braumgrenze Brei Brief Brunnen Brüsten Buchführung Buchstabe Bucht Bugs Bus Bäche Bücke Bühneneingang Champagner Christbaum Chöre Collagen Comicfigur Comicfiguren Cyberspace Dasein Dauerfrost Deck Delphin Dezemberkälte Diebesband Ding Displays Dolche Dornengestrüpp Dornenhecke Dornrose Drama Dreckhaufen Drohne Duftmarke Dummy Dunkeln Dunst Durst Dächern Dädalus Dämmerlicht Dämonenhimmel Dämonenreigen Dämonentanz Düften Dünenlandschaft Dürre Ebbe Ebene Ebenen Ecke Eden Egomonen Eiche Eifersucht Einsamkeit Eintagsliebe Eisblumen Eitelkeiten Elegien Elstern Endlichkeit Enge Engelsaura Engelsflügel Engelshaar Enterhaken Entjungferung Epen Erhabenheit Erinnerung Erkenntnis Erleuchtung Erlösung Erntrinnen Erregung Erzittern Erzählung Esel Espe Essenz Eurydike Ewige Fabelwesen Faden Fahrt Fahrzeuge Falke Fall Fallangst Fallbeil Falle Fallen Falter Faltern Fangen Faxen Feder Fee Fegefeuer Fehl Feldern Fels Fesseln Fest Festigkeit Feuerschweif Feuertanz Feuerzunge Flaggen Flamme Flecken Fliege Flirren Flocke Fluchten Fluchtgedanken Fluchttier Fluchtweg Fluglotse Fluren Fluß Flüchtende Flüchtlinge Flügelschlag Flüssen Fremdling Freudenfeuer Freunde Friedhof Frucht Frühlingshimmel Frühlingsnacht Frühlingssonne Frühstück Fundament Fundbüro Funke Furcht Furchten Fuß Fußspuren Fässern Füße Füßen Gabe Galerie Gang Gebirge Geburtstag Gebärde Gedanke Gedankenflug Gedankenleere Gedankenstille Gedankenströme Gedankenstürme Gefangenenbefreiung Gefangenenchor Gefangenschaft 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