Prallten wir aufeinander:
Heilloser Schmerz, der
Sonne geschuldet, die Augen
Öffnet und schnell verschließt.
So entbrannten meine
Sinne für dein betörendes
Lächeln, für den Lockruf
deines Leibes, die Magie
deines Schlafgeruchs.
Stetig kam ich dir näher,
mit jedem Schritt enthüllte
sich die berückende Aura
deines Spiegellächelns.
Reflektierte es doch mich selbst.
Verborgen blieb die Wahrheit.
Prachtgewandet, ungekrönt,
edelsteinbesessen. Was du
wolltest, das bekamst du,
Prinzessin, die du warst, nicht
nur in Deinen Mädchenträumen.
Deine Seele blieb zur Faust geballt,
in der Tiefe klaffte der Wahn.
Dämonen tanzten Tarantella in
deinem Ego. Dein Herz glich
einem Flaschenhals, vor dem ein
Schmetterling vergeblich flatterte.
Hier stehe ich, kann nicht anders,
als zu kämpfen um deine Sanftheit,
die irgendwo in Ferne atmet. Noch
drängen meine Dämonen, suchen
den Weg zu jenem Moment von
Sonne, welche die Augen offen hält.
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foto: vkd |
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