Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie

Liebeslyrik - Liebesgedichte - Liebespoesie
foto: vkd

Montag, 31. Mai 2010

Halt MICH

Neben der Band ROSENSTOLZ ist Herbert Grönemeyer ein Musiker, der teilweise wunderschöne lyrische Texte verfasst hat. Ein älterer Song von ihm ist HALT MICH, hier in einer anrührenden weiblichen Version interpretiert von der Sängerin NAIMA. (Bitte nach unten scrollen.)

VOGEL UND HERZ

Es ist früh am Morgen, durch
hohle Stille drängt sich der Tag.
Vor meinem Fenster singt ein
wilder Vogel mit zarter Melodie

sein Lied der Sehnsucht. Singt
an jedem Morgen sein gleiches Lied.
Seltsam, erwache ich doch jeden
Morgen an einem anderen Ort!

Ich bin auf der Reise. Auf der
Reise zu dir. Öffne Fenster und
Sinne dem Lied des Vogels, dem
Grün, dem Grau, dem neuen Tag.

Dann packe ich meine wenigen Sachen,
singe mein eigenes Lied. Der Weg
zu dir ist noch weit, mein Herz ist jung
und stark. Vogel und Herz begleiten mich.

(m)


Sonntag, 30. Mai 2010

ES REGNET

Es regnet in
schweren Tropfen
an mein Fenster.

Das Licht meiner
Liebe sende ich,
über alle Wolken,
zu dir, schönes Herz.

Meine Tränen sind
leichter als die des
Himmels. Es sind
Tränen des Glücks.

(m)

Samstag, 29. Mai 2010

GESCHENK DES HIMMELS

Es ist so kalt im Mai und selten
nur öffnet sich der Himmel der
Sonne. Wann bleibt die Sonne,

wärmt meine Haut, erleuchtet
die Poren, schenkt mir das
Atemlicht? Sehne mich nach

den Farben, die mich blenden,
der Hitze, die mich glühen
macht, nach deiner nackten

Haut, dem Salz der ganzen
Liebe, eindringen will ich
in deine ganze Wirklichkeit

und meine dir schenken.
Möchte mit dir aufwachen,
nicht nur an diesem Morgen.

Verrate mich nicht, verrate
deine Zweifel! Lausche! Die
Sprache der Liebe flüstert

in der Stille. Mein Herz
greift in den Himmel, meine
Arme greifen nach dir. Suche

deine Augen in allen Sternen,
die blinzeln mir zurück. Die
Wahrheit ist, ich vermisse dich,

in diesem Augenblick, sehne
mich nach dem Licht deiner
Haut, dem Ozean deiner Augen,

dem Tango der Liebe mit dir.
Will keine Barbiepuppen, will
dich mit deinem gelebten Leben

mit jeder Falte deiner Haut.
Kenne sie doch alle, die
perfekten Körper ohne Makel,

die ihre Seele im Spiegel
suchen und alles zu wissen
meinen, und nichts von der

Liebe wissen. Du allein bist
mein Geschenk des Himmels.
Du allein bist die, der meine

Sehnsucht gilt. Mit jedem Blick
fühle ich mich in süßem Frieden
mit allen Himmeln und den Sternen.

(l)

Freitag, 28. Mai 2010

WIR SIND

Sehe dich aus der Ferne. Mit Schritten, federleicht,
gleitest du aus dem Ozean. Deine Spuren im Sand
bedeckt die nächste Welle. Vertraut und fremd zugleich,
Schaumgeborene, du. In einer Geste voller Anmut,

gibst du dem Meer jeden seiner Tropfen zurück.
Der Charme deiner Freude verzaubert meinen Blick,
ich winke dir zu. Du tanzt mit jedem Schritt. Nichts hält
mich auf meinem Platz. Lachend laufen wir uns

entgegen und lachend liegen wir uns in den Armen.
Das Donnergrollen am Horizont hebt unseren Blick,
um bald ineinander zu versinken. Du bist so schön!
Mein Begehren rauscht, endlos wie der Ozean vor mir.

Der Himmel wird dunkel, unter Blitz und Donner lieben
wir uns im Sand. Die Schreie unserer Lust stimmen ein
in das Dröhnen des Himmels, die Wolken öffnen sich
ganz, Regentropfen prasseln hernieder, zerplatzen

auf der erhitzten Haut, ergießen sich in jede Pore. Allem
hingegeben verschmelzen wir, verschmelzen mit dem
Himmel, mit dem Feuer in uns, mit Wasser, Licht und Erde,
mit der archaischen Symphonie des Lebendigen. Wir sind.

(m) 


Donnerstag, 27. Mai 2010

IN DEN WÄLDERN DER LIEBE

I.

Unterwegs waren viele,
sie sind es noch: nicht
nur die Legenden, die
man sich gern erzählt.

Zahllose Jahre auf der
Jagd. In den Wäldern
der Liebe, suchten wir
das magische Wesen.

Traumbesessen, irrten
wir auf zahllosen
Pfaden der Liebe.
Sahen manche Spur.

Betraten manche Höhle.
Erklommen manchen
Baum. Erbauten
manches Lager.

Unterwegs, am Feuer
in der Nacht, traf ich
Schwärmer. Die wussten
von glücklichen Findern.

Nur, gesehen haben wir
sie nie, die Glücklichen.
So kreisten die Legenden
weiter an den Feuern in

der Nacht und tagsüber
irrten wir weiter.
Wir sahen es nie, das
magische Wesen. Oft

glaubte ich, dem Ziel
ganz nahe zu sein.
Doch dann? Viele
Himmel, Schätze am

Ende des Regenbogens,
entpuppten sich als
falsche Fährten. Fallstricke,
Fallen und Fall, wieder und

wieder. Glaube, Liebe,
Hoffnung zerschmolzen
im Licht des nächsten
Frühlings. Still schrie

mein Herz mit jedem
Abschied, wieder und
wieder, hinter mir eine
stille Allee gebrochener

Herzen. Wann wird das
jemals enden, fragten wir
uns. Wir fanden nichts.
Am Ende fanden wir uns.


II.

Eines Abends traf ich auf
einen weisen alten Mann
mit jungen strahlenden
Augen. Er sprach:

"Du suchst  in der Welt,
was nur in dir zu finden
ist. Du suchst draußen.
Suche es in dir!

Lerne, deine Schatten
zu lieben. Niemand wird
deine Schatten erhellen,
wenn nicht du selbst."

Alles war ja in mir. So
lernte ich mich selbst
zu lieben, mit allem
Licht und allen Schatten,

und all das Ungeliebte
in mir erblühte zum
Frieden. -- Als sie
dann auf meinen Weg

trat und wir ein Stück
zusammen gingen, sah
ich, dass die Liebe wuchs,
grösser und grösser. Ich

lernte schnell. Ich lernte,
sie mit all ihrem Licht
und Schatten zu sehen,
beides zu lieben, in mir

und in ihr. Das magische
Wesen irgendwo hatte
seinen Zauber verloren,
Zauber allein lag im Blick

meines Herzens. So fand
ich sie am Ende doch,
in mir zuerst, dann auch
in ihr: die große Liebe.

(m) 


Dienstag, 25. Mai 2010

WATTWANDERUNG

Blüten im Bett.
Waten im Watt,
Hand in Hand,

soviel Weite
vor uns, doch
die Flut war

schneller da,
als ich ahnte.
Dann kam Winter.

Blüten, gefroren
zu Eis am Spiegel.
Wie viele Worte,

stumm vor Scham,
waten im Warten?
Auf Ebbe folgt

Flut, Blüten
stranden oder
ertrinken bald.

(l)

Samstag, 22. Mai 2010

DIE LIEDER DES ORPHEUS II: DIE WEGE DER LIEBE

I. BERGWANDERUNG

Die Wege der Liebe führen dich durch
alle Landschaften und Wetter deiner Seele:

Durch endlose Ebenen, bei Sonne und Regen,
über die Hügel der Freude und durch Täler der

Tränen, durch Flüsse mit reissenden Wassern
und über die endlosen Meere des Unbewussten,

in denen Boote untergehen und nicht auftauchen.
Sie führen dich auf die Gipfel der Freude und der

Lust, mit all den Abgründen, in und neben dir.
Deshalb: Beginne mit den kleinen Bergen. Sie lassen

dich lernen und fordern ein gutes Schuhwerk, deine
Kleidung sollte angemessen sein, und beides gut

besorgt und gepflegt, sonst fordert die Reise
schnell ihren Tribut. Wähle deine Kleidung mit

Sorgfalt. Wenn du dich zu warm anziehst, dann
magst du zwar glauben, gut geschützt zu sein

vor allen Wettern, aber du wirst unbeweglich
und steif und deine Wärme bleibt in dir, statt

nach Außen abzustrahlen. Dann wirst du innen
brennen, aber außen keine Wärme geben.

Wählst du aber deine Kleidung zu leicht, oder
gehst du ohne Kleidung gar, dann mag das zwar

für einen Garten Eden die rechte Bekleidung
gewesen sein, aber aus dem sind wir längst

vertrieben. Bedenke, wenn dir die Leichtigkeit
im Sinne steht, dann wirst du nicht weit kommen

und schon in der ersten Nacht, wenn die Sonne nicht
mehr scheint, nur noch weg rennen und dich hoffnungslos

verirren oder einem anderen Reisenden anschließen.
Wenn du mich fragen würdest nach der idealen

Route, dann antworte ich dir: sie gibt es nicht, es
gibt nur deinen Weg. Aber teile deine Kräfte ein

wie ein erfahrener Wanderer, beginne nicht gleich
mit den höchsten Gipfeln, sondern mit den Hügeln.

Wenn die Berge höher werden, achte gut auf deine
Schritte und sei niemals achtlos. Stets brauchst du

einen festen Tritt, und solltest um den richtigen Weg
wissen und einen guten Führer in deinem Herzen

tragen, denn es geht vorbei an den gefährlichen
Schluchten alter Erfahrungen, deinen Dämonen,

die dich hinab ziehen wollen in ihre Tiefen, die
Beine zittern lassen und den Gang zaghaft machen.

Dann sprich mit dem Geliebten, sprich mit ihm über
deine Ängste und Zweifel und lausche den seinen.

Plant kürzer, verlängert die Pausen, sing mit dem
Geliebten, tanz mit ihm, macht Liebe, nehmt euch

bei der Hand, baut einen Biwak und haltet euch
einen Tag länger auf oder mehr, aber schweigt

nicht, erstarrt nicht, sonst wird jeder für sich erfrieren.
Sprecht mit den Einheimischen, mit den Vögeln, mit den

Bergziegen, sie kennen die Landschaft hier und
werden euch manches lehren, wenn ihr hören könnt.

Aber geht nicht zurück, es gibt keinen bequemeren Weg.
Der führt auch vorbei an den Gletscherspalten der

Verzweiflung, durch Nebelschwaden und Wolken, achte
auf jeden Schritt, sei entspannt, atme gut, lache. Ernähre

dich mit den richtigen Speisen für deinen Weg, damit du
bei Kräften bleibst. Erfreue dein Herz an der Schönheit der

Landschaft, vertraue dir selbst und vertraue deinem Geliebten.
Vertraue der Stimme in dir, denn dein Herz spricht, lass es

singen und singe mit deinem Geliebten. Denn dein Herz trägt
die Weisheit und das Wissen aller Herzen in sich, die hier

jemals gegangen sind. Benutze ihre Augen. Verliere den
Gipfel nicht aus dem Blick! Wähle dein Ziel gut aus.

Bedenke, dass die leichteren Gipfel nur Übung sind
für die großen und dich eines Tages auch den Gipfel

der Glückseligkeit erreichen lassen. Jeder Gipfel schenkt
dir einen einzigartigen Ausblick über die Welt, über die

ganze Schönheit der Schöpfung. Dann fühlst dich allen
Himmeln so nah oder magst dich wie der Himmel fühlen.

Und doch weißt du, kommst du jemals dorthin, dass du
hier kein Haus bauen kannst, denn du würdest hier

jämmerlich erfrieren. Deshalb steige wieder hinab, suche
den nächsten Gipfel, so viele lohnen sich zu erklimmen.

Denn das sind die Wege der Liebe. Sie sind nicht
nur wie das Leben, sie sind das Leben selbst.

(m)

Freitag, 21. Mai 2010

DIE STILLE MIT DIR

I.
Wenn ich heimkomme, zu dir,
vom wilden Meer des Tages,
wenn Wind und Wellen noch
in meinen Ohren rauschen,

dann erhellen sich deine Augen,
schönes Herz, und auch meine
in deinem süßen Anblick. Dann
umarmen wir uns fest, dein warmer

Leib lässt mich ganz still werden.
Die Worte schweigen in diesem
heiligen Augenblick und bald
auch jeder Gedanke, nur dein

Herz höre ich schlagen, Brust
an Brust, und meine Hände
ruhen stark und ruhig wie der
Baum in seiner Erde. So,
Geliebte, so ist die Stille mit dir. -


II.
Wenn wir die halbe Nacht
über den Tag und das Leben,
über Gott und die Welt reden,
wenn so viele Fragen und

der Antworten so manche im
Raum, in und zwischen uns,
wie Schiffe am Horizont ihren
Ankerplatz suchen, wenn Küsse

die Münder öffnen und Antwort
geben auf all die Fragen, auf die
wir keine Antwort finden, dann
liegt ein stilles Lächeln auf

meinen Lippen und auch auf
deinen. Dann sucht meine Hand
nach dir, dann lachen wir,
fröhliche Kinder im Zauberwald,

und fühlen uns gar nicht verirrt.
Dann ist sie da, für diesen Augenblick,
die Ruhe mit dir, ganz nah und
wohlig und weise, so, Geliebte,
ja, so ist die Stille mit dir. -


III.
Wenn, erschöpft, erhitzt und
tropfend, wir dem Ozean der
Lust entsteigen, wenn ans Ufer
wir uns fallen lassen, noch ganz

berauscht von den Spielen der

Liebe, wenn wir dann mit
einander liegen, eng und
umschlungen, eins geworden,

verschmolzen und im Herzen tief
verbunden, wenn das Rauschen
im sanftem Strömen verebbt,
vereint im Raum von Tag und

Traum, in glückseliger Andacht,
dann singt mein Herz in seiner
reichsten Kammer in jedem Atmen
dir Liebeslieder. So, Geliebte,
ja, so ist die Stille mit dir. -


IV.
Wenn ein neuer Tag beginnt,
und meine Gedanken ihm längst
voraus eilen, wenn des Alltags
Sirenengesang die Schritte treibt,

wenn der Moment des Abschieds
kommt, umarmen wir uns,
einmal noch, bevor die große
Stadt uns wieder verschluckt,

Die große Stadt, mit all den Menschen,
den Fahrzeugen, die sich in alle
Richtungen bewegen, von denen
wir niemals wissen, wohin. Dein

Herz höre ich schlagen, Brust
an Brust, und meine Hände
ruhen stark und ruhig wie der
Baum in seiner Erde. So,
Geliebte, so ist die Stille mit dir.

(m)  


Donnerstag, 20. Mai 2010

WOLKE


Mein Herz,
eine Wolke.

Findet ihren
Weg am Himmel.

Erreicht den Ort,
an dem du atmest.

Dann werde
ich mich öffnen.

Die Strahlen der
Sonne wollen

auf dich scheinen,
dich liebkosen.

So werden
wir uns
erkennen.

(m)




Dienstag, 18. Mai 2010

DIE GANZE WAHRHEIT

Wenn die schwarze Spinne
der Angst durch Adern
kriecht und der Atem erstarrt,

Wenn das Filetiermesser
des Misstrauens die Augen
zu schmalen Schlitzen verengt,

Wenn die Schraubstöcke des
Schmerzes den Körper versteinern
und nur noch blind machen,

Wenn die Geysire der Traurigkeit
alles Helle verschlingen und nur
noch Dunkelheit verbreiten,

Wenn die Stromschnellen der Wut
das Boot des Bewusstseins unter
die Oberfläche drücken,

Wenn es keine Worte mehr
gibt, weil jedes Wort wie
ein Dolch erscheinen mag:

Dann will ich schweigen, innehalten,
will dich mit ganzem Herzen sehen.
In solchem Augenblick, du schönes

Herz, will ich dir die ganze Wahrheit
zeigen. Das ganze Licht aus meinem
Herzen, die ganze Wahrheit meiner Liebe.

(l)

Montag, 17. Mai 2010

DIE FLUT

Es ist 4 Uhr im Grau der Dämmerung,
gehe am Strand entlang, den ganzen
Weg zurück. Sehe die Spuren im
Sand, die wir hier hinter uns ließen.

Wir liebten uns zornig in sternklarer
Nacht mit heißen Händen und in
des Abschieds schreiendem Fieber.
Wollten es ganz. Auf meinen Lippen

das Salz verzweifelter Liebe, brach
sie mit Gewalt hervor im Rhythmus der
Brandung, welche die Felsen ganz
umschließt und tropfend verlässt.

Eine Ewigkeit langt verstummten
die Schreie der Möwen, durch
unsere Lust verblüfft, waren wir
und ganz und gar eins mit all den

Himmeln, all den Wellen, eins mit
der Gischt, verebbten im Sand.
Im Kleid deiner nackten, im Mondlicht
glänzenden Haut, warst du Venus,

schaumgeboren, nicht nur in dieser
Nacht, doch nie so atemberaubend
vollkommen. Meer und Himmel, Sand
und endlose Weite, Lust erhellte

alle Sterne. Es war nicht der einzige
Augenblick von Seligkeit in dir, aber
der hellste. Süßes Herz, vollkommen
wird unsere Liebe niemals sein wie

ein Augenblick vollkommen ist. Doch
vielleicht ist sie genug nach all den
irren Wegen in sorgsam gepflegten
Gärten der Liebe. Himmel, Meer

und Sterne werden unserer gedenken
nach dieser erleuchtenden Nacht, als
wir eins waren mit ihnen da draußen
und den Dämonen da drinnen in der

Ewigkeit des Augenblicks. Jetzt ist
die Welt wieder dort und ich bin hier,
suche meinen Weg in den Spuren
der verebbten Nacht, ordne mich an

den Spuren im Sand. So viele Lieder
der Liebe, die ich dir singen möchte,
so viele Augenblicke, die ich mit dir dem
Himmel nah sein möchte, wenn du erwachst.

Es ist 4 Uhr im Grau der Dämmerung.
Ich muss mich sputen, kommt doch
die Flut und wird alle Spuren löschen.
Welche wollen bleiben, welche vergehen?

(m)

Sonntag, 16. Mai 2010

IM TIEFSTEN GRUND

Was immer ich auch berührte,
es entglitt meiner Hand, zu steif,
zu schwer, den Augenblick
zu halten. Zerdrückt bald das,
was ich liebkosen wollte.

Was immer ich auch wollte, es
enthüllte eine andere Maske,
doch selten nur sein Gesicht.
Es blieben nur die Tränen,
die Augen frei zu waschen.

Was immer ich auch suchte, es
fand sich nur zur falschen Zeit.
Das Richtige lag auf meinen
Wegen und achtlos trat ich
auf die Federn des Numinosen.

Im tiefsten Grund der Seele,
wo kein Licht des Anderen je
schien, strahlt alles Leben nur
durch sich selbst. Dort finde
den Quell des wahren Lichts.

Die Liebe, aus des Herzens
Zellen, ihr tiefes Licht strahlt
aus sich selbst heraus. Auf
Flügeln der Unendlichkeit
kann es jeden Weg erleuchten.

(l)

DER LIEBE FEUER

Wie viele Konzerte tanzten
wir der Liebe ihr Lied? Wie
viele Monde spielten wir im
Urwald der Lust? Wie viele

Wunder atmeten wir sprachlos
in der Nacht? Wie viele Fluchten,
hinein in andere Häfen, die
traurig wir wieder verließen?

Jetzt will ich das alles hinter mir
lassen, die Wälder, die Häfen,
die Monde, will alle, will dich
in meinem Herzen zu allen

Himmeln tragen. Denen waren
wir doch immer schon so nah.
Magst du jetzt mit mir kommen?
Die Fackel meines Herzens will

dich leiten durch all die finsteren
Nächte und frieren sollst du
niemals mehr. Der Liebe Feuer
wird dich im Mondlicht wärmen.

(m)

Freitag, 14. Mai 2010

WUNDER UND WUNDEN

Einmal, das war vor gar nicht
langer Zeit, da waren es nicht
nur die Vogelfedern des heiligen
Franz, die auf unseren Wegen

lagen. Auf diesen Wegen fand

sich manche Unglaublichkeit.
Doch kamen Tage, an denen
wir das Wundern verlernten.

Das Wunder gab uns auf, die
Zeit der Wunden brach an.
Es waren der Zeichen so viele,
die wir aus dem Blick verloren,

denn jeder sah nur sich im Spiegel.

Was auch immer die Vögel sagen
wollten, sie haben es am Ende gesagt.
Suchst du nach Wahrheit, dann

frage dein Herz. Dauert es lang,

bis die Antwort kommt: lerne
und lausche. Finde den Weg.
Mein Herz wartet dort. Wüte

nicht! Rechne nicht! Erhebe dich

aus deinem Sessel, tanze, lache, öffne
dein Fenster und lausche mit ganzem
Herzen dem Gesang der Nachtigall.

(l) 

AUCH IM REGEN

Ein neues Beutestück in der entsprechenden Rubrik habe ich heute gefunden, das herzzerreissende Lied "Auch im Regen" der deutschsprachigen Band ROSENSTOLZ. Wie immer mit Video und Lyrik: http://eintagsliebe-liebesgedichte.blogspot.com/p/beutestucke-ii.html

Donnerstag, 13. Mai 2010

ODE AN EIN UNGEBORENES LEBEN

Ein Wunder, das warst du, aus dem Licht der Liebe
erzeugt, die sich so oft verirrt in der Welt der mutlosen
Menschen. Was wolltest du uns sagen? Rein warst

du, ohne Schuld, ohne Ahnung vom Leben unter
den verzweifelt Liebenden hier. Deine Liebe blieb
heil, denn du warst die Liebe, nicht nur ihre Frucht.

Begreife, dass Menschen, lieben sie verzweifelt,
keinen Weg, keinen Mut zu deinem Leben fanden.
Wir marterten unsere Herzen, unsere Sehnsucht,

unser Leben, indem wir dich geopfert haben.
Dein Weg, Sternenkind, führte dich nicht ins
Leben auf diese leidvolle Welt, sondern zurück

in das All aller stillen Seelen, weit hinter den
Universen, die wir niemals besuchen mit all
unseren Dingen. Deine Augen blieben geschlossen,

ihr Strahlen wird niemals mein Herz berühren, dein
Lachen wird niemals den Raum erwärmen, deine
Tränen werden niemals in Liebe getröstet. Du bleibst

die Wunde, die nicht verheilt, wie mein Herz, das
still schreit in seinem Schmerz. Wisse, ich habe
nicht nur dich verloren, sondern auch eine Freude

meines Herzens. Doch dort ist dein Platz, für immer
und ewig. Denn der Tag wird kommen, dies Eine
ist gewiss, dass der Weg meines Lebens zu Ende

geht. Der wird mich bringen, weit hinter die Universen,
die wir niemals besuchen mit all unseren Dingen,
bringen zu dir. Dann werde ich vor dir niederknien,

in Demut und in Tränen. Werde ich dich betten
unter meiner Seele Flügel, dich wiegen und
all meine nicht gesungenen Lieder dir singen.

Doch solange ich hier unter den Lebenden bin,
bitte ich dich, vergib mir. Vergib uns, dass du,
du Liebe, du Sehnsucht, du Licht, nicht dich selbst,

nicht dein Leuchten, nicht deinen Frieden in
diese Welt zu tragen vermochtest. Vergib uns
allen, dann können wir auch uns vergeben.

(l)

Mittwoch, 12. Mai 2010

LIEDER DES ORPHEUS I: SINGE ORPHEUS, SINGE

Kinder der Sterne, das sind wir, in Feuern
der Liebe und des Blutes geschmiedet,
Asche werden wir sein am Ende des
Weges. Nur die Essenz des Herzens

findet den Weg zurück, hinter all die 
Universen, die wir Menschen mit all
unseren Dingen nie besuchen werden.
Nur: dazwischen liegt dein Leben,

mit blutenden Wunden, mit Narben,
mit Tränen, welche Herzen stählen. So
bleibt dein Herz Spiegel und Sehnsucht
zugleich, und was du auch berührst, so

siehst du so gleich das andere Gesicht
deines Herzens, in das du blickst: Wenn
dich die Liebe berührt, so berührt sie
auch deine Furcht vor der Liebe. - Wie

oft belächeln deine Eitelkeit und dein Stolz
höhnisch die Sehnsucht und die Wunden,
die du im anderen als Schwäche erkennst?
Wie oft beschämen die Menschen die

Stimmen ihrer eigenen Herzen, wenn sie
ihre Blicke stets nach außen richten und
nicht vergeben? Wie oft verirren sie sich
im Labyrinth des Midas, weil sie Herzen

nicht hören hinter all dem Lärm der Dinge?
Wie du zum Herzen des anderen bist, so
bist du zu deinem eigenen Herzen! Wisse:
dort ist deine Heimat, hinter all den

Universen, und der gilt all dein Sehnen:
Heimat, aus der wir am Anfang kamen,
und zu der wir am Ende gehen. Bedenke:
Ohne die Lieder der Liebe bist du nicht,

und bleibst dein Leben lang heimatlos.
Darum singe Orpheus, singe und vertraue,
singe und spiele der Liebe deine schönsten
Lieder, sind sie doch Vorschein unserer Heimat.


(m)


Montag, 10. Mai 2010

IRRGARTEN

Sind wir gefallene Engel des Herzens?
Stolpern wir im Irrgarten der Liebe,
auf der Suche nach Heimat, auf
all den falschen Wegen? Ausweglos,

mit wachsender Wut, unter Waffen
und in voller Rüstung rechnen wir
bald das Leben nur noch. Soll
das wirklich alles sein? Hey, bleib

stehen, lass uns im Kreis wie Kinder
tanzen! Wenn uns schwindlig wird,
stehen und atmen wir schwer, blicken
uns in die Augen, bis die Herzen leuchten.

(l)

Sonntag, 9. Mai 2010

SCHENKE MIR

Der Augenblick ist wunderschön,
sehen wir ihn mit ganzem Herzen.
Ist er doch ganz, was er ist,

mit seinem Lachen, mit seinen
Tränen, mit seinem Leid, mit all
dem Staunen, mit all dem Strömen.

Nur, wie oft schlafen wir? Stolpern
blind auf eingetretenen Pfaden?
Zappeln im Netz der Erfahrungen?

Hören und sehen nichts und niemanden?
Wenn das Herz erwacht, schmerzt
die Wunde wie das Auge der Hölle.

Fäden zerreißen, Zeit des Abschieds!
Es ist das Herz, das weint, das Herz,
das lacht, das Herz, das das Licht

des Augenblicks nimmt und seine Narben
kühlt. Schenke mir dein ganzes Herz,
schenke mir deine ganzen Wunden,

schenke mir deine ganzen Dämonen!
Dann lege ich sie in meine Hände, lasse
den Wind sie in alle Himmel tragen.

Wenn sie dann fort sind, nimm
einfach meine Hand, schließe
deine Augen und atme das Leben.

(m)

Samstag, 8. Mai 2010

DER BAUM

Fühle heute ein Sehnen
in meinen Wurzeln.
Das zieht, das zerrt,
das pocht, betörend süß.

Mein Blut rauscht,
meine Blätter tanzen
im Wind. Überall:
Himmel. Überall: Heimat.

Sonne bricht ein
zwischen meinen
Zweigen, so warte
ich nur auf dich.

Leg dich doch
einfach in meinen
Schatten, lehne
dich an meinen

starken Stamm und
ruh dich aus, süßes
Herz, ich wache
derweil und halte dich.

(m)

SCHEIDEWEG

Heute gehe ich über die Felder,
verwundet gedenke ich deiner.
Ist dies Leben mehr als ein aufgerissener
Acker voll umgepflügter Erinnerungen?

Felder, Wege mögen wechseln,
die Erinnerungen tun dies nicht.
Die Uhr ist abgelaufen, so bleibt
nichts, was zu teilen bleibt am

kühlen Abend der Sprachlosigkeit.
Liebe ist keine Ewigkeit, ich weiß,
nur ein Augenaufschlag, wenn ich
mich umwende und zur Seite

schaue oder nach hinten. Warst du
doch die, die für immer ich anschauen
wollte! Die senkrechten Furchen zwischen
meinen Augen spiegeln sich im Acker

der umgepflügten Erinnerungen.
Auf denen gehe ich nun mit Tränen.
Du, süßes Herz, bist die reizende
Obsession, die an meinen Schuhen

klebt wie der Lehm, der den Gang
von dir fort so schwer macht, er
kühlt jede meiner Zellen. Nur die
Lerche singt ihr Liebesleid wie jeden

Sommer. Habe ich dir alles gesagt,
jedes Lied gesungen, jeden Tanz
getanzt, habe ich dir zugehört mit
jedem Blick meines Herzens?

Das Cello der Erinnerung an all die
süßen Augenblicke weht schmerzhaft
über alle Wege, die ich gehe. Ach, käme
doch der Moment zurück, als dieser

Weg noch Scheideweg war. Ach
könnten wir uns schütteln und
wachrütteln, endlich hinzusehen
mit diesem stillen wunden Herz!

(n) 



Donnerstag, 6. Mai 2010

ROSE DES HERZENS

Erkläre mir nicht, was Liebe ist,
erkläre mir, wie du sie erkennst.

Denkst du über die Liebe nach
dann denkst du nur nach über
die Geschichten deiner Seele.
Nur die Rose deines Herzens
vermag die Antwort dir zu geben,
und dann all ihre Blüten zu öffnen.

Wenn mein Herz einen Namen
ruft und deine Antwort findet,
kannst du mich hören, mit mir
auf den Flügeln der Engel den
Weg in unsere Heimat finden?

Ist das Herz ist jung, ohne Schild,
singt es die schönsten Lieder.
Nimm meine Hand und lass uns
gemeinsam lauschen. Lass

einmal nur all das verstummen,
was die alten Wunden fordern.
Einen Augenblick nur, der
öffnet für ein ganzes Leben.

(l) 


WOLLTE DOCH NUR

Ich denke an dein Lächeln,
an deine Küsse und so viel
mehr, doch geriet ich unter
die Räder der Vergangenheit.

Wollte doch nur den Augenblick,
dir nahe sein, die ganze Rose
deines Herzens, nicht nur die
Dornen. Wollte doch nur spielen,

all die köstlichen Spiele, die ich
nur mit dir zu spielen vermag.
Überall würde ich mit dir gehen,
in jedes fremde Land, auf alle Gipfel,

in alle Abgründe. Nächtens,
in Schweiß und Tränen erwacht,
greife ich neben mich, doch der
Platz ist leer. So bin stets mit

meinem Herzen bei dir, kannst
es doch in meinen Augen sehen,
schautest du einmal nur hin. Schau 
hin, lache, schenke dein Lachen

mir und dir und der ganzen Welt.
Dann werden die Engel nicht mehr
weinen und die Rosen werden Ihre
Köpfe heben und die Sonne küssen.

(l) 

Mittwoch, 5. Mai 2010

BLUT

So viel Blut auf der Rosenallee gebrochener
Herzen. Gespensterseelen, taub von
stummen Schreien der Sehnsucht, gellen

sie in das Ohr der Erinnerung. Schreckliche
Engel der Liebe, einst in Rosen geboren!
Nun wage ich kaum einen Schritt. Wohin

auch? Zurück, vorwärts? So stehe ich hier,
alter Narr, schlage meine Augen nieder in
Scham und weine - längst nicht mehr um mich.

(n)

Sonntag, 2. Mai 2010

WEISS DOCH NICHT

Weiß doch nicht, was
falsch mit uns ist,
weiß doch nicht,
was falsch mit dir ist,
weiß doch nicht,
was falsch mit mir ist.

So viele Erklärungen
in Worten, die
Bedeutsames sagen.
In Worten, die
so wenig verstehen.

Wenn Herzen sich verirren,
wenn Worte klären sollen,
machen sie mich traurig
in ihrem Schweigen.

Weiß doch nicht, was
falsch daran ist zu berühren,
weiß doch nicht, was
falsch daran ist zu schweigen,
weiß doch nicht,
was falsch daran ist zu sprechen.

So viele Ängste,
so viele Verletzungen,
aus Schatten der Vergangenheit,
Spiralen, Kreisbewegungen,
kein Entrinnen aus dem Dunkel,
all die Lust, all das Schöne,
all das Begehren,
all die Augenblicke,
verblassen in Schatten.

Doch wo Schatten sind,
ist auch Licht:
Bist du doch
für immer
in meinem
Herzen.

(l)

Samstag, 1. Mai 2010

WARUM ICH LIEBESLYRIK SCHREIBE

Anstelle eines Gedichtes präsentiere ich heute einen neuen Text, ich möchte ihn einmal als philosophischen Text bezeichnen, der ein wenig über die Hintergründe dieses Blogs offen legen will, insbesondere auch die Frage beantworten wird, weshalb ich in meinem Schaffen mich ausschließlich auf Liebeslyrik beschränke. Mir ist bewusst, dass es kein einfacher Text ist vom Inhalt her gesehen, und dass er etwas mehr Mühe allein von seinem Umfang her macht, ihn zu lesen in unserer hastigen Zeit. Ich bin mir gewiss, dass er zumindest eine Sichtweise darstellt, die auf den ersten Blick fremd erscheinen mag, in Gefahr steht, schnell verurteilt zu werden. Deshalb meine Bitte: Lesen Sie ihn mit offenem Herzen, wie sie diese Gedichte lesen, wenn Sie sie mögen, dann kann dieser Text vielleicht berühren wie das eine oder andere Gedicht auf diesen Seiten Sie berührt hat.

==> Warum ich Liebeslyrik schreibe: DIE STIMME DES HERZENS UND DIE SCHAM

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Geste Gott Jahre Kind Mund Reigen Trauer Wege Worten Zauber Zellen Augenblicks Berge Bild Blitz Blätter Blüten Eros Gestalt Gipfel Gras Liebende Luft Mann Misstrauen Morgensonne Reise Schritte Sonnenlicht Stürmen Tagen Vorhang Wunder Wut Abenteuer Abschied Erwachen Flammen Geschichte Gesichter Glitzern Grund Hitze Kinder Kopf Küssen Liebste Musik Nächte Schiff Sein Spuren Träne Waffen Wurzeln Wälder Blumen Brücke Dunkelheit Ekstase Flucht Fäden Gischt Gnade Gottes Haar Hoffnung Mondlicht Pore Rhythmus Schlaf Steine Strömen Tier Unendlichkeit Universen Wegen Weite Wogen Wort Abend Adler Asche Blicken Brust Decke Erkennen Flut Flügel Flüstern Geheimnis Geschenk Götter Honig Horizont Land Leidenschaften Liebeslieder Nachtigall Salz Scham Schmetterling Staub Stimmen Tod Tür Wand Zeichen deutsche Lyrik Abgrund Andacht Anfang Atemzug Auge Berg Brücken Du Eis Fingern Flügeln Geheimnisse Glas Glückseligkeit Hafen Herzschlag Himmeln Hingabe Honigpalast Kerzenlicht Kometen Kontinent Kreis Krieg Kälte Liebe Poesie Mahlstrom Mauern Namen Narben Orpheus Quelle Rauschen Rosen Räume Schuld Schöpfung Sonnen Sternenstaub Tage Tänze Ufer Unschuld Verstand Vögel Wirklichkeit Wäldern Antwort Atem Atemlosigkeit Atemzüge Augenblicken Blatt Bühne Diamanten Donner Dornen Erklärungen Ewigkeit Fluten Garten Gedicht Geruch Gipfeln Gold Grenzenlosigkeit Gräbern Helden Ich Ikarus Kraft Lava Lichter Liebesschwüre Lustschreie Macht Meere Menschen Netz Obsessionen Ohren Panik Papier Pfad Pflanzen Schleier Schoß Schrecken Schrei Schweißtropfen Schwert See Sehnen Sinne Sonnenaufgang Stamm Straßen Strom Tango Tau Uhr Welten Wildbach Wärme Zauberlicht Zukunft Abendsonne Advent Ahnen Altar Anblick Atems Aura Auto Bauch Baumgrenze Becken Beifall Bitternis Bäume Derwisch Djinn Dolch Dunkle Dünen Ehrfurcht Einklang Elfentanz Erfahrungen Felder Feuerwerk Flug Flüsse Frauen Fremde Funken Galaxie Gefangene Geschichten Geschlechter Gestalten Gewissheit Gewitter Gnome Großstadtverkehr Göttin Hymnen Häfen Höhlen Jagd Jahren Jahrestag Katzen Kettensträflinge Kinderreigen Klang Kristallen Kurs Lebens Leinwand Lider Liebe Gedichte Lärm Mal Masken Meilen Melodie Moos Morgenlicht Morgentau Märchenstunde Nacken Narr Neige Nächten Oberfläche Ohr Perlenschnur Prinzessin Rahsegel Raunen Ruhe Rücken Schaumgeborene Schlüssel Schmelzen Seite Seligkeit Sinn Staunen Sternenkind Stirn Strand Straße Tagträume Takt Teppich Tiere Tor Täler Urteilen Vergangenheit Verzweiflung Vision Vogel Vorschein Vulkan Wein Wesen Winde Wirbelwind Wolf Wolke Wunde Wölfe Wüste Zweig Zärtlichkeit Abbild Abschieds Adern Ahnung Allee Alltags Antworten Apfelbaum Arie Atemzügen Ausschau Baby Bahn Bahnhof Bedeutungen Begegnung Begegnungen Begehrens Beinen Bestimmung Bewegung Blau Boot Buch Charme Crescendo Demut Denkmal Dinge Diotima Donnergrollen Drachen Einhorn Engeln Engels Entrinnen Erosmond Erwachens Facetten Farbe Fassade Faust Feuchte Fieber Firmament Floß Fluch Flüche Fragen Fruchtbarkeit Frühlingshauch Galaxien Galeere Galopp Gebet Gedichte Gefühle Geliebten Gesang Geschlecht Geschmack Gewalt Gewichte Glühwürmchen Gottesgeschenk Haaren Haus Herzlicht Herzschlägen Hexe Honigmund Insel Irrgarten Kammer Kampf Kellern Kern Kerzen Kinderlachen Kirschbaum Kirschblüten Kleid Klippen Klugheiten Knospe Knospen Krone Königin Kühle Laterne Laub Lebendigkeit Leere Legenden Leichtigkeit Liebenden Liebeserklärung Liebesspiele Liebhaber Liedern Lächelns Länder Löwe Lüfte Magie Magma Maler Mauer Melodien Mittagssonne Monde Morgenstern Motten Muschel Muschelgrund Muscheln Mutter Mädchen Nachhall Narren Nektar Nichts Nicken Nähe Olymp Opern Orkan Orte Ozeam Ozeane Panzer Paradies Pfeil Phantasie Platz Poeten Poren Priester Priesterin Publikum Qual Rad Realitäten Rhythmen Roman Rosenblätter Rosenherz Ruf Räumen Sackgassen Savanne Schabernack Schattenengel Schattenwelt Schatz Schaumbad Schein Scheinwerfer Scheiterhaufen Schlange Schluchten Schmerzen Schneeflocken Schreien Schritten Schuhe Schwingen Seelenlichter Selbst Seufzer Sex Sommerliebe Sommernacht Sommertag Sonnenschein Spiegelbild Spinnen Spinnennetz Sprachlosigkeit Stein Steinen Stern Sternenhimmel Sternenlieder Stimme Stolz Stück Suche Summen Symphonien Tages Tal Tanzen Tarantella Tastendruck Taumeln Titanic Tunnel Tänzen Tänzer Töne Tönen Umarmungen Untiefen Unwetter Verachtung Verbindung Verlangen Verlust Violinen Vollkommenheit Vollmondnacht Vögeln Wanderer Wange Weinen Weisheiten Weiten Wetter Widerstreben Wildwasser Windsbraut Winkeln Wissens Wolkendecke Wollust Wölfin Wünsche Zehen Zeiten Zeitlosigkeit Zeugen Ziel Zittern Zucken Zug Zweige Züge kleiner Tod Ästen Abende Abendregen Abends Abgrunds Abgrundtiefe Abschiedsweg Abschiedsweise Achtsamkeit Achtung Aerodynamik Ahnungen Ahornbaum Aladin Alchimie Alltag Alptraum Altäre Altären Angesicht Anhaften Anhaftungen Anrufung Ansichtskarte Anzug Aphroditenhals Aquarell Arkadien Astronaut Aufruhr Augenpaar Ausrede Autobahn Bach Balanceakt Balladen Ballon Ballsaal Ballsäle Bambus 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