verborgen im Wald, gebettet in Schatten,
im Streulicht der Wolken, im Gesang
Der Vögel ... und in meinen Armen.
Unverhüllt flüsterte sie ihre Bilder
Von Zukunft unter all den Himmeln,
hauchte sie in mein Ohr, leiser als die
Blätter rauschten in sternklarer Nacht.
Ich legte die Finger auf ihre Lippen,
Ihre Schönheit machte mich stumm.
So sangen wir der Liebe Lieder
Still und stumm einen Sommer lang.
Als meine Flügel zu schmelzen drohten
In ihrem Licht, erschrak ich heftig.
Die Regentropfen auf dem Fensterglas
erzählten viele Geschichten von gestern.
Vernebelten mein Herz, den Blick, und
Diotimas Wald. Da legte ich meine Rüstung
an, gürtete das Schwert, begab mich auf
Meinen Fluchtweg. Laut weine ich den Herbst.
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Ebrahim Ehrari, Ikarus, 1999, Aqua Tinta, 70x50cm |
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